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Nach den beiden 1:5-Niederlagen gegen Füssen (Bild) und Selb haben die EV Lindau Islanders nur noch eine theoretische Chance auf

Nach zwei 1:5-Niederlagen: Islanders gehen endgültig k.o.

Zumindest vor dem Spiel in Selb hatte Franz Sturm kurz Grund zur Freude. Mit Herbert Hohenberger hat erst vor drei Wochen ein guter Bekannter als Trainer beim Konkurrenten im Fichtelgebirge übernommen. „Er ist ein Freund, auch ein Kärntner. Ich freue mich sehr, ihn zu sehen“, hatte Sturm schon nach der Partie am Freitag gegen Füssen gesagt. Für den Trainer der EV Lindau Islanders sollte das Wiedersehen mit Hohenberger aber das einzig Positive an diesem Wochenende bleiben.

 Die Wege trennen sich: Franz Sturm (links, im Hintergrund Sascha Paul) wird die EV Lindau Islanders nur noch bis zum Saisonende

Trainer Sturm verlässt die Lindau Islanders wieder

Die EV Lindau Islanders brauchen für die kommende Saison einen neuen Trainer. Wie der Eishockey-Oberligist am Donnerstag mitteilte, verlässt Franz Sturm die Islanders zum Ende der aktuellen Spielzeit wieder. Sturm war erst Mitte Oktober auf den nach einer sportlichen Talfahrt entlassenen Chris Stanley gefolgt. Er wolle noch einmal in einer höheren Liga arbeiten, begründete der 57-jährige Sturm seine Entscheidung. Mit wem er in Verhandlung ist, sagte er nicht: „Da gibt’s noch nichts Konkretes.

Kim Bürge hat mit drei Jahren Schlittschuhlaufen gelernt. Inzwischen spielt die Lindauerin in der U16-Nationalmannschaft.

Diese Lindauerin spielt in der Eishockey-Nationalmannschaft

Drei Tage bevor es losgeht ist Kim Bürge ist noch ganz gelassen. „Da ist schon was drin“, sagt die 14-jährige Lindauerin zuversichtlich. Dabei spielt das Eishockeytalent an diesem Wochenende mit der U16-Nationalmannschaft ein großes Turnier. Im tschechischen Besenov geht es gegen Tschechien, Österreich und die Schweiz.

Kim Bürge spielt hauptsächlich im Sturm links. „Da ist viel Laufen notwendig“, erklärt die Schülerin, die mit acht Jahren beim EV Lindau Islanders begann.

Während die Regensburger eines ihrer fünf Tore bejubeln, ist den Lindauer nicht nach feiern.

Die Tendenz spricht gegen die Islanders

Wenn du als Eishockeytrainer gerade mit deiner Mannschaft hoch verloren hast, ist ein Kompliment aus dem Munde des gegnerischen Trainers etwas, was keiner braucht. Dass Franz Sturm am Sonntagabend da keine Ausnahme war, verriet seine unbewegt mürrische Miene, als Max Kaltenhauser von den Eisbären Regensburg ein solches Kompliment in Richtung der EV Lindau Islanders aussprach. „Das war eine tolle Leistung. Das ist eine gute Mannschaft. Ich weiß, dass hier ein Spiel auch kippen kann“, sagte Kaltenhauser, der gerade mit seinen Eisbären Regensburg ...

Die Lindau Islanders treffen am Freitag auf Memmingen.

Lindau Islanders stehen vor dem nächsten Derby

Das vergangene Wochenende hatte für die EV Lindau Islanders Licht und Schatten parat. Mit einem Sieg nach Overtime (3:2 n.V. gegen Selb) und einer Niederlage (1:6 in Füssen) liegen die Islanders in der Meisterrunde nach vier Spieltagen einen Punkt hinter den Plätzen, die zur Play-off-Teilnahme berechtigen. Der kommende Gegner der EV Lindau Islanders ist indes ein Schwergewicht der Oberliga Süd. Am Freitag um 20 Uhr (sprade.tv) geht es zum Derby beim Tabellenführer Memmingen.

Durch den 3:2-Sieg nach Verlängerung im direkten Duell sind die EV Lindau Islanders bis auf einen Punkt an die Selber Wölfe und

Während die Lindau Islanders um die Play-offs kämpfen, plant der Vorstand bereits für die Zukunft

Spät dürfen die EV Lindau Islanders doch noch jubeln: In der Verlängerung trifft ausgerechnet Florian Lüsch gegen seinen Ex-Verein aus Selb zum 3:2-Sieg für die Inselstädter – sehr zur Freude der knapp 550 Fans in der Lindauer Eissportarena. Mit dem Heimerfolg über die Selber Wölfe war den Islanders eine schnelle Wiedergutmachung für die 1:6-Klatsche am Freitagabend beim EV Füssen gelungen. Trainer Franz Sturm war nach dem Heimerfolg dennoch nur bedingt zufrieden: „Wir hätten früher das 3:1 machen müssen“, sagte der Kärntner, ergänzte jedoch ...

Wenig herzlich verlief die Partie am Sonntagabend.

Lindau Islanders gewinnen gegen Selb

Schnelle Wiedergutmachung: Nach einer 1:6-Klatsche am Freitagabend gegen den EV Füssen haben die Lindau Islanders am Sonntag vor heimischem Publikum mit 3:2 gewonnen. EVL-Coach Franz Sturm war zufrieden, wenngleich er das entscheidende Tor gerne früher gesehen hätte. „Es war ein Hin und Her heute im Spiel. Aber wir hatten mehr Spielanteile und defensiv waren wir super. Wir hätten früher das 3:1 machen müssen. Aber ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft.

 Die Lindau Islanders haben am Sonntag ein Heimspiel.

Selber Wölfe im Kampf um Platz acht zu Gast in Lindau

Die „Mission Play-offs“ hat für den EV Lindau, am vierten Spieltag der Meisterrunde, schon ein für den weiteren Verlauf der Meisterrunde wichtiges Spiel vorgesehen: Am Sonntag um 18 Uhr kommt es in der heimischen Eissportarena zum Aufeinandertreffen mit den Selber Wölfen, dem direkten Konkurrenten um Platz acht in der Tabelle. Wie gut die spielstarken Wölfe agieren, war bereits im ersten Aufeinandertreffen in Lindau zu sehen. Hier hielten die Islanders zwar bis zum letzten Drittel recht passabel mit, dann aber spielte die Mannschaft von ...

 Ihren Stürmer Jan Hammerbauer (hier im Spiel gegen Sonthofen) werden die Fans der Lindau Islanders in dieser Saison nicht mehr

Saison-Aus für Islanders-Stürmer Hammerbauer

Die Mission Play-offs geht weiter: Mit einem Sieg (3:2 gegen Peiting) und einer Niederlage (1:7 in Rosenheim) sind die EV Lindau Islanders in die Meisterrunde der Oberliga Süd gestartet. Die kommende Partie der EV Lindau Islanders hat es in sich: Am Freitag, 17. Januar, um 19.30 Uhr geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Füssen ins Bundesleistungszentrum. Am Sonntag (18 Uhr) empfangen die Lindauer dann den direkten Konkurrenten im Kampf um Platz acht: die Selber Wölfe.

 Goalie Joey Vollmer tanzt nach dem Hauptrundensieg der Memmingen Indians auf der Eisfläche.

Der märchenhafte Memminger Eishockeywinter

Dass am Dienstagabend die Lumpenkapelle Aitrach in voller Mannesstärke am Memminger Hühnerberg vertreten war, um die fast 1600 Eishockeyfans lautstark an den Beginn der närrischen Zeit zu erinnern, war Joey Vollmer gerade recht. Denn dadurch durfte der Goalie des ECDC Memmingen sein obligatorisches Tänzchen nach Heimsiegen sogar zu stimmungsvoller Livemusik auf der Eisfläche hinlegen. Auch wenn die Fans Vollmers Einlagen schon gewohnt sind, war der Anlass dieses Mal ganz und gar kein alltäglicher.