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Michael Hochheuser

Michael Hochheuser (Jahrgang 1965) ist seit 1997 Lokalredakteur der Schwäbischen Zeitung. Nach Stationen in Saulgau und Pfullendorf sowie einem Intermezzo beim Bonner General-Anzeiger ist er seit...
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Martin Hahn sieht Landwirtschaft vor einem „Riesenumbruch in der Produktion“

Die Landwirtschaft zählt zu den größten Treibhausgasproduzenten, bekommt aber auch die Auswirkungen eines Klimawandels ganz direkt zu spüren. Im Interview mit Jens Lindenmüller spricht Martin Hahn, einerseits Bio-Landwirt und andererseits Landtagsabgeordneter der Grünen, über diese Auswirkungen – und darüber, wie sich Landwirtschaft, Agrarpolitik und auch die Gewohnheiten der Verbraucher ändern müssen.

Wenn wir uns zunächst mal die mutmaßlichen Auswirkungen des Klimawandels anschauen: Wo sehen sie die größten Risiken für die ...

Landgericht München

Größter Prozess gegen Lkw-Kartell beginnt in München

Europaweit haben Tausende Spediteure die großen Lastwagenbauer auf Schadenersatz verklagt, weil diese in einem Kartell jahrelang Preise abgesprochen hatten. Der mit Abstand größte Prozess beginnt heute vor dem Landgericht München.

Mehr als 3200 meist mittelständische Spediteure fordern von den Lkw-Herstellern MAN, Daimler, DAF, Iveco und Volvo/Renault 867 Millionen Euro. Sie sollen ihnen 85 000 Lastwagen überteuert verkauft haben. Ein Gutachter der Kläger schätzt, dass das Kartell zu Preisaufschlägen von etwa 10 Prozent geführt habe.

Auftakt im größten Lkw-Kartellverfahren

Der größte Schadenersatzprozess gegen die führenden europäischen Lastwagenbauer beginnt am Vormittag vor dem Landgericht München: Mehr als 3200 meist mittelständische Spediteure fordern von den Lkw-Herstellern MAN, Daimler, DAF, Iveco und Volvo/Renault samt Zinsen 867 Millionen Euro zurück. Denn diese fünf Hersteller hatten in einem Kartell 14 Jahre lang Preise abgesprochen - das haben sie gegenüber der EU-Kommission schon vor drei Jahren zugegeben und zusammen fast drei Milliarden Euro Bußgeld bezahlt.

 Erst Brexit oder erst Neuwahlen? Darüber verhandelt Premierminister Johnson mit der Opposition – die EU will einer Verlängerung

Erst Brexit oder erst Neuwahlen?

Erst auf den Weg gebracht, dann verzögert – nach den widersprüchlichen Abstimmungen im Unterhaus belauerten sich die britischen Parteien am Mittwoch, ohne konkrete Auswege zu benennen. Im Unterhaus wies Labour-Oppositionsführer Jeremy Corbyn auf die Schwächen des „furchtbaren“ Austrittsvertrages hin. Der konservative Premierminister Boris Johnson bezichtigte sein Gegenüber, dies sei ohnehin nur an einer zweiten Volksabstimmung interessiert. Hinter verschlossenen Türen verhandelten die beiden Spitzenpolitiker über einen neuen Zeitplan für den ...

 Ein LKW fährt auf der Bundesstraße 87 zwischen Frankfurt (Oder) und Müllrose. Die großen europäischen Lkw-Hersteller hatten 14

Kläger fordern 827 Millionen Euro Schadensersatz

Die großen europäischen Lkw-Hersteller hatten 14 Jahre lang ihre Preise abgesprochen, die EU-Kommission brummte ihnen fast vier Milliarden Euro Bußgeld auf. Jetzt verklagen Spediteure in ganz Deutschland das Lkw-Kartell auf Schadenersatz — und das könnte richtig teuer werden. Das mit Abstand größte Verfahren beginnt am Donnerstag kommender Woche vor dem Landgericht München.

Die Klage ist 18 000 Seiten dick, es geht um 827 Millionen Euro Schadenersatz für 85 000 angeblich überteuerten Lastwagen.

Nährwert-Logo

Aldi und Lidl wollen Nutri-Score auf Eigenmarken einführen

Das neue farbige Logo Nutri-Score für Zucker, Fett und Salz in Lebensmitteln bekommt einen kräftigen Schub im deutschen Lebensmittelhandel. Die großen Discounter Aldi und Lidl kündigten an, die freiwillige Kennzeichnung für Teile ihrer Eigenmarken einführen zu wollen.

Lidl teilte mit, derzeit würden verschiedene Produkte dafür geprüft. Aldi Nord und Aldi Süd erklärten, sie unterstützten die Einführung des Nutri-Scores und planten, das Logo auf „relevanten Eigenmarken-Produkten“ aufzubringen.

 In Ochsenhausen entsteht derzeit das Neubaugebiet „Siechberg III“. Die 66 Bauplätze für Einfamilienhäuser sollen im Losverfahre

So vergibt Ochsenhausen die Bauplätze im Neubaugebiet „Siechberg III“

Verlosen? Versteigern? Vergabe nach dem Windhundverfahren oder nach bestimmten Kriterien? Mit diesen Fragen zur Bauplatzvergabe hat sich der Ochsenhauser Gemeinderat am Dienstag auseinandergesetzt.

Anlass für diese Überlegungen ist das derzeit entstehende Neubaugebiet „Siechberg III“ mit 66 Bauplätze für Einfamilienhäuser, acht Plätzen für Mehrfamilienhäuser und Grundstücken für das Gewerbe. Bei den Bauplätzen für Einfamilienhäusern entschied sich der Gemeinderat einstimmig für ein Losverfahren – schließlich gilt dieses Modell als ...

 Ein VW Golf I GTI steht auf dem Messegelände der Automechanika 2018. Am 24. Oktober stellt Volkswagen den neuen Golf 8 vor.

Zum Erfolg verdammt: Neuer Golf 8 soll VW das Massengeschäft sichern

Es war eine große Show. Vor etwas mehr als sieben Jahren entstieg ein gewisser Martin Winterkorn dem damals nagelneuen Golf 7 im Blitzlichtgewitter der Neuen Nationalgalerie in Berlin. VW hatte das berühmte Kunstmuseum angemietet, um mit viel Pomp und Pathos die jüngste Version seines Bestsellers vorzustellen. Seitdem wurden wesentliche Teile der Führungsriege ausgetauscht, „Dieselgate“ erschütterte nicht nur Volkswagen, die ganze Autowelt geriet in einen Umbruch.

Zeitumstellung: Noch keine Festlegung der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat sich noch nicht darauf festgelegt, ob sie bei einem Ende der Zeitumstellung für eine dauerhafte Winter- oder Sommerzeit ist. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium auf dpa-Anfrage mit. Die Bundesregierung habe angesichts des klaren Votums der EU-Bürger den Vorschlag der Europäischen Kommission begrüßt, die Zeitumstellung abzuschaffen, hieß es. Eine Festlegung, „welche Zeitzone in Deutschland nach einer möglichen Abschaffung der Zeitumstellung gelten soll“, gebe es aber noch nicht.

Nach Brexit-Bremse in London: EU erwägt Fristverlängerung

Nach der vom britischen Parlament erzwungenen Vollbremsung beim Brexit erwägen die übrigen EU-Staaten nun eine Fristverlängerung. EU-Ratschef Donald Tusk und EU-Parlamentspräsident David Sassoli plädierten für einen Aufschub des britischen EU-Austritts bis Ende Januar 2020. Außenminister Heiko Maas verlangte allerdings vorher eine klare Ansage aus London. Frankreich zeigte sich zunächst nur offen für eine kurze Verschiebung. Maas sagte den Sendern RTL und ntv, die Sache müsse in der EU erörtert werden und sei noch nicht entscheidungsreif.