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Sternenhimmel

Müll, Waffen, Bodenschätze: Das All als Feld für Juristen

Die Flagge auf dem Mars in den rötlichen Sand rammen und sich wie einst der englische Seefahrer James Cook als Eroberer neuer Welten fühlen? Im erdnahen All Atombomben in Stellung bringen, um die ultimative Waffe zu installieren?

Und wer haftet, wenn Satelliten zusammenstoßen? Um solche und ähnliche Fragen dreht sich das Weltraumrecht. Noch ist es mit fünf Verträgen wie dem Mondvertrag von 1979 und insgesamt nur etwa 70 Seiten Umfang eine höchst endliche Materie angesichts unendlicher Weiten.


 Lucy Hawking legt Blumen an der Urne ihres Vaters nieder. Die Asche des Starphysikers wurde in der Westminster Abbey zwischen

Letzte Ehre für Starphysiker Stephen Hawking

Diese Idee hätte dem weltweit berühmten Astrophysiker Stephen Hawking gewiss gefallen: Seit Freitag ist seine Stimme Teil eines Datenpakets, das Wissenschaftler der Europäischen Weltraumorganisation Esa zu seinen Ehren vom spanischen Cebreros aus auf den Weg gebracht haben. Immerhin 3457 Lichtjahre wird die „Botschaft des Friedens und der Hoffnung“ zum erdnächsten Schwarzen Loch unterwegs sein, sagt Lucy Hawking, die Tochter des im März verstorbenen Professors der Universität Cambridge.

Abschuss der «Ariane 4» 1988

Europas Raketenprogramm unter Druck

Sie galt als Europas unermüdliches und extrem zuverlässiges Arbeitspferd für den Transport von Satelliten ins All: Vor 30 Jahren hob die Trägerrakete Ariane 4 erstmals ab. Eine europäische Erfolgsgeschichte.

Ihre Nachfolger stehen heute harter Konkurrenz gegenüber, neue Konkurrenten wirbeln den Markt auf - vor allem das aufstrebende US-amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk drückt die Preise. Der europäische Hersteller ArianeGroup macht deshalb ordentlich Druck und fordert baldige öffentliche Aufträge für ...

Montagebereich

Esa fliegt im Oktober zum Merkur

Die Geheimnisse des Merkurs will die europäische Weltraumorganisation Esa mit ihrer bisher schwierigsten Mission lüften.

Die europäisch-japanische Raumsonde BepiColombo startet am 19. Oktober vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana zum kleinsten und unbekanntesten Planeten unseres Sonnensystems. Sieben Jahre dauert die Reise bis zur Ziel-Umlaufbahn. BepiColombo fliegt dabei unter anderem sechsmal am Merkur vorbei, um zu entschleunigen und nicht auf die Sonne zu fallen.

Alexander Gerst

„Astro-Alex“ Superstar: ISS-Commander mit besonderer Mission

Überbordende Neugier war Alexander Gerst quasi in die Wiege gelegt. „Als kleiner Junge schon habe ich mich für alles interessiert, was mit der Entdeckung der Welt zu tun hatte: für Vulkane, Stürme, Erdgeschichte, ferne Kulturen und Länder - und für das All“, schreibt Gerst, geboren am 3. Mai 1976 in Künzelsau, in seinem Buch „166 Tage im All“.

„Vollkommen irre“ habe er es gefunden, als sein Großvater - ein Amateurfunker - seine Antenne so ausrichtete, dass die Stimme seines damals etwa sechsjährigen Enkels zum Mond und wieder zurück ...

Ankunft in der ISS

Astronaut Gerst in der ISS angekommen

Zwei Tage nach seinem Start zur Internationalen Raumstation (ISS) ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst in die „Weltraum-WG“ eingezogen.

Sein Raumschiff „Sojus MS-09“ dockte am Freitag am russischen ISS-Modul „Rasswet“ (Morgendämmerung) an. „Es fühlt sich tatsächlich an, wie nach Hause zu kommen“, sagte Gerst in einem kurzen Gespräch mit der Familie.

Nach einem Druckausgleich öffnete sich die Verbindungsluke zwischen der Station und der Sojus-Kapsel und machte für den Deutschen und seine zwei Crew-Kollegen den Weg ...

Astro-Alex

„Astro-Alex“ Gerst verlässt Planet Erde

Zum Abschied bleibt von Alexander Gerst ein Feuerschweif als Gruß am Firmament. Rasch verdichtet er sich zu einem kleiner werdenden Punkt am Himmel über der kasachischen Steppe.

Nach zweieinhalb Jahren anstrengendem Training ist Deutschlands populärster Astronaut zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Mit einer Sojus-Rakete hob „Astro-Alex“ am Mittwoch vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur ab.

Zuvor genoss er noch einmal Alltägliches: „Eben aufgestanden und zum letzten Mal in 6 Monaten geduscht“, twittert er ...

Astro-Alex

Alexander Gerst zum zweiten Mal ins Weltall gestartet

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ist vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zu seinem zweiten Raumflug gestartet. Die Sojus-Rakete mit Gerst, dem russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und der Nasa-Astronautin Serena Aunon-Chancellor hob am Mittwoch pünktlich um 13.12 Uhr deutscher Zeit zur Internationalen Raumstation ISS ab, wie Liveübertragungen der Europäischen Weltraumagentur ESA und des Deutschen Raumfahrtzentrums DLR zeigten. Die Raumfahrer sollen am Freitag auf der ISS eintreffen.

Weltraummission Raumstation ISS

Los geht's: „Astro-Alex“ startet zur ISS

Vier Jahre nach seiner ersten Mission bricht der deutsche Astronaut Alexander Gerst erneut ins All auf. Um 13.12 Uhr (MESZ) soll „Astro-Alex“ mit einer Sojus-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur Raumstation ISS starten.

„Stimmung in der Crew ist super. Beobachten desinteressierte Kamele am Wegesrand“, twitterte der 42-Jährige am Morgen während der Busfahrt vom Hotel zum Startkomplex.

Beim Verlassen des Kosmonautenhotels strahlte „Astro-Alex“ und winkte in seinem blauen Overall in die Menge.

Esa-Chef Wörner verabschiedet Gerst emotional

Der Generaldirektor der Europäischen Raumfahrtagentur Esa, Jan Wörner, hat den deutschen Astronauten Alexander Gerst vor seinem Weltraumflug mit großen Emotionen verabschiedet. Er habe ihm mit auf den Weg gegeben: „Alex, weißt du, du könntest mein Sohn sein“, sagte Wörner. Gerst startet heute Mittag mit einer russischen Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation. Seine Mission wird sein zweiter Weltraumaufenthalt nach einem guten halben Jahr in der Schwerelosigkeit 2014.