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 Kurator Dr. Uwe Degreif führte die Kunstinteressierten durch die Ausstellung „Ins Licht gerückt – Künstlerinnen“ im Biberacher

Kunst und Kunsthandwerk

Ins Biberacher Museum führte eine Halbtagesfahrt des Kunstkreises 84 Riedlingen. „Ins Licht gerückt – Künstlerinnen“ ist die aktuelle Ausstellung überschrieben. Sie ist Malerinnen, Bildhauerinnen, aber auch Kunsthandwerkerinnen des 20. Jahrhunderts gewidmet.

Einen Tag vor dem internationalen Weltfrauentag erfuhren die Kunstinteressierten und zum großen Teil selber Malenden, wie schwer es die Künstlerinnen einst hatten, überhaupt als eigenständig wahrgenommen zu werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Geschlechter Gerecht hat ein großes Programm zum Weltfrauentag und Equal Pay Day vorbereitet.

Von Frauen, die Grenzen sprengen, und bleibender Ungerechtigkeit

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Er wird weltweit gefeiert, auch in Biberach. Am und rund um den Aktionstag haben die Mitglieder der Lokalen Agenda Biberach 21 – AG Geschlechter Gerecht wieder ein großes Veranstaltungsprogramm zusammengestellt.

Start ist am Freitag, 6. März, um 17.30 Uhr im Braith-Mali-Museum mit einem Einführungsvortrag zur Ausstellung „Ins Licht gerückt- Künstlerinnen Oberschwaben 20. Jahrhundert“ von Uwe Degreif und der ausstellenden Künstlerin und Galeristin Dorothea Schrade.

 Künstlerin Ilona Amann (links) und Galeristin Dorothea Schrade vor einer Arbeit Amanns aus dem Zyklus „Schöne Grüße vom Strand“

Ilona Amann zeigt ihre Arbeiten

Großer Publikumsandrang im alten Pfarrhaus in Diepoldshofen: Die Eröffnung der Ausstellung „ungeschönt – schön“ mit Arbeiten von Ilona Amann hat am vergangenen Sonntag zahlreiche Interessierte in die altehrwürdigen Räume der Galerie Schrade gelockt. Mehr als 100 Arbeiten der aus Leutkirch stammenden Künstlerin sind dort bis zum 23. Februar zu sehen – Papierarbeiten, Scherenschnitte und Objekte, allesamt in kunstvoller Verbindung mit textilen Materialien.

 Marienland-Premiere: Lore Kipphan, die Moderatorin Annette Maria Rieger, Dorothea Schrade Hannelore Nussbaum und Marlies Grötzi

Premiere des Marienlandprojekts

Mitte des vergangenen Jahres hat das Büro für Regionalkultur in Bad Schussenried Frauen mit Lust am Verfassen eigener Gedichte und Erzählungen zur Teilnahme an dem Projekt „ Frauen.Land.Oberschwaben. Die 3 Marien“ eingeladen. In der Folge setzten sich 17 schreibende Frauen, kompetent begleitet von der Autorin und Schauspielerin Dietlinde Elsässer, mit ihren Werken auseinander und fassten Ideen und Mut zu weiterer schriftstellerischer Tätigkeit.

Bei der ersten von insgesamt vier Veranstaltungen traten Marlies Grötzinger, Hannelore ...

„Marienland“-Premiere im Gasthaus zum Rad am 6. Januar

Vier schreibende Frauen bringen am Montag, 6. Januar, Heilige Drei Könige, im Gasthaus zum Rad eigene Erzählungen, Erinnerungen und Gedichte auf die Bühne.

Sie geben damit ein Echo auf „die drei Marien“ Maria Menz, Maria Müller-Gögler und Maria Beig. Zugleich leuchten sie mit ihren Texten ganz eigene Erfahrungen und Geschichten aus Oberschwaben aus.

Zur Premieren-Veranstaltung „Im Marienland“ gibt die Autorin Marlies Grötzinger aus Burgrieden einen Einblick in den oberschwäbischen Dichterinnen-Himmel.

Ausgeschiedene, bisherige und neu gewählte Kirchengemeinderäte feierten den Übergang.

Evangelische Kirche setzt neue Räte ein

Die Amtszeit des Kirchengemeinderats beginnt in den Gemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg mit der Verpflichtung der gewählten Mitglieder. Sieben jetzige Kirchengemeinderäte hat die evangelische Kirchengemeinde Ehingen am Sonntag in ihr Amt eingeführt.

Vor dem Einzug zu dem von der Kantorei musikalisch umrahmten Abendmahlsgottesdienst zum vierten Advent stellten sich ausgeschiedene, bisherige und neu gewählte Räte mit den Pfarrerinnen Susanne Richter und Margot Lenz zum gemeinsamen Foto auf.

 Mitglieder der evangelischen Kirche waren am ersten Advent zur Wahl aufgerufen.

Geringe Wahlbeteiligung in Ehingen

In den evangelischen Kirchengemeinden in Baden-Württemberg sind am ersten Advent die Kirchengemeinderäte neu gewählt worden, außerdem wurde das Kirchenparlament, die Landessynode, neu gewählt. In Ehingen hielt sich die Wahlbeteiligung in Grenzen.

Etwa 2900 Gemeindemitglieder waren in Ehingen zur Kirchengemeinderatswahl aufgerufen. Nur 392 Wähler, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 12,92 Prozent, sind am vergangenen Sonntag wirklich zur Wahl gegangen.

 Eine Besucherin betrachtet den „Ikarus“ der Ravensburgerin Barbara Ehrmann.

Späte Anerkennung: Biberacher Museum würdigt Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts

Im Biberacher Museum werden bis 14. April oberschwäbische Künstlerinnen „Ins Licht gerückt!“, genauer gesagt: 78 Werke von 45 Frauen des 20. Jahrhunderts. Die Macher der beeindruckenden Schau bezeichnen diese Würdigung als „längst überfällig“. Gemeint ist die kleine Nachlässigkeit, wider besseren Wissens mit dieser Wertschätzung so lange gezögert zu haben. Doch nun sind sie da, die Arbeiten und sie werden sehr bewusst in Szene gesetzt und ins allerbeste Licht gerückt.

 Galeristin und Malerin Dorothea Schrade

Sie bereichert das kulturelle Leben in der Region

„Frauenpersönlichkeiten in/aus der Bodenseeregion“ ist in diesem Herbst das Thema der Euregio-Veranstaltungsreihe der Volkshochschulen rund um den Bodensee. Im Rahmen dieser Reihe bietet die VHS Leutkirch am Freitag, 18. Oktober, ab 14 Uhr einen Besuch bei der Galeristin und Malerin Dorothea Schrade in Leutkirch-Diepoldshofen an.

Sie malt und sammelt. Sie renoviert und restauriert. Sie kauft und verkauft. Sie diskutiert und agitiert. Seit einigen Jahren ist die Malerin und Galeristin Dorothea Schrade laut Pressemitteilung in ...

 Besucherströme drängen sich vor den ausgestellten Fotografien über Diepoldshofener Impressionen von Ernst Fesseler.

Zum Schluss kommt ein Hauch Nostalgie auf

Um die Auflösung des Arnacher Kulturvereins KIK zu feiern, der einmal um die 30 Mitglieder zählte, haben die früheren Aktiven die ehrwürdige alte Schule in Diepoldshofen in eine beachtliche Galerie und Veranstaltungsstätte verwandelt.

Hier sollte noch einmal das Flair der 90er-Jahre, das von dieser Gruppe ausging, erlebbar werden. So erinnerten die Bausteine dieser Wochenendveranstaltung an die Zeit im „Löwen“ in Arnach, als junge Leute seit dem Jahr 1994 mit Ausstellungen, Musik und Theater einen heiteren und kritischen Schwung ...