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Michael Lehner

Doping-Opfer-Hilfe: Thema DDR-Zwangsdoping läuft aus

Für den Chef der Doping-Opfer-Hilfe, Michael Lehner, ist ein Ende bei der Beratung von geschädigten DDR-Sportlern absehbar.

„Das Thema DDR-Zwangsdoping wird irgendwann auslaufen“, sagte der Rechtsanwalt der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Vereins, das der DOH am heutigen Dienstag in seiner Geschäftsstelle in Berlin begeht. „Wir haben unseren Mietvertrag für die nächsten zwei Jahre verlängert, und dann muss man einfach schauen“, informierte Lehner.

DDR-Sport

930 Anträge für Doping-Opfer des DDR-Sports bewilligt

Bis Ende Oktober sind 930 Anträge auf Entschädigung nach dem zweiten Doping-Opfer-Hilfegesetz (DOHG) in Höhe von 10.500 Euro bewilligt worden.

Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ entspricht dies einer Leistung von 9,765 Millionen Euro. Weitere 291 seien in Bearbeitung, 93 Anträge habe das Bundesverwaltungsamt abgelehnt. Bis Jahresende würden noch 120 Anträge erwartet. Dies habe das Bundesinnenministerium auf Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen/Bündnis 90 mitgeteilt.

Strafantrag

Doping-Opfer-Hilfe stellt Strafantrag gegen Werner Franke

Die Doping-Opfer-Hilfe (DOH) Berlin hat Strafantrag gegen den renommierten Anti-Doping-Kämpfer Werner Franke gestellt. Dies berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Dem 79-jährigen emeritierten Professor für Mikrobiologie wird vom DOH-Vorsitzenden Michael Lehner Hausfriedensbruch und Körperverletzung vorgeworfen. Franke versuchte am 15. August zweimal, sich Zutritt zu einer Pressekonferenz der DOH in Berlin zu verschaffen.

Dabei soll er Lehner tätlich angegriffen haben.

Rangelei

Eklat bei Pk der Doping-Opfer-Hilfe

Der Doktor warf den Professor raus: Ein handfester Streit zwischen zwei gestandenen Männern hat das Pressegespräch der Doping-Opfer-Hilfe (DOH) überschattet.

Als sich Anti-Doping-Experte Werner Franke Zutritt zu dem Konferenzraum in der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur verschaffen wollte, sprang der DOH-Vorsitzende Michael Lehner auf und drängte den 79-Jährigen aus dem Raum. Es kam zu einem Gerangel der beiden Männer, ein Reporter eilte schlichtend hinzu, manche befürchteten schon eine Eskalation.

Michael Lehner

Streit um Doping-Opfer-Hilfe - Geipel rechnet ab: „Sauerei“

Ganz kampflos, geschweige denn kommentarlos wollte Ines Geipel ihren Platz an der Spitze der Doping-Opfer-Hilfe nicht räumen. Vielmehr rechnete die langjährige Vorkämpferin, die von Sportrechtler Michael Lehner an der DOH-Spitze abgelöst wurde, mit ihren Kritikern ab.

„Auf einmal sind Betroffene nun Trittbrettfahrer. Das ist ein Rückfall von Aufklärung in Mythologie. Wie kann es sein, dass Opfer des Staatsdopings kriminalisiert werden“, echauffierte sich die frühere Weltklasse-Leichtathletin bei der Verleihung des Antidopingpreises ...

Ines Geipel

DOH-Vorsitzende Geipel tritt zurück

Die Vorsitzende des Vereins Doping-Opfer-Hilfe, Ines Geipel, hat überraschend ihren Rücktritt angekündigt.

„Ich gebe das Amt ab“, sagte die 58 Jahre alte Berlinerin der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die ARD-Dopingredaktion darüber berichtet. „Ich habe es fünfeinhalb Jahre gemacht und einiges erreicht“, erklärte Geipel.

Nachfolger soll der Heidelberger Sportrechtler Michael Lehner werden, der zu den Gründungsmitglieder der DOH zählt.

Alfons Hörmann

Hörmann vor Wahl zwischen Pflicht und Freude: „50:50“

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat vor der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes am Samstag in Düsseldorf bekannt, nicht nur aus Freude und Motivation erneut zu kandidieren, sondern auch aus Pflichtbewusstsein.

„Es ist 50:50“, antwortete er auf eine entsprechende Frage. Eine Opposition aus dem Kreis der Spitzenverbände hatte versucht, seine Wiederwahl zu verhindern, konnte aber keinen Gegenkandidaten finden. Im Gespräch war Thomas Weikert, der Präsident des Tischtennis-Weltverbandes.

Doping

Bundesregierung will Doping-Opfern mehr Zeit geben

Opfer des staatlichen Dopings in der DDR sollen ein weiteres Jahr Zeit für Anträge auf staatliche Unterstützung bekommen.

„Die Bundesregierung hält eine erneute Verlängerung der Antragsfrist für sachgerecht, weil damit sichergestellt werden kann, dass möglichst alle Dopingopfer fristgerecht ihre Anträge stellen können“, schreibt das Bundesinnenministerium in einer nun veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion.

Ines Geipel

Geipel: Flo Jo für mich „der weibliche Michael Jackson“

Für DDR-Dopingopfer Ines Geipel ist die vor 20 Jahren gestorbene Weltklasse-Sprinterin Florence Griffith-Joyner noch heute eine faszinierende Person und ein mahnendes Schicksal zugleich.

„Die große Sphinx des Frauensports und ihr früher Tod sind Drama pur. In meinem Kopf ist sie für immer der weibliche Michael Jackson“, sagte die Vorsitzende der Doping-Opfer-Hilfe der Deutschen Presse-Agentur. US-Sprintkönigin Griffith-Joyner war am 21.

Buchpräsentation

Schenk: Nach Dopinggeständnis noch stolz auf Olympiasieg

Nur einmal lächelt Olympiasieger Christian Schenk schelmisch: Er wird in einer vom Thema Doping und psychischer Erkrankung geprägten Veranstaltung gefragt, ob er befürchtet hatte, nach seinem Dopinggeständnis die 1988 in Seoul erkämpfte Goldmedaille aberkannt zu bekommen.

„Nein, da habe ich mich vorher ein bisschen schlau gemacht“, erklärt der ehemalige Topathlet unter dem lauten Gelächter der gut 200 Zuhörer in der Rostocker Thalia-Buchhandlung.