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Erneut gewaltsame Proteste in Tirana gegen Regierung

Bei gewaltsamen Zusammenstößen von Polizei und Demonstranten in der albanischen Hauptstadt Tirana sind am späten Abend mehrere Menschen verletzt worden. Mehrere Tausend Menschen versammelten sich zunächst vor dem Parlamentsgebäude und forderten einmal mehr den Rücktritt von Regierungschef Edi Rama. Als Demonstranten Molotow-Cocktails und Knallkörper auf die Polizeikette vor dem Parlament warfen, setzten die Beamten Wasserwerfer und Tränengas ein, wie die Agentur ATA berichtet.

Verletzte bei Demonstrationen in Tirana

Bei gewaltsamen Zusammenstößen von Polizei und Demonstranten in der albanischen Hauptstadt Tirana sind am Abend mehrere Menschen verletzt worden. Tausende Demonstranten forderten vor dem Parlament erneut den Rücktritt von Regierungschef Edi Rama. Als ein Fahrzeug in Flammen aufging und Demonstranten versuchten, in das Parlament einzudringen, setzte die Polizei Tränengas und Schlagstöcke ein. In den darauf folgenden Zusammenstößen gab es auf beiden Seiten viele Verletzte.

Edi Rama

Tapetenkunst von Albaniens Ministerpräsident in Rostock

Sie sind schrill-bunt und ihr Schöpfer ist Künstler und Politiker: Tapeten, die Albaniens Ministerpräsident Edi Rama künstlerisch gestaltet hat, zeigt die Rostocker Kunsthalle.

2015 habe er erstmals in Deutschland ausgestellt, sagte der Künstler und Politiker aus dem Balkanstaat bei der Eröffnung der Schau am Samstag vor rund 100 Gästen in Rostock. Eine Münchner Galerie zeigte damals Werke von ihm. Wie Albanien auf den EU-Eintritt warte, habe er lange warten müssen, um seine Kunst nun in einem Museum in Deutschland zeigen zu können.

Erleichterung

Migranten haben „Diciotti“ verlassen

Die italienische Justiz ermittelt gegen Innenminister Matteo Salvini wegen seines harten Vorgehens gegen Migranten, die im Mittelmeer gerettet wurden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Vize-Premier und Chef der fremdenfeindlichen Lega Freiheitsberaubung vor, wie am Samstag bekannt wurde. Es gilt allerdings als unwahrscheinlich, dass Salvini vor Gericht landet, denn gegen einen Minister zu ermitteln, ist eine komplizierte Angelegenheit.

Salvini hatte veranlasst, dass 177 Migranten seit Montagabend auf dem Rettungsschiff ...

Salvini und Seehofer in Innsbruck

Seehofer hofft auf Flüchtlingsabkommen

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat mehrere neue Abkommen mit anderen EU-Staaten zur beschleunigten Rücknahme von Flüchtlingen in Aussicht gestellt.

„Ich habe hier sehr viel Zuspruch bekommen, dass auch andere Länder da dabei sein wollen“, sagte der CSU-Chef beim EU-Innenministertreffen in Innsbruck. Zusagen gebe es aktuell aber nur von 11 Staaten und nicht mehr von 14, wie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem EU-Gipfel Ende Juni erklärt hatte.

Schleuser

Countdown für Merkel und GroKo: Seehofer entscheidet Sonntag

Im Asylstreit mit der Kanzlerin hat Innenminister Horst Seehofer die Position der CSU bekräftigt - aber zugleich Einigungsbereitschaft signalisiert.

Er könne „nicht garantieren“, dass der Versuch gelingen werde, den Konflikt „vernünftig unter Aufrechterhaltung der beiderseitigen Glaubwürdigkeit zu lösen“, sagte der CSU-Chef am Mittwochabend in der ARD-Sendung „Maischberger“, „aber der feste Wille ist da.“ Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich am Donnerstag und Freitag beim EU-Gipfel in Brüssel um eine europäische Lösung bemühen.

Albaniens Ministerpräsident Edi Rama

Balkanländer wollen keine EU-Asylzentren in ihren Staaten

Im Streit über die Reform der europäischen Migrationspolitik lehnen die Balkanländer Aufnahmezentren für Flüchtlinge auf ihrem Boden ab.

„Wir werden niemals solche EU-Flüchtlingslager akzeptieren“, sagte der albanische Ministerpräsident Edi Rama der „Bild“-Zeitung. In der vergangenen Woche hatte die albanische Justizministerin Etilda Gjonaj noch bei einem Besuch in Brüssel gesagt, es werde Gespräche über solche Asylzentren geben.

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und auch EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani ...

Albanien lehnt EU-Flüchtlingslager auf eigenem Boden ab

Im Streit über die Reform der europäischen Migrationspolitik lehnt Albanien eine Errichtung von EU-Asylzentren auf seinem Staatsgebiet kategorisch ab. „Wir werden niemals solche EU-Flüchtlingslager akzeptieren“, sagte Ministerpräsident Edi Rama der „Bild“-Zeitung. Dies gelte auch dann, wenn seinem Land als Gegenleistung ein EU-Beitritt in Aussicht gestellt werde. Er sei grundsätzlich dagegen, „verzweifelte Menschen irgendwo abzuladen wie Giftmüll, den niemand will“.

Kontroverser Torjubel

In New York lebender Kosovare sammelt für Schweizer

Weil er die FIFA-Strafe gegen die Schweizer Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner nach der Jubel-Affäre im Spiel gegen Serbien ungerecht findet, hat ein in New York lebender Kosovare eine Spendenaktion für das Trio ins Leben gerufen.

Auf der Plattform gofundme.com sammelt der 34 Jahre alte Rilind Reka so lange, bis er 25.000 Dollar zusammen hat. Diese Summe hat die FIFA als Strafe gegen das Trio verhängt, das gegen Serbien beim Torjubel den albanischen Doppeladler gezeigt hatte.


Der albanische Premierminister Edi Rama (links) beim Rundgang mit Bledar Mankollari, Werksleiter bei Forschner in Tirana.

Forschner ist der „beste Arbeitgeber Albaniens“

Das Spaichinger Familienunternehmen Forschner hat die „Goldene Biene“ erhalten, die es als „besten Arbeitgeber 2017 in ganz Albanien“ ausweist. Dort ist die Firma in der Hauptstadt Tirana sowie im westalbanischen Durres mit zwei Produktionswerken und mehr als 400 Mitarbeitern präsent.

Bledar Mankollari, Werksleiter bei Forschner in Tirana, hat kürzlich den albanischen Premierminister Edi Rama begrüßt, so eine Pressemitteilung. Er und seine Delegation wollten sich selbst ein Bild über die Arbeitsbedingungen machen.