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Oper Chemnitz mit „Fidelio“: Eine starke Kerkerszene mit Rocco (Magnus Piontek), Pizarro (Jukka Rasilainen), Leonore (Daniela Kö

Langer Applaus für die Oper Chemnitz mit ihrem „Fidelio“

Unvergessen ist der „Tannhäuser“, mit dem die Oper Chemnitz vor zwei Jahren in Friedrichshafen gastiert hat. Nicht minder exquisit jetzt Beethovens Oper „Fidelio“. Verstärkt durch hervorragende Gastsänger, war es ein großartiger Abend.

Probleme mit dem kleineren Bühnenraum wurden dank einer eigenen szenischen Einrichtung nach der Idee von Tom Musch elegant gelöst. Statt eines großen, im Bau befindlichen Hauses stand eben ein kleines im Gartenhausformat links am Bühnenrand.

Thomas Müller

Bank-Frust statt Müller-Lust beim FC Bayern

Großartig kommentieren mochte Thomas Müller seine unbefriedigende Bankdrückerrolle nicht. Da komme eh nichts Vernünftiges bei raus, meinte der Nationalspieler, nachdem er gegen Hertha BSC ein Novum seit seinem Aufschwung zum Bayern-Star erlebte.

Erstmals seit Mai 2009 war der mittlerweile 29-Jährige in vier aufeinanderfolgenden Pflichtspielen des deutschen Fußball-Rekordmeisters nur Reservist.

Vor zehn Jahren war Müller noch Nachwuchskraft, ehe ihn Louis van Gaal mit der legendären Maxime „Müller spielt immer“ zur ...

Kirill Petrenko

Kirill Petrenko nimmt sich des „Fidelio“ an

Kaum zu glauben: Noch nie in seiner fast 25-jährigen Dirigentenkarriere hat sich Kirill Petrenko Ludwig van Beethovens einziger Oper „Fidelio“ angenommen. Wie intensiv er sich mit dem Musikdrama um die Befreiung des zu Unrecht inhaftierten Florestan durch seine Frau Leonore auseinandersetzte, bewies Publikumsliebling Petrenko am Donnerstagabend im Münchner Nationaltheater. Flotte Tempi, präziseste Anweisungen aus dem Orchestergraben für die Solisten auf der Bühne, volles Ausschöpfen der Partitur für Chor und Orchester der Bayerischen ...

Auch im Bühnenbild werden immer wieder Bezüge zu heutigen Formen der Überwachung hergestellt.

„Fidelio“ begeistert Publikum

Regisseurin Corinna Palm und Musikdirektor Andreas Winter mit der Capella Novanta haben am Samstagabend eine herausragende Inszenierung von Beethovens einziger Oper „Fidelio“ in er Biberacher Stadthalle vorgestellt. Das Publikum war begeistert über diese Eigenproduktion des städtischen Kulturamts.

Die Handlung der Oper ist bedrückend aktuell: Aus Hass lässt Don Pizarro seinen politischen Gegner Florestan in einem tiefen Kerker verschwinden.


Chorleiter Simon Föhr (rechts) spornt die Sänger des Männergesangverein „Frohsinn“ zu Höchstleistungen an.

Männergesangverein bereitet sich auf „Fidelio“ vor

Ludwig van Beethovens einzige Oper „Fidelio“ feiert am Samstag, 23. September, Premiere in der Stadthalle Biberach. Es ist die dritte Opernproduktion des städtischen Kulturamts. Die Proben laufen seit Monaten auf Hochtouren. Neben den großen Gesangsrollen gibt es auch einen Projektchor, der aus rund 140 Sängern aus der Region besteht. Zum Projektchor gehört unter anderem der Männergesangverein Frohsinn aus Biberach. Unter der Leitung von Simon Föhr proben die Männer mindestens einmal pro Woche.


Voller Einsatz bei den Proben zu „Fidelio“: (v. l.) Hubert Schmid, Falck Petteri, Markus Raab und Julia Borchert.

Opernprojekt mit aktuellen Bezügen

Opernfreunde in und um Biberach dürfen sich heute schon auf den 23. September freuen. Dann feiert Beethovens „Fidelio“ in der Biberacher Stadthalle Premiere. Nach dem „Wildschütz“ und „Die lustigen Weiber von Windsor“ ist es die nächste Opernproduktion des städtischen Kulturamts. Die erste Probenphase dafür hat in den Pfingstferien in der Bruno-Frey-Musikschule stattgefunden.

Biberach sei durch Christoph Martin Wieland und Justin Heinrich Knecht die Wiege des deutschen Singspiels und der Spieloper.


Hochdorfer Schüler standen mit Profisängern auf der Bühne.

Mit Papageno und Fidelio gemeinsam auf der Bühne

Nicht jeden Tag stürmen eine komplette Schülerschaft und eine Schar Kindergartenkinder unter lautem Jubeln in die Gemeindehalle. Am Dienstag gab der Anlass aber allen Grund dafür: Zu Gast in Hochdorf waren drei Opernsänger der Kinderoper „Papageno“ aus Wien. Das Aufregende dabei war, dass die Kinder die Hauptakteure der Aufführung von „Fidelio“ waren.

Der Bösewicht Don Pizarro lässt den unschuldigen Florestan im Gefängnis einsperren. Florestans Frau Leonore will ihren Mann retten und schleust sich – verkleidet als Mann – unter dem ...

dpa-Nachrichtenüberblick Sport

EHC München ist zum ersten Mal deutscher Eishockey-Meister

Wolfsburg (dpa) - Der EHC München hat sich zum ersten Mal zum deutschen Eishockey-Meister gekürt. Der Favorit gewann das vierte Playoff-Finalspiel bei den Grizzlys Wolfsburg 5:3 (2:2, 1:1,2:0) und feierte damit am Freitagabend den notwendigen vierten Sieg. Erstmals wurde eine Best-Of-Seven-Endspielserie in nur vier Partien entschieden. Tore von Toni Söderholm, DEL-Rekordtorjäger Michael Wolf, Maximilian Kastner, Keith Aucoin und Steve Pinizzotto bescherten Erfolgstrainer Don ...

dpa-Nachrichtenüberblick Sport

Mönchengladbach lässt Bremen beim 5:1 keine Chance

Mönchengladbach (dpa) - Borussia Mönchengladbach ist nach dem Fehlstart ins Fußball-Jahr wieder in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer André Schubert gewann am Freitagabend 5:1 (2:0) gegen Werder Bremen und kann sich weiter Hoffnungen auf eine erneute Teilnahme an der Champions League machen. Lars Stindl (12. Minute), Andreas Christensen per Doppelpack (31./50.), Raffael (70.


Knapp drei Monate nach dem Tod des Bühnenbildners Bert Neumann hat die Oper Stuttgart seine letzte Arbeit für ein Musiktheater

Willkommen im Überwachungsstaat

Beethovens „Fidelio“ an der Staatsoper Stuttgart ist vom Ballast der Tradition befreit.

Unter Regisseuren gilt Ludwig van Beethovens „Fidelio“ nicht von ungefähr als problematisch. Dennoch gehört das Stück zum Kernrepertoire des Opernbetriebs. Auch in Stuttgart widmet sich die erste Neuproduktion der Saison wieder einmal diesem Werk, das der Komponist selbst als sein „Schmerzenskind“ bezeichnet hat. Anhaltenden Applaus gab es bei der Premiere für Gesangssolisten, Chor, Orchester und Chefdirigent Sylvain Cambreling.