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 Das Theater Ravensburg wird seine Spielstätte an der Zeppelinstraße verlieren.

Wo wird das Theater Ravensburg in Zukunft spielen?

Das Theater Ravensburg braucht über kurz oder lang eine neue Spielstätte. Am bisherigen Standort Zeppelinstraße plant der Eigentümer des Gebäudes, die „Arkade“, einen Abriss und größeren Neubau für betreutes Wohnen. Das Angebot des langjährigen Vermieters, dem privaten Kleintheater auf dem gleichen Gelände wieder ein Dach über dem Kopf anzubieten, ist an baurechtlichen Auflagen gescheitert. Jetzt hat die Suche nach einer neuen Bühne begonnen. Das bestätigen Leiter Albert Bauer und Peter Frey, zweiter Vorsitzender des Theater-Vereins.

Noch lenkt ein Mensch den Bus. Doch die Ravensburger Stadtverwaltung plant in Zukunft auch Busse ohne Fahrer.

Ravensburg will Busangebote massiv ausbauen

Massiv ausbauen und verbessern will die Stadtverwaltung den Busverkehr in Ravensburg. Sie plant von 2020 an mit einem kostenlosen Shuttle vom Bahnhof zum Marienplatz, einem Kurzstreckentarif und einem täglich gültigen Ein-Euro-Ticket im Stadtbus. Auch Schüler sollen weniger Geld für ihre Fahrscheine bezahlen.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist mehr als eine Vision: Bereits im Frühjahr 2020 soll ein selbstfahrender Elektrobus alle fünf Minuten Menschen vom Ravensburger Busbahnhof direkt auf den Marienplatz bringen – und ...

 Ein Bus der Linie 3 fährt in Richtung Kornhaus – hier soll der Marienplatz neu gestaltet werden und damit für eine längere Zeit

Busse: Alternativen zum Marienplatz sind schwierig

Der südliche Marienplatz in Ravensburg soll langfristig für den Busverkehr gesperrt werden, wenn es nach Baubürgermeister Dirk Bastin geht. Der Leiter der Stadtwerke, die den Busverkehr organisieren, hat nun die Bedingungen für die Sperrung formuliert: Damit die betroffene Buslinie 3 dauerhaft eine andere Strecke fahren kann, müsste die Stadt erst mal kräftig Geld in die Hand nehmen, sagt Andreas Thiel-Böhm.

Wenn Rutenfest oder Christkindlesmarkt ist, muss der Bus der Linie 3 schon jetzt den südlichen Marienplatz umfahren.

 Die Baustelle am Ravensburger Bahnhof im November kurz nach Baubeginn. Ein Ableger der Gold Inn Hotels aus Berlin soll hier ent

Vier neue Häuser in kurzer Zeit: Was der Hotelboom für Ravensburg bedeutet

„Sehr gefragt!“ steht unter vielen Hotelangeboten für Ravensburg, wenn man derzeit in einer Online-Plattform nach Übernachtungsmöglichkeiten sucht. Die verfügbaren Zimmer werden zwischen den Feiertagen offenbar knapp. Bald wird sich das Angebot ausweiten: In Ravensburg werden an vier Orten zur Zeit neue Hotels gebaut oder geplant. 2020 sollen die Häuser eröffnet werden. Dann kommen auf einen Schlag zu den knapp 780 Hotelbetten in der Stadt (Stand 2017) vermutlich mehr als 600 neue hinzu – das bedeutet ein Plus von mindestens 80 Prozent.

 Der südliche Marienplatz könnte künftig nur noch für Fußgänger da sein. Mindestens für die Zeit der Bauarbeiten muss der Busver

Wieso bald keine Busse mehr mitten durch Ravensburg fahren

Der Ravensburger Marienplatz muss auf einer Länge von rund 200 Metern aufgerissen werden – das steht schon lange fest, weil die Garage unter dem Platz von oben her abgedichtet werden muss. Ein Übel? Nicht nur. Die Stadt will die Chance nutzen und den südlichen Marienplatz neu gestalten. 2019 werden erste Ideen dafür gesammelt.

Es gehe um den zentralen Platz der Stadt, erklärt Ravensburgs Baubürgermeister Dirk Bastin. „Unser Oberbürgermeister spricht gerne vom Wohnzimmer Oberschwabens.

 Michael O’Leary, CEO von Ryanair, spricht auf einer Pressekonferenz: Ist Ryanair auf dem Kurs zu einer ganz normalen Airline?

Wird Ryanair jemals eine normale Airline?

„Ryanair must change – Ryanair muss sich ändern“ – mit diesem Schlachtruf auf den Lippen haben im fast abgelaufenen Jahr Gewerkschaften europaweit mobil gemacht und den größten Billigflieger des Kontinents zu Zugeständnissen gebracht. Niedriglöhne, Leiharbeit, willkürliche Versetzungen, hartes Personalregiment und eine anti-gewerkschaftliche Grundhaltung gehörten lange zur DNA der 1985 im irischen Dublin gegründeten Airline. Von ihrem langjährigen Chef Michael O'Leary stammt das Zitat, dass eher die Hölle zufrieren werde, als dass Ryanair mit ...

 Der VGH Mannheim hat das Neubaugebiet „Brachwiese III“ in Schmalegg gekippt. Der Bebauungsplan, auch in geänderter Form, wurde

Höchstrichterliches Urteil: VGH kippt Neubaugebiet neben Obstplantage

Schwere Schlappe für die Stadt Ravensburg: Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) in letzter Instanz einem Obstbauer aus Schmalegg Recht gegeben, der gegen das geplante Neubaugebiet „Brachwiese III“ geklagt hatte. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Der Bebauungsplan ist somit unwirksam und das Neubaugebiet darf nicht wie geplant verwirklicht werden.

Solange die schriftliche Urteilsbegründung noch nicht vorliegt, halten sich alle Beteiligten bedeckt.

 Bislang ist die Schussen unzugänglich und nahezu unsichtbar, aber das soll sich ändern.

An der Schussen soll ein Naherholungsgebiet entstehen

Ravensburg bekommt ein neues Sanierungsgebiet. Darunter versteht man Stadtviertel, in denen Schwächen behoben werden sollen. Ziel kann es beispielsweise sein, das historische Erbe zu bewahren, die Wohn- und Arbeitsbedingungen in der gebauten Umwelt zu verbessern oder den Strukturwandel durch städtebauliche Maßnahmen voranzubringen. Für Sanierungsgebiete gibt es in der Regel üppige Fördermittel vom Land.

Im Falles des Sanierungsgebietes „An der Schussen“ verfolgt die Stadt gleich mehrere Ziele.

Ortschaftsräte dürfen mehr entscheiden

Was darf ein Ortschaftsrat oder ein Gemeinderatsausschuss entscheiden, was muss ins Stadtparlament? Diese Frage hängt an Wertgrenzen, die in der Hauptsatzung der Stadt Ravensburg festgelegt sind. Da die Kosten, vor allem auf dem Bausektor, ständig steigen, sollen diese Grenzen nun deutlich erhöht, zum Großteil sogar verdoppelt werden, um den Gemeinderat zu entlasten.

Bei Grundsatzfragen über den Neubau oder den Umbau von Bauten oder Grünanlagen dürfen die Ortschaftsräte beispielsweise künftig bis zu einer Grenze von 500 000 Euro ...

 Die beigefarbenen Häuser markieren die neuen Gebäude, die weißen die bestehenden Häuser der Nachbarn.

280 neue Wohnungen im Ravensburger Osten

Es ist das größte Konversionsprojekt in der Geschichte der Stadt Ravensburg, bei dem also ein Gewerbegebiet in ein Wohngebiet umgewandelt wird: Am Rinker-Areal zwischen Wangener Straße und Holbeinstraße werden ab dem Jahr 2020 gut 280 Wohnungen in etwa 20 Mehrfamilienhäusern entstehen. Im Ausschuss für Umwelt und Technik gab es jetzt erste Pläne, wie das später einmal aussehen könnte. Sechs verschiedene Architekturbüros werden von den Bauträgern Reisch und Rhomberg damit beauftragt, die noch recht groben Pläne auszugestalten.