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Remco Evenepoel

Wunderkind Remco Evenepoel auf Rekordjagd

Mit 16 Jahren spielte er in der belgischen Fußball-Juniorenauswahl. Den Halbmarathon lief er in beachtlichen 1:13 Stunden - Remco Evenepoels große Leidenschaft war und ist aber der Radsport.

Spätestens seit seinem zweiten Platz im Einzelzeitfahren bei der Straßenrad-WM ist das belgische „Wunderkind“ endgültig auf der großen Bühne angekommen. „Mit 19 so eine Leistung zu bringen, ist unglaublich. Wahrscheinlich haben wir da den neuen Eddy Merckx“, lobte Rekord-Weltmeister Tony Martin, der mehr als eine Minute hinter Evenepoel gestoppt ...

Chancenlos

Tony Martin bei WM ohne Happy End - „Ich muss damit leben“

Tony Martin zog seine Deutschland-Kappe tief ins Gesicht, doch weder seine Enttäuschung noch die Sturzverletzungen ließen sich verdecken.

Der angeschlagene Rekordweltmeister war reif für den Urlaub, nachdem sich in der Hügellandschaft von Yorkshire der Traum von einer weiteren Medaille zerschlagen hatte. „Bis November sieht mich keiner mehr auf dem Rad. Ich gehe nicht an den Start, um Neunter zu werden, aber mit der Vorgeschichte muss ich damit leben.

Tony Martin

Trotz Schmerzen: Martin hofft auf WM-Medaille im Zeitfahren

Tony Martin will noch einmal auf das Podest. Trotz anhaltender Schmerzen als Folge seines schweren Sturzes bei der Spanien-Rundfahrt hat der Rekord-Weltmeister für das Einzelzeitfahren bei der Straßenrad-WM in Yorkshire wieder Zuversicht geschöpft.

Der Parcours, die Länge der Strecke und auch die Form stimmen den 34-Jährigen zufrieden. Aber die Frage bleibt: Wie sehr behindern ihn noch die Verletzungen?

DEUTSCHE: Wenn Martin am Mittwoch auf die Strecke geht, liegt sein heftiger Crash bei der Vuelta zwölf Tage zurück.

Tony Martin

Martin zurück im Angriffsmodus: „Traue mir alles zu“

Rein äußerlich wäre Tony Martin für mögliche Hochglanz-Siegerfotos wieder hergerichtet. Die Fäden, mit der die mächtige Wunde über dem rechten Auge geschlossen wurde, sind gezogen.

Und auch mental ist der Rekord-Weltmeister nach „der Lehrstunde“ vom Sonntag trotz aller Schmerzen zurück im Angriffsmodus. Alles oder Nichts, heißt das Motto. Mit Trostpreisen will sich Martin im Einzelzeitfahren bei der Straßenrad-WM in Yorkshire am Mittwoch nicht begnügen.

Pascal Ackermann

„Geiles Feeling“, aber abgehängt: Ackermann verliert Führung

Den Verlust seines Roten Trikots konnte Pascal Ackermann mit einem Lächeln im Gesicht gut verschmerzen.

Einen Tag nach seinem dominanten Auftaktsieg in Halberstadt wurde der beste deutsche Sprinter auf der zweiten Etappe der Deutschland Tour um mehrere Minuten abgehängt und büßte damit seine Gesamtführung ein. „Es war ein geiles Feeling und es war eine super Motivation. Wir werden es nochmal versuchen. Wir geben uns noch nicht geschlagen“, berichtete Ackermann im ZDF über seinen Tag im Roten Trikot, das am Samstag der norwegische ...

Felice Gimondi

„Grazie Felice“ - Merckx und Co. trauern um Radstar Gimondi

Für Eddy Merckx war er einer „der Größten aller Zeiten“, für Bradley Wiggins „eine Ikone und ein Gentleman“: Der Radsport trauert um Felice Gimondi, der am Freitag im Urlaub auf Sizilien im Alter von 76 Jahren an einem Herzinfarkt starb.

Der Italiener ist einer von nur sieben Radsportlern, die alle drei großen Landesrundfahrten (Tour de France, Giro d'Italia und Vuelta) gewinnen konnten. „Grazie Felice. Ein großer Italiener ist gegangen“, titelte die „Gazzetta dello Sport“.

Remco Evenepoel

Triumphe und Tränen: Evenepoel verzückt Radsport-Belgien

Remco Evenepoel konnte seine Emotionen nicht mehr zurückhalten. Tief gerührt und mit Tränen in den Augen stand der 19 Jahre alte Radprofi aus Belgien auf dem Podium im niederländischen Alkmaar und zeigte mit dem Zeigefinger seiner linken Hand zum Himmel.

Kurz zuvor hatte er sich den Europameister-Titel im Einzelzeitfahren gesichert - vier Tage nach dem Tod seines Landsmanns Bjorg Lambrecht.

Den Sieg widmete Evenepoel dem am Montag bei einem Sturz bei der Polen-Rundfahrt im Alter von 22 Jahren ums Leben gekommenen ...

Starke Leistung

Emanuel Buchmann weckt Träume vom Tour-Triumph

Auf dem riesigen Place de la Concorde mitten in Paris gönnte sich Emanuel Buchmann ein Bier als Belohnung, später gingen die nächtlichen Feierlichkeiten am Arc de Triomphe weiter.

Mit seinem vierten Platz bei der Tour de France hatte der 26-Jährige nicht nur sein Team Bora-hansgrohe, sondern auch Radsport-Deutschland tief beeindruckt. Das Finale auf den prachtvollen Champs-Élysées war keine Stunde vorbei, da verwandelte sich der Teambus zu einem Partybus - und Buchmann war mittendrin.

Tour-Sieger

Internationale Pressestimmen zur Tour de France

Der Kolumbianer Egan Bernal hat als erster Südamerikaner die Tour de France gewonnen. Der 22-Jährige ist nach seinem Erfolg am Sonntag in Paris zugleich der jüngste Sieger des Rennens in der Nachkriegsgeschichte.

Dazu schreibt die internationale Presse:

KOLUMBIEN: „El Universal“: „Es ist keine Fiktion und auch kein Traum. Egan Bernal, ein bescheidener Kolumbianer von nur 22 Jahren hat wahr gemacht, was für unser Land unmöglich schien: Er hat endlich die begehrte Tour de France gewonnen, das wichtigste Etappenrennen ...

Tradition

Jahrhundert-Talent Bernal lässt Kolumbien jubeln

Eddy Merckx ist hellauf begeistert, Bernard Hinault prophezeit eine neue Ära.

Für die Größten des Radsports ist schon jetzt klar, dass sich dieser kleine Kletterer Egan Bernal irgendwann zu ihrem elitären Kreis bei der Tour de France gesellen oder die Fünf-Sterne-Champions sogar noch überholen wird. „Es gibt Eddy Merckx, Jacques Anquetil, mich und Miguel Indurain. Aber wenn man bedenkt, dass Bernal erst 22 Jahre alt ist, dann könnte er es weiter bringen als jeder von uns“, schwärmte Hinault.