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In Ulm befindet sich jetzt eine „Möhrengasse“.

Beenden zwei kleine Punkte die Debatte?

Viel wurde in den vergangenen Tagen in Ulm diskutiert, nachdem die SPD-Fraktion den Namen der Mohrengasse angeprangert hatte. Die Mohrengasse verbindet seit Alters her den Weinhof mit dem Rathaus. Ist nun eine Lösung gefunden?

Im Juni regte die SPD-Fraktion eine Umbenennung an, denn „Mohrengasse“ könne rassistisch gedeutet werden. Stadtrat und Landtagsabgeordneter Martin Rivoir schlug vor, die Straße nach Rudolf Duala Manga Bellzu (um zu) benennen, einen Kameruner, der als Pflegekind in Ulm zur Schule ging und 1914 im Kamerun ...

Diskussion um Bismarck-Denkmal

Rassismus in unserem Alltag: An wen wollen wir erinnert werden?

Bismarck-Denkmal und Mohrengasse, Hindenburgring und Rommel-Kaserne, Lüderitzstraße und Nachtigalweg: Geht das noch? Sind solche Benennungen noch tragbar? Darüber werden zurzeit hitzige Diskussionen geführt.

Alle diese Namen sind Zeugnisse einer vergangenen Epoche. Eine Bezeichnung, die einst üblich war, oder eine Persönlichkeit, die damals aller Ehren wert schien, wird heute als moralisch fragwürdig, wenn nicht gar verabscheuungswürdig eingestuft.

Die Mohrengasse führt zum Weinhof.

Ulm streitet um die Mohrengasse

Die Rassismus-Debatte wirft ihr Schlaglicht auch auf Ulm. In der Stadt wird debattiert. Wie ist mit der Mohrengasse umzugehen?

Die Ulmer SPD möchte in der aktuellen Rassismus-Diskussion „den Blick auf die Mohrengasse lenken“. Die Benennung dieser Gasse nach dem ältesten Begriff im deutschen Sprachgebrauch für schwarze Menschen sei „rassistisch“ – und deshalb nicht als Namensgeber geeignet. Der herabwürdigende Begriff „Mohr“ reiche bis zum Beginn der kolonialen Expansion Europas (16.

Reginamaria Eder bei einem ihrer Vorträge über ihre Hilfsprojekte. Momentan erlebt die gebürtige Riedlingerin die Corona-Pandemi

Sie bleibt bei den Kamerunern

Die Riedlingerin Dr. Reginamaria Eder lebt und engagiert sich seit vielen Jahren in Kamerun. Sie beschreibt für die Leser der „Schwäbischen Zeitung“, wie sie die Corona-Pandemie in Afrika erlebt.

„Die Pandemie hat auch hier das Leben auf den Kopf gestellt, und wir sind erst in der ansteigenden Kurve der neuen Fälle. Am 24. Februar gab es den ersten Fall im Air-France-Flugzeug, der erst am 5. März veröffentlicht wurde. So verging kostbare Zeit, bis am 17.

 Mädchen hält ein Schild mit der Aufschrit DANKE

Lunita-Gruppe setzt auf Selbstständigkeit

Insgesamt sind rund 150 000 Euro Spendengelder aus Deutschland in das Lunita-Projekt für ein Waisenhaus in Kamerun geflossen. Jetzt haben die Krauchenwieser Bobby und Helga Lutz sowie ihre Freundin Ingrid Schnell das Projekt weitgehend in die Selbstständigkeit entlassen.

„Uns war es immer wichtig, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten“, sagt Bobby Lutz. „Jetzt ist es an der Zeit, dass wir uns bei allen bedanken, die uns immer unterstützt haben“, sagt er.

Keine deutschen Seeleute von überfallenem Frachter verschleppt

Unter den nach einem Überfall auf das Frachtschiff „Marmalaita“ entführten Seeleuten sind keine deutschen Staatsbürger. Die Piraten hätten acht Personen mitgenommen - vier Russen, drei Philippiner und einen Ukrainer, teilte die Hamburger Staatsanwaltschaft mit. Vier weitere Seeleute konnten sich während des Überfalls am Ankerplatz im Hafen der Millionenstadt Duala am vergangenen Mittwoch verstecken. Weitere Informationen könne die Staatsanwaltschaft gegenwärtig nicht geben, erklärte eine Sprecherin.

MC-Schiffahrt

Piraten überfallen deutsches Frachtschiff vor Kamerun

Piraten haben vor der Küste Kameruns ein Frachtschiff einer deutschen Reederei überfallen und mehrere Seeleute entführt.

Wie das Hamburger Unternehmen MC-Schiffahrt auf seiner Homepage schreibt, kamen die Piraten in der Nacht zum Donnerstag an Bord der „MarMalaita“, die in der Millionenstadt Duala vor Anker lag. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind die Crewmitglieder möglicherweise nach Nigeria verschleppt worden.

Die Piraten hätten acht der zwölf Besatzungsmitglieder mitgenommen.

Piraten überfallen vor Kamerun Schiff von deutscher Reederei

Piraten haben vor der Küste Kameruns ein Frachtschiff einer deutschen Reederei überfallen und mehrere Seeleute entführt. Wie das Hamburger Unternehmen MC-Schiffahrt auf seiner Homepage schreibt, kamen die Piraten in der Nacht zum Donnerstag an Bord der „MarMalaita“. Das Schiff liegt in der Millionenstadt Duala vor Anker. Die Piraten hätten acht der zwölf Besatzungsmitglieder mitgenommen. Man kooperiere in dem Fall mit allen relevanten Behörden. Drei der Entführten sind Russen, heißt es aus Moskau.

 Dieser Schiffsschnabel kam 1884 als Kriegsbeute nach Deutschland. Ein Prinz aus Kamerun fordert sie vom Museum Fünf Kontinente

Ein schwieriges Erbe

Seit einiger Zeit wird in Deutschland über den richtigen Umgang mit Kulturgütern aus kolonialem Kontext debattiert. Die Diskussion nimmt Fahrt auf. Immer mehr Politiker, Historiker und Museumsexperten fordern eine Rückgabe. Doch damit allein ist es nicht getan. Die neu eingerichtete Kulturministerkonferenz ist im Moment dabei, gemeinsam mit dem Bund ein Konzept für die Länder und Kommunen zu erarbeiten, das im März vorgestellt werden soll. In dem neuen Gremium sitzen Vertreter der Ministerien für Wissenschaft, Forschung und Kunst aus allen ...


Auch diese Künstler treten beim Highmatland-Festival in Leutkirch auf.

Highmatland und Commaklar wachsen zusammen

Es sind nur noch ein paar Wochen, bis das Highmatland-Festival das dritte Mal hochkarätige Künstler auf die Leutkircher Wilhelmshöhe einlädt, um am Samstag, 28. Juli ab 14 Uhr mit den Besuchern des Open Airs zu feiern. Das teilen die Veranstalter in einer Pressemeldung mit.

Da es dem ehrenamtlichen Organisations-Team am Herzen liege, das Festival möglichst ansprechend für ihre Besucher zu gestalten, werde es in diesem Jahr neben der großen Hauptbühne eine weitere Attraktion geben.