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Fessenheim geht vom Netz

Nach 40 Jahren: Akw Fessenheim im Elsass geht vom Netz

Das umstrittene elsässische Atomkraftwerk Fessenheim an der Grenze zu Deutschland ist endgültig abgeschaltet worden.

Der zweite Druckwasserreaktor des betriebsältesten Atomkraftwerks in Frankreich sei am späten Montagabend vom Stromnetz getrennt worden, teilte der französische Energiekonzern EDF mit. Fessenheim gilt Kritikern seit Jahren als Sicherheitsrisiko - Atomkraftgegner hatten jahrelang die Abschaltung des Meilers gefordert. Doch das Ende von Fessenheim wird nicht das Ende der Kernenergie in Frankreich bedeuten.

Kernkraftwerks Fessenheim

Stilllegung von Kernkraftwerk Fessenheim hat begonnen

Im elsässischen Fessenheim hat die Stilllegung des betriebsältesten Atomkraftwerks in Frankreich begonnen. Der zweite Druckwasserreaktor wurde nach Angaben des Betreibers EDF am Montagabend heruntergefahren - und damit einige Stunden früher als geplant, wie eine Sprecherin bestätigt. Die Stilllegung des Kraftwerks sollte EDF zufolge am späten Montagabend beendet sein. Der erste Reaktorblock des seit Ende 1977 Strom produzierenden Kraftwerks am Rhein war bereits Ende Februar vom Netz genommen worden.

AKW Fessenheim

Kernkraftwerk im elsässischen Fessenheim wird stillgelegt

Im elsässischen Fessenheim an der Grenze zu Baden-Württemberg wird das betriebsälteste Atomkraftwerk Frankreichs endgültig abgeschaltet. Der zweite Druckwasserreaktors soll nach Angaben des Betreibers EDF am heutigen Montagabend heruntergefahren werden. Die Stilllegung des Kraftwerks soll am frühen Dienstagmorgen beendet sein. Der erste Reaktorblock des seit Ende 1977 Strom produzierenden Kraftwerks am Rhein war bereits Ende Februar vom Netz genommen worden.

Akw Fessenheim

Akw Fessenheim: Umweltstaatssekretärin begrüßt Stilllegung

Das Bundesumweltministerium hat die anstehende Stilllegung des betriebsältesten Kernkraftwerks im elsässischen Fessenheim begrüßt. Der Zenit der Atomkraft sei längst überschritten, sagte Umweltstaatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Die Abschaltung des Akw in Fessenheim mache auch Deutschland und die Schweiz sicherer. Das Ministerium werde sich weiter für eine Energiewende in Deutschland und Europa stark machen, betonte die Umweltstaatssekretärin.

Atomkraftwerk in Fessenheim

Ursache unklar: Atomreaktor Fessenheim ungeplant heruntergefahren

Wenige Tage vor der Stilllegung des Atomkraftwerks im elsässischen Fessenheim, rund 30 Kilometer südwestlich von Freiburg, ist der noch verbleibende Reaktor ungeplant heruntergefahren worden.

Die automatische Abschaltung habe sich am Freitagvormittag ereignet, teilte der Betreiber EDF mit.

Das Team des Kraftwerks arbeite daran, die Ursache zu finden, und bereite sich auf einen Neustart des Druckwasserreaktors vor. Dieser sei für Samstagvormittag geplant.

Bilfinger-Protest

Protest gegen Engagement beim Bau von Atomkraftwerken

Der Industrie-Dienstleister Bilfinger sieht sich als zunehmend gefragter Lieferant für die Atomindustrie - und eckt damit bei Atomkraftgegnern an. Das Auftragsvolumen für die Arbeiten von Bilfinger am neuen Kernkraftwerk Hinkley Point C in England übersteige die Marke von einer halben Milliarde Euro, sagte Vorstandschef Tom Blades bei der Online-Hauptversammlung am Mittwoch in Mannheim. Damit gehöre der Konzern zu den wenigen ausgewählten Partnern des Bauherrn Électricité de France (EDF).

Peter Altmaier

Cloud-Initiative Gaia-X wird zum europäischen Daten-Projekt

Die von Deutschland und Frankreich vorangetriebene europäische Cloud- und Dateninfrastruktur Gaia-X nimmt Gestalt an.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellte zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Bruno Le Maire das technische Konzept und die künftige Organisationsstruktur vor. Das ambitionierte Projekt soll dabei über die Grenzen von Deutschland und Frankreich hinaus zu einem europäischen Projekt ausgebaut werden.

Reaktor des Akw Fessenheim nach Störung wieder am Netz

Im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim ist der verbliebene Reaktorblock nach einem Störungsvorfall in der Anlage wieder an das Stromnetz angeschlossen worden. Der Reaktor sei seit Dienstagnachmittag wieder „mit voller Leistung“ in Betrieb, teilte der französische Energiekonzern EDF am Mittwoch auf seiner Homepage mit. Zuvor war der Reaktorblock demnach am Sonntag heruntergefahren worden, da es eine „Fehlfunktion“ an einem Wasserhahn in der Anlage gegeben hatte.

Abschaltung von Akw-Reaktor in Fessenheim politisch begrüßt

Erleichterung auf deutscher und Resignation auf französischer Seite - der erste Schritt der Stilllegung des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim ruft an den Ufern des Rheins unterschiedliche Reaktionen hervor. Die Atomkraft sei kein Klimaretter, sagte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) vor der geplanten Abschaltung des ersten Reaktors am Freitag. „Sie ist riskant, teuer und hinterlässt radioaktiven Abfall für Tausende Generationen.“ Die geplante Abschaltung des Reaktors an der Grenze trage auch zur Sicherheit Deutschlands bei, sagte ...

Atomkraftwerk Fessenheim

Erster Reaktor des Atomkraftwerks Fessenheim ist vom Netz

Im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim, das seit Jahrzehnten als Sicherheitsrisiko gilt, ist der erste Reaktorblock abgeschaltet worden. Er wurde am frühen Samstagmorgen vom Stromnetz getrennt, wie der französische Energiekonzern EDF mitteilte.

Der Vorgang, der am Freitagabend begonnen hatte, verlief demnach wie geplant. Rund 100 Demonstranten, darunter Bürger Fessenheims und Angestellte des Werkes, protestierten am Abend und in der Nacht gegen die Abschaltung, wie Medien berichteten.