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Erregte Aktionäre in der New Yorker Wall Street am 29. Oktober 1929: Der Kursrutsch der New Yorker Börse vier Tage zuvor löste d

Entwicklung am Aktienmarkt: Der Schwarze Freitag taugt nicht als Blaupause

Der 24. Oktober ist in diesem Jahr ein Sonntag – und schon allein deshalb nicht schwarz. Der 24. Oktober vor 92 Jahren aber war ein Donnerstag, dessen Geschehnisse an der New Yorker Börse erst am Folgetag auf Europas Märkte übersprangen. Deshalb spricht man hierzulande vom Schwarzen Freitag. Neben dem geschichtlichen Interesse an dem folgenreichen Börsencrash bleibt die Frage, ob Anleger aus der Entwicklung von damals etwas lernen können.

Was war geschehen?

FDP

FDP gegen Kurswechsel bei Suche nach Bundesbank-Spitze

Die FDP pocht bei der anstehenden Neubesetzung der Bundesbank-Spitze darauf, den bisherigen Kurs der Währungshüter beizubehalten.

Jens Weidmann sei ein starker Zentralbankchef gewesen, der «die zunehmende Politisierung von Notenbanken» ebenso kritisch wie die ultralockere Geldpolitik gesehen habe, sagte Finanzpolitiker Florian Toncar der Deutschen Presse-Agentur. «Da wünsche ich mir eine gewisse Kontinuität auch in Zukunft.» Die CDU forderte am Donnerstag, Weidmanns Nachfolger müsse sich mit der gleichen Entschlossenheit für ...

Bundesbankvorstand Burkhard Balz und Bernadette Leuzinger, Chefin der Crypto Finance AG auf dem BBF.

Euro oder Bitcoin: Mit was und wie wir künftig bezahlen

Rechnungen begleichen per PayPal, Sofortüberweisung oder gar mittels Kryptowährungen – die Digitalisierung hat längst auch den Zahlungsverkehr erfasst. Analoges Geld wie wir es kennen, Münzen, Scheine und Giralgeld, gerät von verschienden Seiten unter Druck. Doch nicht nur das. Auch die Hüter der Währungen, die Zentralbanken mit ihrem Geldmonopol, müssen sich plötzlich neuen Wettbewerber erwehren. Müssen wir uns also auf eine Entmaterialisierung des Geldes und eine Ablösung bekannter Zahlungsmittel wie dem Euro durch private Währungen ...

 Jens Weidmann

Rücktritt von Bundesbank-Präsident Weidmann: Der Mahner geht

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat überraschend seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt. Der 53-Jährige schrieb in einem Brief an die Mitarbeiter, mehr als zehn Jahre seien ein gutes Zeitmaß, um ein neues Kapitel aufzuschlagen – „für die Bundesbank, aber auch für mich persönlich“. Denn in diese zehn Jahre fielen schließlich die Bewältigung der Schuldenkrise und in den letzten anderthalb Jahren die Coronakrise, Jahre also, in denen die Geldpolitik sich ständig neuen Herausforderungen stellen musste.

Strommast

Inflation in der Eurozone steigt weiter

Die Inflation im Euroraum hat sich im September weiter verstärkt und den höchsten Stand seit 13 Jahren erreicht.

Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine erste Erhebung wie bestätigt. Höher war die Inflation zuletzt im September 2008.

Im August hatte die Rate noch bei 3,0 Prozent und im Juli bei 2,2 Prozent gelegen.

Jens Weidmann

Bundesbank-Präsident Weidmann tritt zurück

Einer der erfahrensten Notenbank-Präsidenten tritt ab: Nach gut zehn Jahren an der Spitze der Deutschen Bundesbank legt Jens Weidmann sein Amt überraschend zum Jahresende nieder.

Der 53-Jährige, der häufig die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kritisiert hat, verlässt die Notenbank aus persönlichen Gründen, wie die Bundesbank mitteilte. Weidmann habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier um seine Entlassung aus dem Amt zum 31.

Dax

Robuste Daten bescheren Dax kleines Plus

Der Dax hat am Freitag nach einer bis dato eher mauen Börsenwoche etwas frischen Schwung erhalten. Recht robuste Stimmungsdaten aus der deutschen Industrie und positive Signale vom schwer angeschlagenen chinesischen Immobilienkonzern Evergrande gaben ein wenig Auftrieb.

Der deutsche Leitindex hatte zwischenzeitlich sogar die 50-Tage-Linie für den mittelfristigen Trend zurückerobert und schloss 0,46 Prozent im Plus bei 15.542,98 Punkten.

Erdgas

Energiepreise belasten Industrie - Inflationsrate steigt

Der schnelle Anstieg der Energiepreise schlägt voll auf die deutsche Industrie durch. Im September haben die Hersteller ihre Preise nach neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts so stark erhöht wie seit fast 50 Jahren nicht mehr.

Im Jahresvergleich stiegen die Erzeugerpreise um 14,2 Prozent, so schnell wie seit Oktober 1974 nicht mehr. Hauptursache der Entwicklung sind die Preissprünge bei Energie. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht davon aus, dass die derzeit stark erhöhte Inflation nicht von Dauer sein ...

BBF 2021

Diskussionen und Impressionen: Alle Highlights des BBF 2021 auf einen Blick

Am Mittwoch hat das Bodensee Business Forum im Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen stattgefunden, veranstaltet von der Schwäbischen Zeitung. Unter dem Motto "Vernetzen statt verzweifeln" wurden wichtige, aktuelle und zukunftsweisende Themen aus Politik und Wirtschaft in den Blick genommen. 

Hier lesen Sie Zusammenfassungen der wichtigsten Podien des Tages und finden Verweise auf die weiterführende Berichterstattung. 

Redner und Programm beim Bodensee Business Forum 2021 Zu den Rednern zählten unter anderem der ...

Dax

Dax nach Rückschlag wieder stabilisiert

Der Dax hat sich nach dem Rücksetzer zu Wochenbeginn stabilisiert. Der deutsche Leitindex schloss am Dienstag 0,27 Prozent im Plus bei 15.515,83 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsenunternehmen stieg um 0,58 Prozent auf 34.590,36 Punkte.

«Die Konsolidierungsphase nach dem starken Anstieg in der Vorwoche geht zunächst in die Verlängerung«, sagte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. «Allerdings schwelen im Hintergrund die altbekannten Risikofaktoren wie die steigenden Energiepreise und damit verbundene ...