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Kirill Serebrennikov - Kunst und Macht in Russland

Kirill Serebrennikov - Kunst und Macht in Russland

Noch wartet er darauf, dass seine Unschuld richterlich festgestellt wird. Doch schon zu Prozessbeginn vor zwei Jahren zeigte sich der russische Kultregisseur Kirill Serebrennikow kämpferisch: „Ich bin ein freier Mensch. Und ich will alles tun, um nicht zerrieben zu werden.“

Zu dieser Zeit sah er sich bereits zwischen den Mühlsteinen, wie er meinte. Aber selbst im Hausarrest ließ sich der 49-Jährige nicht einschüchtern „vom System“, das er als sinnlos, bösartig und stumpfsinnig gnadenlos beschrieb.

Regisseur Kirill Serebrennikow

Neues Gutachten entlastet Kirill Serebrennikow

Neuer Lichtblick für den von der russischen Justiz in einem umstrittenen Prozess verfolgten Moskauer Starregisseur Kirill Serebrennikow: Eine vom Gericht in Auftrag gegebene zweite Expertise entlastet den Künstler und sein Team vom Vorwurf, staatliche Zuschüsse in Millionenhöhe veruntreut zu haben.

Das sagte Serebrennikows Anwalt Dmitri Charitonow der Agentur Interfax zufolge am Freitag. An dem Vorgehen gegen den international renommierten Filme-, Theater- und Opernmacher hatte es weltweit Kritik gegeben.

Serebrennikow

Serebrennikows erste Anhörung endet mit Rückschlag

Der russische Starregisseur Kirill Serebrennikow muss sich auf einen langen Strafprozess wegen angeblicher Unterschlagung einstellen. Bereits am kommenden Donnerstag (25. Oktober) ist die erste öffentliche Anhörung angesetzt, teilte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch in Moskau mit.

Serebrennikow und sein Verteidiger hatten gehofft, dass ein langer Prozess vom Moskauer Stadtbezirksgericht in der ersten Anhörung wegen fehlender Beweise abgelehnt wird.

Kirill Serebrennikow

Kirill Serebrennikows Prozess beginnt

Nach mehr als einem Jahr im abgeschotteten Hausarrest wird dem russischen Starregisseur Kirill Serebrennikow und seinen Mitarbeitern der Prozess gemacht. Der erste Prozesstag in Moskau soll am Mittwoch hinter verschlossenen Türen stattfinden. Die russische Justiz wirft dem Theatermacher vor, staatliche Fördergelder veruntreut zu haben.

Trotz der verzweifelten Lage habe er aber noch immer Hoffnung, das Gericht von der Unschuld seines in Russland und im Westen gefeierten Mandanten überzeugen zu können, sagt sein Anwalt Dmitri ...

Kirill Serebrennikow

Regisseur Serebrennikow bangt um seine Zukunft

Kirill Serebrennikow hat ein langes und einsames Jahr hinter sich. Er selbst spricht von Isolation und Mühlsteinen, die ihn zu zermalmen versuchten.

Vor dem Moskauer Gericht, das alle paar Wochen über seinen Hausarrest entscheidet, legt der russische Starregisseur immer wieder sein persönliches Martyrium der vergangenen zwölf Monate dar - ein Jahr im Hausarrest.

Serebrennikow hat keinen Kontakt zur Außenwelt, darf mit kaum einem Menschen telefonieren, und die Nutzung des Internets ist tabu.

Ballett «Nurejew»

Bolschoi zeigt Serebrennikows „Nurejew“

Am Bolschoi-Theater in Moskau wirbt kein glänzendes Plakat für die umstrittenste Premiere der Saison. Nur ein schwarzes Banner mit dem Schriftzug „Nurejew“ hängt an der Fassade - wie ein Leichentuch über ein kulturpolitisches Ärgernis.

Russlands größtes Musiktheater zeigt das Ballett des kremlkritischen Regisseurs Kirill Serebrennikow im zweiten Anlauf. Im Juli war die Uraufführung aus undurchsichtigen Gründen abgesagt worden. Fertigstellen konnte der Künstler die getanzte Biografie des russischen Ballettstars Rudolf Nurejew ...

Gericht entscheidet über U-Haft für Regisseur Serebrennikow

Nach der Festnahme des russischen Starregisseurs Kirill Serebrennikow wird für heute in Moskau die Entscheidung über einen Haftbefehl erwartet. Für 12.00 Uhr Ortszeit sei ein Gerichtstermin anberaumt, sagte sein Anwalt Dmitri Charitonow. Das Staatliche Ermittlungskomitee hatte den international renommierten Künstler gestern festnehmen lassen. Es wirft dem Leiter des Moskauer Gogol-Theaters vor, zwischen 2011 und 2014 staatliche Gelder von 68 Millionen Rubel veruntreut zu haben.

Russische Justiz verdächtigt Yukos-Aktionär im Fall Litwinenko

In den Ermittlungen um das Giftattentat auf den Kremlkritiker Alexander Litwinenko hat die russische Justiz eine Verbindung zum zerschlagenen Ölkonzern Yukos hergestellt.

Die Generalstaatsanwaltschaft verdächtige den früheren Yukos-Großaktionär Leonid Newslin den Mord an Litwinenko in Auftrag gegeben zu haben, berichtete die russische Zeitung «Kommersant» am Donnerstag. Newslin wies die Vorwürfe als «völligen Unsinn, der keinen Kommentar verdiene» zurück.