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Euro leicht erholt von Vortagsverlusten

Der Euro hat sich etwas von seinen Verlusten am Vortag erholen können. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,14 US-Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag noch auf 1,14 Dollar festgesetzt. In Europa stehen zur Wochenmitte nur wenige Konjunkturdaten an. Allerdings veröffentlicht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ihre neue Wirtschaftsprognose.

Dax sinkt auf tiefsten Stand seit Dezember 2016

Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum, Italiens Staatshaushalt und weiterhin schwache US-Börsen haben den Dax am Dienstag auf den tiefsten Stand seit Dezember 2016 gedrückt. Mit einem kräftigen Abschlag von 1,58 Prozent auf 11 066,41 Punkten beendete der deutsche Leitindex den Handel. Der Eurokurs ist am Dienstag erneut unter 1,14 US-Dollar gefallen. Am späten Nachmittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1390 US-Dollar gehandelt.

Dax

Nach Mini-Plus am Freitag Verlustwoche für Dax

Der Dax hat am Freitag nach einem durchwachsenen Kursverlauf ein moderates Plus geschafft. Zum Schluss notierte der wichtigste deutsche Aktienindex 0,49 Prozent im Plus bei 11.192,69 Punkten.

Der MDax, in dem sich die mittelgroßen Unternehmen versammeln, verabschiedete sich 0,51 Prozent fester bei 23.210,66 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,34 Prozent auf 3137,21 Zähler. In Paris und London schlossen die nationalen Indizes uneinheitlich.

Scholz und Merkel

Dornen nach Rosen: Heftiger Streit um Rekordhaushalt

Die geplanten Rekordausgaben der Regierung von 356,4 Milliarden Euro mit starken Zuwächsen in den Bereichen, Soziales, Verteidigung und Rente haben im Bundestag zu heftiger Kritik geführt.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) räumte ein, dass die dunklen Wolken zunehmen, nach Jahren niedriger Zinsen und stabilem Wachstum gebe es mehr Risiken. „Die Luft wird dünner“, sagte Scholz zu Beginn der abschließenden Beratungen über den Haushalt 2019 an diesem Dienstag.

EZB-Präsident

EZB-Präsident dämpft Wachstumssorgen

EZB-Präsident Mario Draghi hat trotz der Schuldenkrise Italiens, der Brexit-Turbulenzen und zuletzt schwacher Daten die Furcht vor einem Wachstumseinbruch gedämpft. „Es gibt sicher keinen Grund, warum das Wachstum im Euroraum abrupt enden sollte“, sagte er.

Der in Deutschland wegen seiner Nullzins-Politik stark umstrittene EZB-Präsident sieht für die Politik aber keinen Grund sich auszuruhen - im Gegenteil. Einmal mehr mahnte er einheitliche Regeln für Banken und Kapitalmärkte an.

Dax

Dax sackt weiter ab

Die Anleger haben dem Aktienmarkt zu Wochenbeginn erneut den Rücken gekehrt. Druck kam vor allem am Montagnachmittag in die Handelsräume, nachdem die Börsen in den USA - allen voran Aktien aus der Technologiebranche - schwach starteten.

Zudem drücken nach wie vor Sorgen um die Wirtschaftsentwicklung in der Europäischen Union angesichts der aktuellen Turbulenzen um den Entwurf des Brexit-Abkommens auf die Stimmung.

Der deutsche Leitindex Dax büßte am Montag 0,85 Prozent auf 11.

Dax

Brexit-Unsicherheit lastet auf dem Dax

Die Brexit-Unsicherheit und schwächelnde US-Börsen haben den Dax am Donnerstag unter Druck gesetzt. Der deutsche Leitindex verlor 0,52 Prozent auf 11.353,67 Punkte.

Für den MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen ging es letztlich um 1,15 Prozent auf 23.757,70 Punkte nach unten.

„Die Brexit-Verhandlungen, die extreme Volatilität bei US-Technologieaktien und die Unsicherheit über Italiens Haushaltspläne hinterlassen ihre Spuren an der Frankfurter Börse“, stellte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets fest.

Deutsche Wirtschaft

Konjunkturdelle oder Ende des Aufschwungs?

Der deutsche Daueraufschwung verliert in seinem neunten Jahr an Tempo. Im Sommer schrumpft die Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt sinkt nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes im dritten Quartal gegenüber dem zweiten Vierteljahr um 0,2 Prozent.

Warum verliert die deutsche Wirtschaft an Tempo?

Nach Einschätzung von Ökonomen hat vor allem die für Deutschland so wichtige Autoindustrie die Konjunktur von Juli bis September ausgebremst.

Dax

Verluste im Dax nach Achterbahnfahrt

Am Ende einer wahren Achterbahnfahrt ist der Dax am Mittwoch mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Nach herben Einbußen in der ersten Börsenstunde waren die Kurse zunächst immer weiter geklettert.

Am frühen Nachmittag lag der Leitindex schließlich mit fast einem Prozent im Plus. Doch mit nachgebenden Kursen an der Wall Street ging es dann auch mit dem Dax im späten Geschäft wieder abwärts. Er schloss 0,52 Prozent niedriger bei 11.412,53 Punkten.

Geldbörse

Energiepreise treiben Inflation auf Zehnjahreshoch

Angeheizt von gestiegenen Energiekosten ist die Inflation in Deutschland im Oktober auf ein Zehn-Jahreshoch geklettert. Die Teuerungsrate lag um 2,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit vorläufige Daten. Eine höhere Jahresinflationsrate hatte es zuletzt im September 2008 mit 2,8 Prozent gegeben - dem Jahr der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise.