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Die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg hin. Bei der Prüfung angehender Steuerbeamter herrschen wohl

Hochschule Ludwigsburg erneut in Bedrängnis

Eine Umfrage unter Studierenden hat die bereits wegen der Zulagenaffäre gebeutelte Verwaltungshochschule Ludwigsburg erneut in schlechtes Licht gerückt. Nach einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ herrschen bei der Prüfung angehender Steuerbeamter chaotische Verhältnisse. Fast jeder Absolvent der Steuerfakultät habe mehrmals erlebt, dass Aufgaben während der laufenden Prüfung verändert wurden, berichtete das Blatt. Die Studenten monierten fehlenden Praxisbezug der Ausbildung sowie mangelnde Motivation und Nebentätigkeiten der Professoren.

Verwaltungshochschule Ludwigsburg

Arbeitsgruppe soll Mängel bei Hochschule aufarbeiten

Das Finanz- und das Wissenschaftsministerium haben wegen neuer Vorwürfe gegen die Verwaltungshochschule Ludwigsburg gemeinsam mit den Beteiligten eine Arbeitsgruppe gebildet. „Wir nehmen die Ergebnisse der Umfrage ernst“, sagte ein Sprecher von Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) am Dienstag mit Blick auf die Ergebnisse einer Umfrage unter angehenden Steuerbeamten. Die „Stuttgarter Zeitung“ hatte unter Berufung auf die Befragung über Veränderungen von Aufgaben während einer laufenden Prüfung berichtet.

Online-Shopping

Umsatzsteuerbetrug durch Händler im Internet „nicht akzeptabel“

Vor einem Jahr hat die baden-württembergische Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) den Kampf gegen Steuerbetrug im Internethandel begonnen. Schon bald sollen Plattformen wie Amazon stärker in die Pflicht genommen werden, sagte sie im Gespräch mit Hendrik Groth und Kara Ballarin. Außerdem erklärte die Ministerin, wie sie gegen den Fachkräftemangel in der Verwaltung vorgehen möchte.

Gemeinsam mit Hessen machen Sie Front gegen Umsatzsteuerbetrug auf Online-Plattformen durch Händler vor allem aus Asien.


Oberfinanzpräsidentin Andrea Heck (links), Finanzministerin Edith Sitzmann (Mitte), Frank Widmaier, Vorsteher des Finanzamts (r

Das „Finanzamt der Zukunft“ in der Region kommt

Finanzministerin Edith Sitzmann hat am Mittwoch in Weingarten das Projekt „Finanzamt der Zukunft“ vorgestellt. „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um die Servicequalität der Finanzämter zu verbessern“, sagte Sitzmann bei einer Pressekonferenz im Finanzamt Ravensburg mit Sitz in Weingarten. Ziel sei es, Hürden für die Bürger abzubauen und die Arbeit der Beamten effizienter zu gestalten. Dabei ist das Finanzamt eines von fünf Ämtern in Baden-Württemberg, das eben diese zusätzlichen Möglichkeiten der Digitalisierung erprobt.

Schneeleopardin Kailash

Wilhelma will wieder Schneeleoparden züchten

Die Wilhelma hat seit Montag offiziell ein neues Gehege für Schneeleoparden. Die 1,6 Millionen Euro teure Anlage bietet den beiden Raubkatzen Ladakh und Kailash neue Käfige und eine mit 700 Quadratmetern vier Mal so große Außenfläche wie das bisherige Gehege, wie der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart mitteilte.

Besucher können die seltenen Tiere fortan auf einer Kanzel und in einem Tunnel mit Schaufenstern beobachten, hieß es. Weltweit gibt es demnach noch etwa 4000 Schneeleoparden, die Tiere stehen auf der Roten Liste der ...

Edith Sitzmann

Fehler bei Lohnsteuerzahlungen des Landesamtes entdeckt

Bei der Überprüfung der Lohnsteuerzahlungen des Landesamtes für Besoldung und Versorgung (LBV) sind weitere Fehler entdeckt worden. Die Behörde hat nach Angaben des Finanzministeriums nicht nur - wie bereits bekannt - Lohnsteuern doppelt gezahlt, sondern auch unrechtmäßig einbehalten. „Dass die dafür zuständige Landesbehörde Lohnsteuer offenbar nicht korrekt abgeführt hat, hätte nicht passieren dürfen“, sagte Ressortchefin Edith Sitzmann (Grüne) nach der Sitzung des Finanzausschusses des Landtags am Donnerstag in Stuttgart.


Finanzministerin Edith Sitzmann (Bündnis 90/Die Grünen).

Steuerpanne: Landesamt zahlt 141 Millionen Euro Steuern zu wenig

Das Land Baden-Württemberg hat zu wenig Lohnsteuer für Beamte und Angestellte gezahlt. Zwischen 2000 und 2008 entrichtete das Landesamt für Besoldung (LBV) rund 141 Millionen Euro zu wenig an die Finanzämter. Das teilte Finanzminister Edith Sitzmann (Grüne) am Donnerstag mit. Darüber hinaus wurden weitere Fehler im LBV bekannt.

Auf die Spur der Fehler kam das Finanzministerium 2017. Das Land hatte begonnen, seine Vermögenswerte zu erheben – also beispielsweise Kunstwerke, Gebäude, Straßen.

Steuerzahlerbund kritisiert Vorstoß für mehr Kilometergeld

Die CDU-Fraktion will für die Beschäftigten des Landes bessere Fahrkostenerstattung erreichen - und eckt damit nicht nur beim grünen Koalitionspartner, sondern auch beim Bund der Steuerzahler an. Künftig sollen nach dem Willen der CDU im Landtag bei Dienstreisen statt bisher 25 Cent in der Regel 35 Cent pro gefahrenen Kilometer gewährt werden. Bei viel bewegten Fahrzeugen etwa von Außendienstlern sowie bei Fahrgemeinschaften sollen 45 Cent erstattet werden - zehn Cent mehr als bislang.

Zeitung: Nach Steuerpanne droht dem Land Millionen-Verlust

Wegen eines jahrelang unbemerkten Fehlers beim Landesamt für Besoldung und Versorgung droht Baden-Württemberg nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ (Donnerstag) ein Millionen-Verlust. Die Behörde hat demnach in den Jahren 2008 bis 2014 Lohnsteuer für Beschäftigte doppelt abgeführt. Dadurch wurden insgesamt 91 Millionen Euro zu viel bezahlt, die an den Bund und andere Bundesländer flossen. Nur 38 Millionen davon kann das Land mit Aussicht auf Erfolg zurückfordern, wie die Zeitung berichtet.