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Produktion von Corona-Arzneien in Deutschland nimmt Fahrt auf

Produktion von Corona-Arzneien nimmt Fahrt auf

Bei Corona-Impfstoffen hat die deutsche Pharmaindustrie einen Coup gelandet. Der Erfolg des Mainzer Herstellers Biontech brachte der Branche internationales Renommee und milliardenschwere Geschäfte - mit der Aussicht auf erneut kräftig steigende Umsätze 2022.

Nun werden Corona-Medikamente für infizierte Patienten zur nächsten Chance. Zwar liegen im Fall der Therapeutika Konzerne aus der Schweiz, Großbritannien und den USA vorn. Doch bei Produktion und Verteilung spielen auch deutsche Standorte eine Rolle.

Corona-Impfstoff von Novavax

Impfstoff von Novavax soll ab 21. Februar verfügbar sein

Corona-Impfungen mit dem Präparat des US-Herstellers Novavax sollen voraussichtlich Ende Februar in Deutschland starten können.

Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab dem 21. Februar zur Verfügung stehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit Verweis auf Firmenangaben in Berlin sagte. Genaue Termine für weitere 3,25 Millionen Dosen, die gekauft wurden, stünden noch nicht fest. Er hoffe auf Lieferung noch im Februar.

Faktencheck

Faktencheck: Zahlen Versicherungen tatsächlich nicht bei Schäden durch die Corona-Impfung?

In den Sozialen Netzwerken wird vermehrt ein Schreiben geteilt, in dem ein Versicherer darauf hinweist, dass «Gesundheitsschäden durch die Corona-Schutzimpfung (...) leider nicht mitversichert» sind. Daraus schlussfolgern Nutzerinnen und Nutzer, dass Versicherungsgesellschaften wohl Risiken der Corona-Impfung kennen, die der Bevölkerung offenbar verschwiegen würden. Aber stimmt das so?

Bewertung Zu diesem Schreiben fehlt der Kontext. Dieser Brief der Haftpflichtkasse bezieht sich auf Produkte, die vor der Corona-Pandemie angeboten ...

Impfaktion für Kinder und Jugendliche

Stiko für Auffrischimpfung bei 12- bis 17-Jährigen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich generell für eine Corona-Auffrischimpfung auch bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren ausgesprochen.

Das Gremium empfehle eine sogenannte Boosterimpfung für diese Altersgruppe mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer «in der altersentsprechenden Dosierung» und mindestens drei Monate nach der vorangegangenen Impfung, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit.

Der Beschlussentwurf der Empfehlung muss nun noch in ein sogenanntes ...

Ugur Sahin

Biontech/Pfizer produzieren an Omikron angepassten Impfstoff

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben mit der Produktion eines an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffs für eine spätere kommerzielle Nutzung begonnen.

Das teilte Biontech-Chef Ugur Sahin am Dienstag auf einer Gesundheitskonferenz der US-Bank J.P. Morgan mit. Ende Januar werde eine klinische Studie zu dem Impfstoff beginnen. «Wir gehen davon aus, dass wir bis März für eine Belieferung des Marktes bereit sind, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen.

Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Stiko-Chef Mertens: „Medikamente und Impfung sind dringend notwendig“

In Deutschland breitet sich die Omikron-Variante immer weiter aus. Neben Booster-Impfungen und Kontaktbeschränkungen liegt die Hoffnung in der Pandemiebekämpfung auch auf neuen Medikamenten.

Die Bundesregierung hat beim US-Pharmakonzern Pfizer eine Million Packungen Paxlovid bestellt. Stiko-Chef Thomas Mertens erklärt, wie es wirkt, warum es auch bei Infektionen mit Omikron helfen kann und worauf Ärzte achten müssen.

Wie wirkt dieses Medikament bei einer Corona-Infektion, auch mit Blick auf die unterschiedlichen ...

Omikron

WHO: Hälfte Europas könnte bald mit Omikron infiziert sein

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt unter Berufung auf eine Hochrechnung davor, dass sich in zwei Monaten schon über die Hälfte der Menschen in Europa mit Omikron infiziert haben könnten.

Omikron stelle eine Flutwelle dar, die von West nach Ost über die europäische Region hinwegfege und zu dem Anstieg der Delta-Zahlen hinzukomme, den die Länder bis Ende 2021 erlebt hätten, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge auf einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen.

Curevac

Was ist eigentlich aus der einstigen deutschen Impfstoffhoffnung Curevac geworden?

Im ersten Corona-Jahr waren die Tübinger noch ganz vorne mit dabei bei der Entwicklung eines ersten Impfstoffs – inzwischen ist es um das Biotech-Unternehmen Curevac recht still geworden. Mit dem Rückzieher des Impfstoffkandidaten CVnCoV wegen vergleichsweise schwacher Wirksamkeit aus dem Zulassungsverfahren war der Hersteller Curevac weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden.

Dabei plant das Unternehmen derweil die nächsten Schritte zur Bekämpfung von Covid-19.

Anna Rupprecht in Aktion.

Skispringen: Anna Rupprecht gewinnt nur ein K.o.-Duell

Erstmals in der Geschichte des Damen-Weltcups sind die weltbesten Skispringerinnen bei der neu eingeführten Silvester-Tour an Silvester und Neujahr im Einsatz gewesen. Damit noch nicht genug, wurde bei den beiden Einzelspringen in Ljubno der jeweilige erste Durchgang erstmals im K.o.-Modus ausgetragen.

Mit dabei waren mit Anna Rupprecht und Carina Vogt die beiden Weltmeisterinnen des SC Degenfeld, die sich letztlich in Slowenien sicherlich mehr erhofft hatten.

Paxlovid

Medikament gegen schwere Corona-Verläufe soll kommen

Mit dem Medikament Paxlovid soll möglichst noch im Januar ein neues Mittel zur Behandlung schwerer Covid-19-Verläufe in Deutschland eingesetzt werden können.

«Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Ende dieses Monats das dafür notwendige Paket geschnürt haben, dass wir also Lieferungen des Medikaments erhalten und eine Notfallzulassung erreicht haben», sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach der «Welt am Sonntag».

Zulassung wird vorbereitet

Laut dem SPD-Minister bereitet das Bundesinstitut für ...