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René Pollesch

René Pollesch über das Theater in Corona-Zeiten

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt, die Theater sollen im November ihren Spielbetrieb einstellen. Theaterregisseur René Pollesch steht kurz vor der Uraufführung seines neuen Stückes „Take the Villa and run“ am Nürnberger Staatstheater, die für Freitag geplant ist.

Wie immer äußert er sich vorher nicht zum Inhalt. Nur so viel verrät er: „Es ist kein Corona-Stück.“ Im Interview der Deutschen Presse-Agentur erzählt der künftige Intendant der Berliner Volksbühne, wie es ist, in Corona-Zeiten zu inszenieren.

Jürgen Holtz

Von „Motzki“ bis Galilei: Jürgen Holtz ist tot

Vielleicht kann man den Mut, den Jürgen Holtz hatte, an einer seiner letzten Rollen festmachen. Am Berliner Ensemble stellte er sich mit 86 Jahren auf die Bühne - und zwar splitternackt. Die Haut, wabblig geworden vom Leben. Holtz schreckte das nicht ab. „Ich muss das volle Risiko eingehen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ damals, „anders geht es nicht“.

Holtz spielte den Physiker Galileo Galilei. Fast sechs Stunden dauerte die Inszenierung von Regisseur Frank Castorf.


Salome (Julischka Eichel) ist ein Vamp, aber auch eine emanzipierte Frau. Das überfordert die Männer (von links Christian Czere

Theaterkritik: „Salome“ am Staatsschauspiel Stuttgart

Die Oper „Salome“ von Richard Strauss beruht auf dem Einakter von Oscar Wilde aus dem Jahr 1891. Während die Oper sehr bekannt ist, wird die Vorlage kaum gespielt. 1977 brachte der Autor und Regisseur Einar Schleef eine eigene Bearbeitung von Wildes Stück zur Uraufführung. In Stuttgart hat nun Sebastian Baumgarten beide „Salome“-Texte zu einem Comic mit Splatter-Elementen verarbeitet. In der Titelrolle ist eine fulminante Julischka Eichel zu sehen.


Sylvana Schneider (Salome), André Rohde (Prophet Johannes) und Sebastian Haase (Narraboth).

Einar Schleffs „Salome“ am Theater Konstanz

Noch sitzen sich Salome und der Prophet Johannes am Tisch Aug in Aug gegenüber. Noch wehrt sich König Herodes mit aller Macht gegen Salomes Begehr nach dem Kopf des Johannes. Doch am Bühnenrand setzt der Henker Naaman bereits die schwarze Maske auf – lange kann der Widerstand nicht dauern, man hält den Atem an.

Um Glaube und Religion kreist die laufende Spielzeit am Stadttheater Konstanz, so hat Intendant Christoph Nix auch Einar Schleefs Fassung von Oscar Wildes Einakter „Salome“ aufs Programm gesetzt und für die blutige Tragödie, ...

Inge Keller

Schauspielerin Inge Keller gestorben

Ihre aristokratisch anmutende Haltung brachte ihr den Titel „diensthabende Gräfin der DDR“ ein. Inge Keller zog mit ihrer feinen Sprechkultur, die jedem von ihr gesprochenen Wort Glanz und Schliff verlieh, die Theaterzuschauer in ihren Bann.

„Die Keller“ war ein echter Star - auch wenn sie das selbst gar nicht so gern hörte. „Ach, Stars. Die werden doch heute unentwegt an den Himmel geschossen und fallen ganz schnell wieder runter vom glitzernden Firmament der Scheinwelt industrieller Unterhaltung“, sagte sie einmal.


Bettina Hering, die neue Schauspielchefin der Salzburger Festspiele.

Salzburger Festspiele: Interview mit der neuen Schauspielchefin Bettina Hering

Die Salzburger Festspiele starten im Sommer 2018 nicht nur in eine neue Saison. Auch das Leitungsteam ist neu. Den frischen Wind spürt man beim Sprechtheater. Bettina Hering ist die neue Schauspielchefin. Im Geiste von Gründervater Max Reinhardt soll dem Theater wieder die ihm gebührende Aufmerksamkeit bei den Festspielen zuteil werden. Es gibt vier große Premieren und ein neues Begleitprogramm, die „Schauspiel-Recherchen“. Bettina Hering erläutert im Gespräch mit Barbara Miller ihren ersten Spielplan.

„Die Ratten“ im Thalia: Klassiker ohne Kitsch

Hamburg (dpa) - Als Gerhart Hauptmann Anfang des 20. Jahrhunderts „Die Ratten“ schrieb, hatte er das Berlin des Kaiserreichs vor Augen. 2014 gibt es längst keinen Kaiser mehr. Die Fragen des Dramatikers bleiben aber aktuell. Und liefern - sinnvoll erweitert - einen gelungenen Theaterabend.

Eigentlich ist Erich Spitta eine Witzfigur. Er ist Theologiestudent, will aber Schauspieler werden - ohne einen Funken Talent dafür zu haben. Wie aus einem Proseminar an der Uni entlaufen, stolpert er mit Ringelpulli, Umhängetasche und Nerd-Brille ...

Kalenderblatt 2014: 17. Januar

Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt für den 17. Januar 2014:

3. Kalenderwoche

17. Tag des Jahres

Noch 348 Tage bis zum Jahresende

Sternzeichen: Steinbock

Namenstag: Antonius, Beatrix, Gamelbert

HISTORISCHE DATEN

2013 - Der frühere US-Radprofi Lance Armstrong gibt jahrelanges Doping mit EPO, Eigenblut, Kortison und Wachstumshormonen zu.

2012 - Der deutsche SPD-Abgeordnete Martin Schulz ist neuer Präsident des Europaparlaments.