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EVL-Vorsitzender Bernd Wucher (von links) erklärt den Abgeordneten Bernhard Pohl und Leopold Herz seine Sorgen.

Oberliga hofft auf Hilfe vom Land: Wie die Freien Wähler die Eishockeyvereine unterstützen möchten

Als Bernhard Pohl die Eissportarena im Lindauer Eichwald betritt, muss er erst einmal das Smartphone zücken. „Das ist ja einmalig“, sagt der Abgeordnete der Freien Wähler im bayerischen Landtag, während er einen Schnappschuss von der traumhaften Bodensee-Alpen-Kulisse direkt vor dem Stadion macht. Pohl kann das beurteilen, als ehemaliger Präsident des ESV Kaufbeuren hat er viele Eisstadien in Deutschland gesehen – aber noch nie eines mit so einem Ausblick.

Das „1. Interrnationale Bodenseeschwimmfest“ 1921 war ein großes Ereignis für Lindau. Mehr als Tausend Zuschauer beobachteten di

Ein Leserbrief als Initialzündung: Vor 100 Jahren wurde der „Bodensee-Schwimmverein Lindau (B)“ ins Leben gerufen

Selbstgestrickte Badehosen von der Mutter, Schwimmunterricht an der übergroßen Angel und die Militärbadeanstalt vor der Maxkaserne – wenn sich die erfolgreichen Lindauer Masterschwimmer Fritz und Oskar Ilgen sowie Heinz Zauner an ihre ersten Schwimmstunden erinnern, kommen einige witzige Anekdoten zum Vorschein. Wie viele Medaillen die drei Senioren in ihrem Leben mittlerweile erschwommen haben, können sie nicht mehr zählen. Da gab es jede Menge Rekorde und mehr als 100-mal den Titel bayerischer Meister und Vizeweltmeister bei Oskar Ilgen.

Die Lindauer und Moskauer Künstlerin Katya Dronova zeigt im „Atelier im Innenhof“ des Kunstmuseums 18 Ölgemälde vom Fußgängerste

Die Brücke als kunstvoller Übergang

Der tägliche Weg zu ihrem Atelier führt Katya Dronova über den Fußgängersteg, der die Hintere Insel mit dem Inselkern verbindet. Diese Fußgängerbrücke über die Bahnhofsgleise hat für die Malerin im Laufe der Zeit etwas Symbolhaftes bekommen, das auch mit ihrer Biografie zu tun hat. Sie malte diese Brücke meist aus ähnlichen Perspektiven, aber zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten und in wechselnden Stimmungen. Das Lindauer Kulturamt zeigt jetzt in einem Nebengebäude im Innenhof des Kunstmuseums diesen Bilderzyklus mit 18 Ölgemälden, ...

Sommerfreunde – sie treffen sich seit Jahrzehnten auf der grünen Wiese im Eichwaldbad und genießen das Leben. Von links Alois Sc

Zwangspause am Eichwald: „Wir brauchen nur ein Stück Wiese und den See“

Die Liegeweise beim Eichwaldbad füllt sich am Freitagnachmittag mit vielen sonnenhungrigen Menschen. „Am Wochenende soll das Wetter nicht so schön sein, da wollen wir den Tag noch nutzen“, erklären Lukas und Tim Gmeiner aus Bregenz. Die Brüder kommen seit ihrer frühen Kindheit nach Lindau ins Eichwaldbad, „weil es einfach das schönste Bad am See ist“. Dass die Liegewiese ab Montag, 13. Juli, für etwa 14 Tage gesperrt sein wird, haben sie heute von anderen Badegästen „ganz schockiert“ erfahren.

 Die Sonnenhungrigen auf der Eichwaldwiese neben der Thermenbaustelle müssen zwei Wochen lang verzichten, weil die Wiese wegen d

Stadt sperrt die Liegewiese beim Eichwald für zwei Wochen

Die Liegewiese beim Eichwaldbad ist für zwei Wochen gesperrt. Die Stadt teilt mit, dass der Baufortschritt für das neue Freibad an der Therme eine Sperrung der Wiese nötig macht. Die Wiese werde deshalb vom kommenden Montag, 13. Juli, an bis voraussichtlich 24. Juli gesperrt. Die Stadt sichert zu, dass Wiese und Seezugang am Eichwald öffentlich zugänglich sein sollen, wenn es der Bauablauf zulässt. Die Bauleitung der Thermenbaustelle habe Verständnis für den hohen Freizeit- und Erholungswertes des Eichwaldgeländes, auch wenn die Badenutzung ...

 Ruhe nach dem Sturm: die Lindauer Maximilianstraße im Sommer 1945.

Als Nachkriegs-Lindauer sich wenig einsichtig zeigten

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert die Lindauer Zeitung an die Zeit damals. Im 18. Teil geht es darum, wie Schweizer damals auf das Nachkriegs-Lindau geblickt haben.

Mitte Juli 1945 wurden 60 Journalisten verschiedener Zeitungen und Nachrichtenbüros der Ostschweiz vom Internationalen Roten Kreuz und der Französischen Armee eingeladen, eine Informationsfahrt durch die französische Besatzungszone rund um den Bodensee zu unternehmen.

 Die Aufnahme stammt vom 26. August 1936. Zu sehen ist die Ankunft des Sonderschiffs, der „Deutschland“, im Hafen von Bregenz.

Nicht nur drei Monate: Als die Grenze zu Österreich drei Jahre lang zu war

Das Schließen der deutsch-österreichischen Grenze zählt zu den Maßnahmen, die Mitte März diesen Jahres zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergriffen wurden. Nun wird sie allmählich wieder zurückgenommen, ab dem 16. Juni wird es wieder möglich sein, die Leiblach in beiden Richtungen ohne Einschränkungen zu überschreiten. Drei Monate mussten die Lindauer und die Vorarlberger darauf verzichten – aus heutiger Perspektive eine lange Zeit. Aber was sind drei Monate im Vergleich zu drei Jahren?

 Mit anderen Rettern hat sich die Wasserwacht Lindau an der Suche nach einem Surfer in Seenot beteiligt.

Seenotretter haben über Pfingsten viel zu tun

Mehrere Einsätze haben die Ehrenamtlichen der Wasserwacht und des Freiwilligen Seenot-Dienstes (FSD) Bodensee an Pfingsten auf Trab gehalten. So ist ein Badeschlauchboot durch ablandigen Wind in Seenot geraten.

Zwei Personen saßen am Pfingstmontag in einem Badeschlauchboot, die laut FSD-Revierleiter Thomas Ball in der Reutiner Bucht von dem auf Nordost drehenden Wind überrascht wurden. Ein FSD-Mitglied sei den beiden zur Hilfe gekommen, die diese jedoch ablehnten.

 Weil Handwerker auf der Hinteren Insel arbeiten, ist das Feiern dort verboten.

Stadt Lindau weist auf das Abstandsgebot auch am Ufer und in Parks hin

Von Christi Himmelfahrt bis Sonntag erwartet Lindau ein langes und sonniges Wochenende. Angesichts der zu erwartenden Ausflügler weist die Stadt auf die geltenden Abstandsregeln hin.

„Die Abstandsregeln gelten selbstverständlich auch in den städtischen Parks, an öffentlichen Badestellen und auf den Freiflächen. Wir befinden uns noch immer in einer Krisenlage. Daher ist gegenseitige Rücksichtnahme, um sich und andere zu schützen, weiterhin das oberste Gebot“, sagt Tanja Bohnert, Leiterin des Bürger- und Rechtsamtes der Stadt.

Der Badesteg ist halb abgebaut, zumindest die Holzplanken. Aber es soll wieder ein neuer hinkommen.

Neubau der Therme Lindau: Auch der Steg im Eichwald wird erneuert

Nicht nur die Bauarbeiten an der Therme schreiten voran, auch im Außenbereich des neuen Bades im Lindauer Eichwald sind Arbeiter tätig. Aufmerksame Spaziergänger haben bemerkt, dass der Badesteg dort entfernt wurde. Doch keine Sorge, so beruhigt Lindaus Pressesprecher Jürgen Widmer auf Anfrage der LZ: Der Steg werde komplett wieder aufgebaut. Allerdings seien viele Bretter schadhaft gewesen, sodass Badegäste barfuß sich immer wieder Holzspreißel in den Füßen zuzogen.