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 Die Bauhütte (Gebäudetrakt in der rechten Bildhälfte) soll künftig von der Musikschule genutzt werden. Ein Café oder Restaurant

Ausschuss positioniert sich ablehnend zu Gastronomie in der Bauhütte

Zum Wunsch der Stadtverwaltung nach einer Tagesgastronomie in der ehemaligen Bauhütte am nördlichen Marienplatz hat sich der Ausschuss für Umwelt und Technik ablehnend positioniert. Die Stadt solle vielmehr versuchen, den Blumenladen „Grün am Turm“ dort zu halten, sagte Manfred Büchele (CDU). „Ob man da jetzt auch noch Kaffee trinkt, ist Wurst“, sagte er. Die Stadtverwaltung will die Musikschule in der Bauhütte unterbringen und gleichzeitig die Ansiedelung einer Tagesgastronomie in der Bauhütte untersuchen lassen.

Jugendhaus: Kein ausreichender Brandschutz

Das Jugendhaus Kernstadt kann zur Zeit aufgrund von Problemen mit Brandschutz und Fluchtwegen nicht wie gewohnt genutzt werden. Um im Brandfall die Flucht aus dem Gebäude zu ermöglichen, will die Stadt außerhalb des Gebäudes für 170 000 Euro eine Fluchttreppe bauen und die Tür im Untergeschoss verbreitern. Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat dem Gemeinderat empfohlen, das Vorhaben zu unterstützen. Zur Zeit dürfen maximal 100 Menschen gleichzeitig im Gebäude sein, bisher waren es mehr als 300.

  Dieter Katein vom Amt für Architektur und Gebäudemanagement (Mitte) erläutert dem Projektausschuss die bisher durchgeführten M

Generalsanierung läuft planmäßig

Der dritte und damit vorletzte Bauabschnitt der Generalsanierung des Albert Einstein Gymnasiums (AEG) und des Spohn Gymnasiums wurde planmäßig fertiggestellt. Mit 20,8 Millionen Euro ist das Projekt die größte Sanierungsmaßnahme eines Einzelprojektes der Stadt Ravensburg. Die zu sanierende Nutzfläche beträgt fast 10.000 Quadratmeter.

Bei einem Rundgang informierte sich der Projektausschuss über den aktuellen Stand und die bereits getätigten Neueinbauten.

 Am Lederhaus hatte sich laut einem Architekten eine gewisse „Stabilität der Instabilität“ eingestellt, bevor verfaulte Balken

Sind historische Häuser in Ravensburg „tickende Zeitbomben“?

Verfaulte Dachbalken im Lederhaus, eine im Grunde von 1930 stammende Elektroinstallation im Rathaus: Die Stadtverwaltung muss sich zur Zeit um große Probleme an den historischen Gebäuden in Ravensburg kümmern. Frühere Generationen haben die Mängel wohl nicht erkannt oder nicht angepackt, hieß es am Mittwoch im Ausschuss für Umwelt und Technik. „Jetzt müssen wir es machen und das kostet Geld“, sagte der Architekt Rainer Ewald.

Das Lederhaus wurde nach Ewalds Information in den 1980er-Jahren grundlegend umgebaut.

Inhaberin Ursula Brugger kämpft darum, dass ihr Blumenladen auch künftig auf dem Holzmarkt bleiben kann.

Wieso ein Blumenladen und eine Creperie um ihre Existenz fürchten

Die Betreiber von Creperie und dem Blumenladen am Grünen Turm am nördlichen Eingang zur Ravensburger Innenstadt fürchten um ihre Existenz. Weil die Musikschule in der Bauhütte am Holzmarkt mehr Platz braucht als angenommen, muss das Blumengeschäft „Grün am Turm“ möglicherweise weichen. Um das zu verhindern, hat Inhaberin Ursula Brugger – mit Unterstützung der benachbarten Geschäfte – in wenigen Tagen mehr als 700 Unterschriften gesammelt.

Seit 17 Jahren betreibt die Blumenbinderin den 60 Quadratmeter großen Laden am Holzmarkt – und ...

CDU will Verbesserungen in der Oststadt

Mit „vergleichsweise kleinen Maßnahmen“ könne viel für die Anwohner der Ravensburger Oststadt getan werden. Das glaubt der CDU-Ortsverband.

In einem Schreiben an Baubürgermeister Dirk Bastin hat der neue Vorsitzende Christoph Sitta die Anliegen aufgelistet, die die CDU bei einer Stadtteilbegehung gesammelt habe. So würde eine Ampel (Betrieb nur bei Fußgängeranforderung) in der Schlierer Straße (Höhe Treppenaufgang Holbeinstraße) älteren Menschen und Kindern helfen, die Bushaltestelle sicher zu erreichen.


 Grundstück an der Ravensburger Angerstraße: Hier sollen nach dem Willen der Stadt Ravensburg bis zu 60 neue Wohnungen entstehe

Genossenschaft könnte in der Angerstraße bezahlbaren Wohnraum schaffen

Die Landesbaugenossenschaft Württemberg hat die Kommunen im Südwesten aufgefordert, städtische Grundstücke für den Wohnungsbau nicht an private Bauträger, sondern an genossenschaftlich organisierte Wohnbauunternehmen zu verkaufen. Dazu könnte auch das Grundstück an der Angerstraße in der Ravensburger Weststadt gehören: Dort sollen nach dem Willen der Stadt 50 bis 60 Wohneinheiten entstehen – davon etwa ein Drittel Sozialwohnungen.

„Kommunen dürfen ihren Grund nicht immer an den Höchstbietenden verkaufen“, sagt der geschäftsführende ...


 In Ortsbegehungen will die Stadt wie bisher die Ansicht der Naturschutzes zu drohenden Baumfällungen einholen.

Baumbesitz bleibt Privatangelegenheit

Eine Baumschutzsatzung für die Stadt Ravensburg hat der Gemeinderat, wie berichtet, mehrheitlich abgelehnt. Statt dessen soll es weiterhin regelmäßige Ortsbegehungen geben, um die Notwendigkeit drohender Baumfällungen auf öffentlichem Grund von Naturschützern einschätzen zu lassen. Eine Baumschutzsatzung hingegen hätte sich auch auf private Grundstücke erstreckt.

Die Debatte ist uralt in Ravensburg, sie gibt es, immer wieder, seit über 30 Jahren, zuletzt wurde 1998 darüber diskutiert.

Musikschule zieht erst 2022 um

Frühestens im Jahr 2022 kann die Musikschule Ravensburg in die sanierte Bauhütte am nördlichen Marienplatz umziehen. Entsprechend lange werden sich auch die Hotelpläne für den „Storchen“ noch hinziehen. Wie Baubürgermeister Dirk Bastin sagte, soll es zunächst einen Architektenwettbewerb für das Business- und Kongresshotel „Storchen“ geben. Dieser werde frühestens 2020 stattfinden können. Erst danach beginnt die Arbeit am Bebauungsplan. Das Grundstück der alten Musikschule werde die Stadt vorerst auch nicht verkaufen, so Bastin.


 Ravensburgs Baubürgermeister Dirk Bastin (rechts) lobte auch die Geduld der Anwohner. Links Albert Drescher, Geschäftsführer v

In Oberzell entsteht neuer Wohnraum

Die Fertigstellung des Rohbaus im letzten Haus A nahm der Bauträger „Betz und Weber Baupartner“ als Anlass, am Freitagnachmittag zum Richtfest einzuladen. Auf dem ehemaligen Gelände der Schreinerei Müller in Oberzell wird das Neubauprojekt „Zeller Höfe“ gebaut. Insgesamt entstehen sechs Mehrfamilienhäuser mit 1,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen.

Geschäftsführer Albert Drescher freute sich über den großen Anklang, den dieses Projekt gefunden hat.