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Tausende demonstrieren in Kiew gegen Sonderstatus im Donbass

Mehrere Tausend Menschen haben in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gegen die Einigung auf einen Sonderstatus für die umkämpften Gebiete im Donbass demonstriert. Dies sei eine Kapitulation und ein zu großes Zugeständnis an Russland, skandierten die Menschen am zentralen Unabhängigkeitsplatz in der Hauptstadt, berichten ukrainischen Medien. Behörden sprachen von bis zu 5000 Demonstranten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat versprochen, den Krieg im Osten der Ukraine zu beenden.

 Selenskyj im Anzug vor Mikrofonen

Leise Hoffnung im Konflikt um Ostukraine

In den festgefahrenen Konflikt in der Ostukraine könnte Bewegung kommen. Bei einem Treffen in Paris wollen die Regierungen von Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich – das sogenannte Normandie-Format – zeitnah neue Lösungsansätze suchen.

Am Dienstag stimmten Vertreter der Konfliktparteien der sogenannten Steinmeier-Formel zu, die nach dem früheren deutschen Außenminister und heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier benannt ist.

Ukraine Konflikt

Hoffnungen auf neue Friedensgespräche im Ukraine-Konflikt

Im Ukraine-Konflikt sieht der Kreml nach der Einigung auf einen Sonderstatus für die umkämpften Gebiete im Donbass die Chance eines Gipfeltreffens für weitere Friedensschritte.

Es sei positiv, dass die Konfliktparteien am Vortag die so bezeichnete „Steinmeier-Formel“ unterschrieben hätten, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Damit könnten bald die Vorbereitungen eines Gipfels im „Normandie-Format“ - also mit Deutschland, Frankreich, der Ukraine und Russland - beginnen.

An der Front

Ostukraine: Konfliktparteien erzielen wichtige Einigung

Im Ringen um Frieden im Kriegsgebiet in der Ostukraine haben die Konfliktparteien eine wichtige Einigung erzielt.

Vertreter der ukrainischen Regierung und der prorussischen Separatisten aus Luhansk und Donezk unterzeichneten am Dienstag eine Vereinbarung über einen Sonderstatus der umkämpften Regionen. Damit sei der Weg frei für ein Gipfeltreffen im so bezeichneten Normandie-Format mit den Staaten Frankreich, Deutschland, der Ukraine und Russland, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew.

Kreml sieht neue Probleme im Ukraine-Konflikt

Bei der Lösung des Konflikts in der Ostukraine gibt es nach dem international gelobten Gefangenenaustausch zwischen Moskau und Kiew nun wieder Probleme. Ein Kremlsprecher sagte laut russischer Agentur Interfax von „Schwierigkeiten“. Hintergrund ist ein neuer Streit um die sogenannte „Steinmeier-Formel“ für das Kriegsgebiet Donbass. Die nach dem Bundespräsidenten und Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier benannte Formel sieht vor, dass die von der Ukraine abtrünnigen Regionen Luhansk und Donezk einen vorläufigen Sonderstatus erhalten.

Rückkehr

Historischer Moment: Moskau und Kiew tauschen Gefangene aus

Nach jahrelanger Konfrontation im Ukraine-Konflikt haben Moskau und Kiew einen beispiellosen Gefangenenaustausch vollzogen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Samstag auf dem Kiewer Flughafen Borispol, dass er und Kremlchef Wladimir Putin das Vorhaben gemeinsam umgesetzt hätten.

Es spielten sich ergreifende Szenen mit innigen Umarmungen und Freudentränen ab, als die 24 ukrainischen Seeleute und der in Russland seit mehr als fünf Jahren inhaftierte Regisseur Oleg Senzow in Kiew landeten.

Petersburger Dialog

Maas und Lawrow sprechen über Ukraine-Krise

Unmittelbar vor Beginn des Petersburger Dialogs hat Außenminister Heiko Maas (SPD) die Bedeutung anhaltender Gespräche mit Russland betont.

„Ohne Moskau werden wir die dringenden Fragen der Weltpolitik nicht beantworten. Und anhaltenden Frieden in Europa erreichen wir nur, wenn wir zusammenarbeiten“, erklärte Maas am Donnerstag. Deswegen sei es gut, beim Petersburger Dialog mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammenzukommen.

Putin und Selenskyj sprechen erstmals über Ukraine-Konflikt

Erstmals haben der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Kremlchef Wladimir Putin ein Gespräch über den Konflikt in der Ostukraine geführt. Bei dem Telefonat sei es auch um die Lage im Donbass gegangen, teilte der Kreml mit. Konkret diskutierten Putin und Selenskyj demnach über Siedlungsfragen im Konfliktgebiet der Ukraine und über die Rückkehr von Bewohnern. Außerdem seien Fragen des Gefangenenaustauschs erörter worden, hieß es in der Mitteilung des Kreml.

Putin und Selenskyj

Putin und Selenskyj sprechen erstmals über Ukraine-Konflikt

Erstmals haben der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Kremlchef Wladimir Putin ein gemeinsames Gespräch über den blutigen Konflikt in der Ostukraine geführt. Bei dem Telefonat sei es auch um die Lage im Donbass gegangen, teilte der Kreml am Donnerstagabend in Moskau mit. Auch über die Gefangenen auf beiden Seiten des Konflikts hätten Putin und Selenskyj gesprochen, hieß es.

An diesem Freitag treffen sich in Paris Russland und die Ukraine, Frankreich und Deutschland auf Beraterebene, um über eine Lösung des ...