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Masernimpfung

Masern-Impfpflicht stellt Schulen vor neue Herausforderungen

Auf die Schulen im Südwesten kommen wegen der Masern-Impfpflicht neue Anforderungen zu. Ab 1. März müssen Neuankömmlinge an Schulen und Kitas - Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter - nachweisen, dass sie gegen Masern geimpft sind. Für alle, die schon in diesen Einrichtungen arbeiten oder unterrichtet und betreut werden, läuft die Frist bis 31. Juli kommendes Jahres. Wer die Nachweise nicht beibringt, wird dem Gesundheitsamt gemeldet.

„Dieses Bundesgesetz bedeutet eine Menge zusätzliche Arbeit“, befürchtet die Landesvorsitzende der ...

Schul- und Kindergartenkinder müssen künftig gegen Masern geimpft sein.

Verpflichtende Masern-Impfung: Was Eltern jetzt wissen müssen

Ab dem 1. März gilt unter anderem in Schulen und Kitas eine Masern-Impfpflicht. Was Eltern jetzt wissen müssen und wie gut sich die Einrichtungen auf die neuen Regeln vorbereitet fühlen.

Wer muss ab 1. März geimpft sein?

Alle Kinder, die neu in einer Kita oder einer Schule angemeldet werden. Wer bereits Schule oder Kita besucht, hat bis zum 31. Juli 2021 Zeit, den Impfschutz nachzuweisen. Dieselben Regeln gelten für Lehrer und Erzieher sowie das Personal von Gesundheitseinrichtungen – von Kliniken über Pflegedienste bis ...

Lehrergewerkschaft prangert Lage der Grundschulen an

Mit der Übergabe von Unterschriften an die Politik will die Gewerkschaft GEW am Montag (13.30 Uhr) auf die Situation der Grundschulen aufmerksam machen. Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft sieht die Schulart auf dem „Abstellgleis“ und fordert mehr Unterstützung für sie.

Zu Beginn des laufenden Schuljahres seien rund 400 Lehrerstellen an Grundschulen nicht besetzt gewesen, kritisiert die GEW-Landeschefin Doro Moritz. Gleichzeitig unterrichteten mehrere Hundert Menschen ohne Lehrerausbildung.

Susanne Eisenmann

Längeres Lehrer-Referendariat? Grüne sind noch skeptisch

Bildungsverbände unterstützen den Vorschlag von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), eine Verlängerung des Lehrer-Referendariats zu prüfen. Entsprechende Signale kamen am Donnerstag vom Philologenverband und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Der grüne Regierungspartner zeigte sich hingegen skeptisch. Eine Fraktionssprecherin sagte: „Wie sie das inhaltlich-konzeptionell gestalten will, lässt Frau Eisenmann offen.“ Eisenmann hatte erklärt, eine Verlängerung des Referendariats auf zwei Jahre prüfen zu wollen.

Susanne Eisenmann (CDU)

Lehrer können erst mehr und später weniger unterrichten

Lehrkräfte in Baden-Württemberg sollen durch freiwillige Mehrarbeit Zeit „ansparen“ und dafür später weniger arbeiten. Damit hofft das Kultusministerium, Folgen des akuten Lehrermangels mildern zu können. Das sogenannte Vorgriffsstundenmodell hat die Landesregierung am Dienstag beschlossen, wie Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) mitteilte. Es gilt ab dem Schuljahr 2020/21.

Lehrer können dann über einen Zeitraum von drei Schuljahren pro Woche eine Stunde mehr unterrichten als je nach Schulmodell für sie vorgesehen ist.

Günther Thum-Störk (links) wurde als Kreisvorsitzender der Bildungsgewerkschaft GEW wiedergewählt. Lieselotte Schmidt (Zweite vo

Günther Thum-Störk als GEW-Vorsitzender wiedergewählt

Bei der Mitgliederversammlung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Landkreis Tuttlingen ist Günther Thum-Störk als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt worden. Sieben weitere Posten im Führungsgremium wurden besetzt. Die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz erklärte, wie und dass gute Bildung funktionieren kann.

Sieben Vorstandsmitglieder wurden von Thum-Störk verabschiedet. Bernhard Sum (Stellvertretender Vorsitzender), Bernhard Jäger (Kreisrechner), Edmond Jäger (Fachgruppe Gymnasium, Personengruppe Junge GEW), Tanja ...

Ein Schwamm liegt in einer Grundschule an einer Tafel

Bildungsgewerkschaft: Grundschul-Maßnahmen reichen nicht

Der Bildungsgewerkschaft GEW reichen die geplanten Maßnahmen des Kultusministeriums zur Stärkung von Grundschulleitern nicht aus. Die Gehaltserhöhungen seien „erfreulich“, es gebe aber keine zusätzliche Leitungszeit für die Rektoren, sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Doro Moritz.

Das Kultusministerium hatte angekündigt, ab dem kommenden Schuljahr unter anderem die Besoldung der Schulleiter anzuheben und kommissarischen Schulleitungen eine Zulage zu bezahlen.

Schüler melden sich im Unterricht

Wie sich Realschulen unter Grün-Rot veränderten und warum sie sich nun dagegen wehren

Die Unzufriedenheit sitzt tief. Jahrzehntelang haben die Realschulen im Südwesten still und erfolgreich Millionen Kinder zur Mittleren Reife geführt – bis 2011 Grün-Rot an die Macht kam. Dann fiel die Grundschulempfehlung weg, der Hauptschulabschluss an der Realschule wurde eingeführt.

Der Verband der Realschullehrer will das rückgängig machen. Gibt es dafür eine Chance? Zumindest sagt auch Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ganz deutlich: „Es besteht Handlungsbedarf.

Der parlamentarische Geschäftsführer Anton Baron

AfD-Plattform für Vorfälle an Schulen: „Denunziantentum“

Nach monatelangen Vorbereitungen hat die Landtags-AfD ihre umstrittene Meldeplattform für Schüler, Eltern und Lehrer jetzt doch noch online gestellt. Ihr parlamentarischer Geschäftsführer Anton Baron sagte am Donnerstag, die Plattform gehe auf einen Beschluss der Fraktion zurück. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und Verbände äußerten umgehend scharfe Kritik.

Wie es auf der Seite heißt, können „Vorfälle“ an Schulen mitgeteilt werden.

Als gezielte Provokation werten viele Lehrer und Schulleiter das AfD-Portal.

AfD startet erneut Meldeplattform gegen Lehrer - die Reaktionen sind scharf

Unter dem Titel „Faire Schule“ hat die AfD im Stuttgarter Landtag eine Meldeplattform für Schüler entwickelt.

Die jungen Leute sollen über die Online-Seite melden, wenn sich ihr Lehrer angeblich nicht politisch neutral verhält. Es ist bereits der zweite Vorstoß dieser Art im Land. Die Empörung darüber ist groß.

„Als Schüler hast Du Anspruch auf Unterricht, eine neutrale politische Willensbildung und intakte Bildungseinrichtungen“, heißt es auf der Startseite der Meldeplattform.