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Doro Moritz - GEW

„Klimastreik“: Bildungsgewerkschaft solidarisiert sich

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich mit der Klimabewegung Fridays for Future solidarisiert und Beschäftigte im Bildungsbereich zur Teilnahme am „Klimastreik“ am Freitag aufgerufen. Sich gegen den Klimawandel einzusetzen, sei nicht nur Aufgabe der Schüler, sondern auch der Gewerkschaften, sagte GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz am Donnerstag in Stuttgart.

Die GEW freue sich, wenn ihre Mitglieder, sofern sie zu der Zeit keine dienstlichen Verpflichtungen haben, die Bewegung vor Ort unterstützten.

Tablets im Schulunterricht

Pakt zur Digitalisierung der Schulen startet

Der Pakt für die Digitalisierung der Schulen geht an diesem Samstag in Baden-Württemberg offiziell an den Start. Dann tritt im Land formal die Verwaltungsvorschrift zur Umsetzung in Kraft, wie das Kultusministerium in Stuttgart mitteilte.

Der Bund stellt fünf Milliarden Euro zur Verfügung, damit die Schulen etwa Tablets oder interaktive Tafeln anschaffen können. Für Baden-Württemberg stehen 650 Millionen Euro bereit. Im Durchschnitt erhält damit jede Schule 142 000 Euro, das sind pro Schüler 433 Euro.

Lehrerin

GEW kritisiert Bildungspolitik: „Gelöst wurde nichts“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wirft Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ein Komplettversagen in der Bildungspolitik vor. GEW-Landeschefin Doro Moritz verwies am Mittwoch auf den absehbaren Unterrichtsausfall als Folge des Lehrermangels und auf noch nicht umgesetzte Ankündigungen. Eisenmann ist auch Spitzenkandidatin der CDU zur Landtagswahl 2021. Moritz machte klar: „Ich möchte keine Ministerpräsidentin Eisenmann.“ Ihre Maßnahmen im Bildungsbereich seien an sehr konservative Wähler gerichtet.

Jacken und Taschen Grundschul-Garderobe

Unterricht beginnt, Probleme bleiben: Lehrermangel

Der Lehrermangel ist auch im neuen Schuljahr das bestimmende Thema an den Schulen. Die Landeschefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Doro Moritz, sagte der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart: „Der Lehrermangel bereitet Schulleitungen und Lehrkräften die größten Sorgen.“ Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) beklagte, es könne höchstens der Pflichtunterricht abgedeckt werden. Das Kultusministerium räumte Probleme bei der Besetzung von Stellen ein, wies die Verantwortung dafür aber von sich.

Schülermeldungen im Unterricht

Baden-Württemberg rutscht im bundesweitem Bildungsranking ab

Baden-Württemberg hat sich bei der Bildung im Vergleich zu anderen Bundesländern verschlechtert. Rang sechs belegt das Land dieses Jahr im „INSM-Bildungsmonitor“ und liegt damit zum ersten Mal seit Beginn der jährlichen Auswertung 2004 nicht auf einem der ersten vier Plätze. Die Studie wird vom Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der arbeitgebernahen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) erstellt und ist am Donnerstag in Berlin vorgestellt worden.

Eine Schülerin hält ein Heft in der Hand

Was müssen Eltern für Schulkinder eigentlich bezahlen?

Schulbücher, Taschenrechner, Workbooks: All das zahlen in Baden-Württemberg nicht die Eltern, sondern der Staat. Denn in keinem anderen Bundesland gibt es eine so weit gefasste Lernmittelfreiheit wie im Südwesten. Und doch kommt es immer wieder zu Streit an Schulen um Kosten, die die Eltern tragen sollen. Der Landeselternbeirat hat nun gemeinsam mit dem Kultusministerium einen Leitfaden entwickelt, der Klarheit schaffen soll. Die Details im Einzelnen:

Was bedeutet Lernmittelfreiheit?

Ein Kind sitzt im Unterricht

Nicht jedes Flüchtlingskind kann in Baden-Württemberg zur Schule

Jedes Kind hat in Baden-Württemberg das Recht auf Bildung. Für Flüchtlingskinder gilt das eigentlich auch – die Schulpflicht beginnt aber erst nach sechs Monaten. Doro Moritz, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dringt auf mehr Engagement vom Land.

„Ich habe eindeutig den Eindruck, dass es von staatlicher Seite nicht gefördert wird, dass die Kinder frühestmöglich unterrichtet werden.“ Mit ihrer Kritik ist sie nicht allein.

GEW kritisiert befristete Verträge an Elite-Unis

Trotz der Erfolge bei der Exzellenzstrategie beklagt die Bildungsgewerkschaft GEW die nach ihrer Einschätzung miserablen Arbeitsbedingungen an den baden-württembergischen Elite-Unis. In drei der vier ausgezeichneten Standorte liege der Anteil der befristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter bei weit über 80 Prozent, kritisierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Sie forderte eine „Entfristungsoffensive“. „Wenn die Politik exzellente Forschung will, dann muss die Politik auch für exzellente Arbeitsbedingungen sorgen“, sagte ...

Gewerkschaft kritisiert Lehrer-Arbeitslosigkeit im Sommer

Die Lehrergewerkschaft GEW hat erneut die Arbeitslosigkeit vieler angehender und befristet angestellter Lehrer während der Sommerferien kritisiert. „Bei vollen Kassen und Lehrermangel präsentiert sich die grün-schwarze Landesregierung erneut als Arbeitgeber ohne Verantwortung“, sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Doro Moritz am Sonntag. Die Gewerkschaft setzt sich dafür ein, dem Beispiel von Rheinland-Pfalz zu folgen, das seit diesem Jahr die Saisonlehrer in den Ferien bezahlt.

SPD-Konferenz

SPD will Gymnasien G9 ermöglichen

Die Südwest-SPD will allen Gymnasien im Land den Weg zurück zum Abitur in neun Jahren ermöglichen. Mehrheitlich haben die Delegierten beim kleinen Parteitag am Samstag für die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 votiert - und nach Meinung vieler Kritiker die Gemeinschaftsschulen ihrer Zukunft beraubt. Auch um die Zukunft der eigenen Partei ging es in Pforzheim. Drinbleiben in der Großen Koalition auf Bundesebene? Kommt drauf an, sagt die Landespartei - und stellt konkrete Forderungen auf.