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Tuifly

Tuifly will Flotte halbieren und Standorte schließen

Der mit einem staatlichen Milliardenkredit gestützte Reisekonzern Tui will seinen deutschen Ferienflieger Tuifly wegen des hohen Spardrucks in der Corona-Krise um rund die Hälfte verkleinern. Außerdem werden voraussichtlich mehrere Standorte dichtgemacht.

Das Management habe den Mitarbeitern entsprechende Pläne vorgestellt, erklärte das Unternehmen am Freitag. Ziel sei es, die eigentlich vorgesehene Flotte von 39 Jets vom Typ Boeing 737 zu halbieren und Stationen wie Köln, Bremen und Münster-Osnabrück zu schließen.

«Dreamliner»-Produktion

Boeing-Chef: Corona-Krise wird Luftfahrt jahrelang belasten

Der US-Flugzeugbauer Boeing geht davon aus, dass die Luftfahrtindustrie sich nur sehr langsam von der Corona-Krise erholen wird.

„Wir erwarten, dass es zwei bis drei Jahre dauern wird, bis das Reiseaufkommen wieder das Niveau von 2019 erreicht“, warnte Boeing-Chef Dave Calhoun die Aktionäre bei der jährlichen Hauptversammlung des Konzerns. Wegen der Pandemie konnte die Veranstaltung nur im Internet stattfinden.

Bis die Luftfahrtbranche wieder zu ihrem langfristigen Wachstumstrend zurückfinde, dürfe es einige weitere Jahre ...

RRPS-Mitarbeiter in Friedrichshafen bei der Montage von Hybrid-Power-Packs: Mit den von Rolls-Royce Power Systems entwickelten A

RRPS: Kreischende Zugbremsen sollen Strom für Hybrid-Motoren liefern

Wenn Zugbremsen kreischen, spüren oder vielmehr hören Reisende am Bahnsteig, welche Kräfte wirken, um Lokomotive und Waggons zum Stehen zu bringen. Es sind Gewalten, die der Friedrichshafener Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems (RRPS) nutzen will – zum Einsparen von Treibstoff, zur Reduzierung von Emissionen und nicht zuletzt zum eigenen Überleben.

Denn das Traditionsunternehmen sucht Produktalternativen zum klassischen Dieselmotor, für den RRPS in aller Welt bekannt ist, auf den RRPS-Chef Andreas Schell aber in Zeiten von ...

Produktion bei Rolls-Royce Power Systems

Rolls-Royce Power Systems denkt über Verkauf seiner norwegischen Unternehmenseinheit nach

Der Friedrichshafener Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems (RRPS) denkt darüber nach, sich von einem Teil seines Geschäfts zu trennen. „Wir unterziehen unseren Bereich Bergen Engines einer strategischen Überprüfung“, sagte RRPS-Chef Andreas Schell bei der Jahresbilanz des Traditionsunternehmens in Friedrichshafen am Bodensee. Bergen Engines mit Hauptsitz im norwegischen Bergen stellt mittelschnell laufende Gasmotoren für die Schifffahrt und zur Energieerzeugung her und beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter - vor allem in Norwegen.

Boeing 737-Max-Krisenjets

Neuer Boeing-Chef muss für Bonus alle großen Probleme lösen

Der neue Boeing-Chef Dave Calhoun muss für seinen millionenschweren Bonus nicht nur die Krise beim Mittelstreckenjet 737 Max lösen.

Der Konzern macht die vereinbarte Zahlung von sieben Millionen US-Dollar (rund 6,45 Mio Euro) davon abhängig, ob der Manager bis Ende 2023 auch die anderen großen Baustellen des Konzerns in den Griff bekommt. Auf der Liste: der modernisierte Großraumjet 777X, das Tankflugzeug KC-46 und das Raumschiff „Starliner“.

Boeing 737 Max

Boeing findet neues Problem bei 737-Max-Krisenjets

Der angeschlagene US-Luftfahrtkonzern Boeing ist bei seinem nach zwei Abstürzen mit Flugverboten belegten Krisenjet 737 Max auf ein neues Problem gestoßen.

Während der Wartungsarbeiten seien in Treibstofftanks einiger Maschinen, die derzeit zwischengelagert werden, Fremdkörper gefunden worden, teilte Boeing am Dienstag (Ortszeit) mit. Dies habe zu einer umfassenden internen Untersuchung und sofortigen Korrekturen im Produktionssystem geführt.

Boeing 737 Max

Boeing: Keine neue Flugzeugbestellung im Januar

Die Probleme für den unter der Krise rund um den Unglücksjet 737 Max leidenden US-Luftfahrtriesen Boeing reißen nicht ab. Im Januar verbuchte die Verkehrsflugzeugsparte des Konzerns laut Mitteilung keine einzige neue Bestellung.

Der europäische Erzrivale Airbus erhielt derweil 274 Aufträge für neue Verkehrsjets und zieht somit immer weiter davon. Bei Boeing sah es zu Jahresbeginn auch mit den Auslieferungen mau aus, es wurden lediglich 13 Flugzeuge an Kunden übergeben, darunter sechs 787 Dreamliner.

Erstflug Boeing 777X in den USA

Boeing absolviert Erstflug des neuen Modells 777X

Der krisengeschüttelte Flugzeugbauer Boeing kann nach langer Zeit mal wieder eine positive Nachricht verkünden: Der neue Großraumjet 777X hat am Wochenende seinen eigentlich schon für 2019 geplanten Erstflug erfolgreich absolviert.

Das Flugzeug sei am Samstag (Ortszeit) auf dem Flugplatz Paine Field in Everett gestartet und nach drei Stunden und 51 Minuten Flug über dem Bundesstaat auf dem Werksgelände gelandet, teilte Boeing in Seattle mit.

Verkauf von Mexikos Präsidentenflugzeug vorerst gescheitert

Mexiko hat nach 13 Monaten noch immer keinen Käufer für sein Präsidentenflugzeug gefunden. Die Regierung hatte gleich nach dem Amtsantritt von Präsident Andrés Manuel López Obrador im Dezember 2018 den Verkauf der Maschine in die Wege geleitet. Der Linkspopulist verzichtet im Rahmen seiner Sparpolitik darauf - er reist nie ins Ausland und nutzt innerhalb Mexikos Linienflüge. Die Boeing 787 steht seitdem auf einem Logistik-Flughafen in den USA und wartet auf einen Käufer.

Boeing 737 Max

737-Max-Krise lässt Boeing-Gewinn um die Hälfte einbrechen

Die Krise um die nach zwei Abstürzen mit Flugverboten belegte Baureihe 737 Max hat Boeing einen heftigen Gewinneinbruch im dritten Quartal eingebrockt.

Unter dem Strich verdiente der Airbus-Rivale mit knapp 1,2 Milliarden Dollar (rund 1,1 Mrd Euro) nur knapp halb so viel wie ein Jahr zuvor, wie er am Mittwoch in Chicago mitteilte. Der Umsatz sackte wegen der gestoppten Auslieferung des zuvor meistgefragten Flugzeugtyps um 21 Prozent auf knapp 20 Milliarden Dollar ab.