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Teilchenbeschleuniger

Stromfresser: Auch die Wissenschaft spart Energie

Um Strom zu sparen, geht der weltweit größte Teilchenbeschleuniger vorzeitig in die übliche Winterpause. Wegen der Energiekrise wird die Anlage der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) im französisch-schweizerischen Grenzgebiet bei Genf am 28. November zwei Wochen früher als geplant heruntergefahren.

Auch 2023 soll die Betriebszeit gekürzt werden, in beiden Jahren zusammen um 20 Prozent. Dadurch werden weniger Daten für die Forschung erzeugt, wie Forschungsdirektor Joachim Mnich der Deutschen Presse-Agentur erläuterte.

AKW

Leck in Kühlsystem von französischem AKW entdeckt

Im französischen Atomkraftwerk Civaux ist bei einer Kontrolle an einem Reaktor ein Leck entdeckt worden. In dem AKW im Westen des Landes sei eine undichte Stelle im Primärkreislauf der Kühlung festgestellt worden, teilte der Betreiberkonzern EDF mit.

Außerhalb der Anlagen sei keine Radioaktivität gemessen worden. Niemand sei verletzt oder kontaminiert worden. Das Werk befindet sich in der Nähe von Poitiers.

Festgestellt wurde das Leck nach diesen Angaben bereits vergangene Woche von Experten im Rahmen einer Untersuchung, ...

Emmanuel Macron

Frankreich will beim Bau neuer Atomkraftwerke Tempo machen

Frankreich will beim angestrebten Bau neuer Atomkraftwerke mehr Tempo vorlegen. Das Kabinett in Paris berät dazu an diesem Mittwoch über einen Gesetzesentwurf, der Verfahrensabläufe vereinfachen und damit Zeit sparen soll.

Da die zunächst sechs geplanten Kraftwerke auf dem Gelände bestehender AKW errichtet werden sollen, könnten bestimmte Genehmigungsverfahren entfallen - so sieht es der Gesetzentwurf vor. Dieser soll Anfang nächsten Jahres ins Parlament kommen.

Frankreich Kernkraftwerk Tricastin

Sicherheitsvorwürfe: Polizei durchsucht französisches AKW

Im Zuge von Ermittlungen zu angeblich nicht beachteten Sicherheitsvorschriften im südfranzösischen Atomkraftwerk Tricastin hat die Polizei das AKW sowie Büros der Atomaufsicht durchsucht. Der Kraftwerksbetreiber EDF bestätigte den Besuch der Ermittler im Kraftwerk Ende September, bei dem auch Unterlagen ausgehändigt wurden, wie das investigative Nachrichtenportal «Mediapart» berichtete.

Auf die Anzeige eines leitenden Kraftwerkbeschäftigten hin geht die Justiz seit mehreren Monaten dem Vorwurf nach, bei einem Vorfall 2018 seien der ...

Baden-Württemberg Stiftung fördert Klimaprojekte

Die Widerstandstandskraft von Land- und Forstwirtschaft in Zeiten des Klimawandels soll in Baden-Württemberg verstärkt in den Fokus rücken und die Forschung unterstützt werden. Wichtig seien Techniken, um zu Bewirtschaften, zu Bewässern und die Gebiete zu überwachen, teilte die Baden-Württemberg Stiftung am Donnerstag in Stuttgart mit. Mit fünf Millionen Euro sollen im kommenden Jahr Forschungsvorhaben in der Informatik, den Technik- und Ingenieurs- sowie den Agrar- und Forstwissenschaften gefördert werden.

Atomkraftwerk Fessenheim

AKW Fessenheim entsorgt weiter tonnenweise Borsäure

Das elsässische Atomkraftwerk Fessenheim entsorgt auch nach seiner Stilllegung jährlich tonnenweise Borsäure in den Rheinseitenkanal. «Wir werden in den kommenden Jahren mit derselben Logik fortfahren», kündigte die verantwortliche Managerin des französischen Energiekonzerns EDF, Elvire Charre, am Donnerstag bei einer Sitzung einer öffentlichen Überwachungskommission in Colmar an. Grenzwerte würden dabei eingehalten.

Das Kraftwerk Fessenheim war im Sommer 2020 nach 42 Betriebsjahren stillgelegt worden.

Stromversorgung

Frankreich bietet „Strom-Wetterbericht“ im Krisenwinter an

Mit Vorgaben für weniger Licht, Warmwasser und Heizung in öffentlichen Gebäuden und auch Fußballstadien etwa will Frankreich den anstehenden Krisenwinter ohne befürchtete Unterbrechungen der Energieversorgung durchstehen. Der nationale Energiesparplan, den die Regierung am Donnerstag in Paris vorstellte, setzt auch auf die Mithilfe der Bevölkerung beim privaten Verbrauch. Damit die Menschen wissen, wann das Stromnetz besonders belastet ist und sie die Waschmaschine oder den Trockner besser nicht einschalten, bietet Frankreich einen sogenannten ...

Bürgermeister von Colmar

Bürgermeister fordert mehr Enagement für Fessenheim

Der Colmarer Bürgermeister Éric Straumann hat die Stilllegung des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim kritisiert und mehr Engagement von deutscher Seite bei Folgeprojekten angemahnt. Das schließe den Ausbau der Bahnstrecke von Freiburg nach Colmar mit geschätzten Kosten von rund 300 Millionen Euro ein, sagte der ostfranzösische Regionalpolitiker von der bürgerlichen Rechten der Deutschen Presse-Agentur.

«Die Deutschen haben sich durchgesetzt, weil sie immer die Schließung von Fessenheim wollten», sagte Straumann mit Blick auf ...

Französischer Energie-Konzern EDF

Frankreich vor Verstaatlichung von Stromkonzern EDF

Frankreich hat das Verfahren zur kompletten Verstaatlichung des Stromkonzerns EDF eingeleitet. Das teilte die Finanzmarktbehörde AMF am Dienstag mit, wie der Sender Europe 1 berichtete.

Der Staat habe ein vereinfachtes öffentliches Übernahmeangebot eingereicht, was ein erster Schritt ist, um EDF von der Börse zu nehmen. Bislang ist EDF bereits zu 84 Prozent in Staatshand. Die auf 9,7 Milliarden Euro bezifferte Maßnahme zielt darauf ab, die übrigen 16 Prozent aufzukaufen.

 Eine Glühlampe aus der ersten Stunde von einem Mieterkinger Haus.

Vor 100 Jahre gingen in Mieterkingen die Lichter an

Vor einhundert Jahren lebte man noch mit Kerzenlicht und Petroleumlampen, warmes Wasser gab es nur auf den mit Holz befeuerten Küchenherden oder Waschkesseln. Mechanische Antriebe erfolgten durch Göpel; Kraftmaschinen, die durch Pferde- oder Ochsengespanne angetrieben wurden. Benötigte man größere Antriebsleistungen, zum Beispiel bei der Dreschmaschine, musste eine Dampfmaschine eingesetzt werden. Sägewerke und Mühlen siedelten sich an Flussläufen an (entlang der Schwarzach gab es auf einer Strecke von fünf Kilometern zeitweise neun Mühlen), ...