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«Alan Kurdi» in Hafen eingelaufen

„Alan Kurdi“ in italienischem Hafen eingetroffen

Rund eine Woche nach einem riskanten Einsatz vor der Küste Libyens ist das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ mit 88 Migranten an Bord in Tarent (Taranto) in Süditalien eingetroffen.

Die Geretteten seien von den italienischen Behörden einzeln erstversorgt und registriert worden, sagte der Sprecher der Organisation Sea-Eye, Gorden Isler, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sind überglücklich, Kapitänin Bärbel Beuse, die Crew und die Geretteten endlich in Sicherheit zu wissen“, twitterte die Organisation.

Barnier: Brexit-Verhandlungen konstruktiv

EU-Unterhändler Michel Barnier sieht Fortschritte auf dem Weg zu einem Brexit-Kompromiss. Die Gespräche verliefen konstruktiv, doch seien noch erhebliche Probleme zu lösen, berichtete Barnier in der Sitzung der EU-Kommission, wie EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos mitteilte. Auch der irische Regierungschef Leo Varadkar äußerte sich optimistisch. Die Unterhändler der EU und Großbritanniens versuchen, noch heute den Entwurf eines Austrittsvertrags fertig zu bekommen, der beim EU-Gipfel morgen oder übermorgen gebilligt werden könnte.

Recep Tayyip Erdogan

Offensive in Nordsyrien: Türkei bewegt Waffen

Nach der Ankündigung einer baldigen militärischen Offensive gegen kurdische Milizen in Nordsyrien hat die Türkei an der Grenze zum Nachbarland Waffen und Truppen bewegt.

Die Nachrichtenagentur DHA berichte, dass Soldaten im südosttürkischen Grenzort Akcakale Panzer und Artilleriegeschütze aufstellten. Die Waffen seien auf den gegenüberliegenden syrischen Ort Tel Abyad gerichtet worden.

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete in der Nacht auf Sonntag von neun Transportern mit Militärfahrzeugen sowie einem Bus ...

Innenminister Horst Seehofer

Seehofer warnt vor „Flüchtlingswelle“

Ohne eine gemeinsame europäische Kraftanstrengung droht nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) schon bald eine neue Flüchtlingskrise.

„Wir müssen unseren europäischen Partnern bei den Kontrollen an den EU-Außengrenzen mehr helfen. Wir haben sie zu lange alleine gelassen“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. „Wenn wir das nicht machen, werden wir eine Flüchtlingswelle wie 2015 erleben - vielleicht sogar noch eine größere als vor vier Jahren.

Bootsflüchtlinge: EU-Kommissar gibt Seehofer Rückendeckung

EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos hat Kritik an Innenminister Horst Seehofer wegen der Aufnahme von Bootsflüchtlingen zurückgewiesen. Seehofer hatte zugesagt, dass Deutschland vorerst ein Viertel aller im zentralen Mittelmeer Geretteten aufnimmt. Politiker von Union und FDP hatten das kritisiert, weil eine Aufnahmegarantie Anziehungskraft für weitere Migranten entwickeln könne. Er sei anderer Meinung, sagte Avramopoulos den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Zwei Männer im Anzug geben sich die Hand

Der Türkei geht es nicht nur ums Geld

„Gemeinsam“, „zusammen“, „miteinander“. Während seiner nicht einmal 24 Stunden in Ankara hat Horst Seehofer immer wieder das Verbindende zwischen Türkei und Europa betont. Er habe „die feste Absicht, die Zusammenarbeit zu stärken“, sagte Seehofer am Freitag vor seiner Weiterreise nach Athen. Hinter der Gesprächsbereitschaft steht die Furcht der Deutschen und anderer Europäer vor einer neuen Flüchtlingskrise.

Seehofers Kurzvisite war sein erster Abstecher in die Türkei überhaupt und der erste Besuch eines deutschen Bundesministers in ...

Horst Seehofer

Die Schwachstellen des EU-Türkei-Abkommens

Dass wieder mehr Migranten über die Ägäis auf die griechischen Inseln gelangen, macht dem Bundesinnenminister Sorgen.

„Das Jahr 2015 darf sich nicht wiederholen“, sagte Horst Seehofer (CSU) vor seiner Abreise in die Türkei und nach Griechenland. Bei den Gesprächen in Ankara wollte er nach seiner Ankunft am späten Donnerstagnachmittag sowie herausfinden, wo die Türkei der Schuh drückt und warum zuletzt immer wieder Hunderte Flüchtlinge illegal nach Griechenland übersetzen.

Seehofer trifft türkischen Außenminister

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat das Gespräch mit Innenminister Horst Seehofer und dem EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos zum wackelnden Flüchtlingspakt als produktiv gelobt. Man habe das Abkommen „in allen Details“ diskutiert. „Wir haben offen erklärt, wie wir die Situation sehen und wie wir mit der Europäischen Union kooperieren wollen“, sagte Cavusoglu. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat mehrfach kritisiert, dass versprochene EU-Hilfen nicht zufriedenstellend flössen, und mehr Unterstützung ...

Beratungen in Ankara

Seehofer: Flüchtlingspakt mit Athen und Ankara hilft uns

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat bei seinem Athen-Besuch die Motive für seinen aktuellen Einsatz in Sachen Flüchtlingskrise dargelegt.

Ein stabiler Flüchtlingspakt mit der Türkei und Hilfe an Länder mit EU-Außengrenzen dienten auch deutschen Interessen: „Wenn wir Griechen und Türken helfen, ist das solidarisch gegenüber euch, aber hilft auch uns“, sagte er am Nachmittag vor griechischen Journalisten. Der Innenminister war am Donnerstag und Freitag in der Türkei und in Griechenland zu Gesprächen über den wackelnden ...

 Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will finanzielle und politische Hilfe der EU für eine „Sicherheitszone“ in Syrien.

Türkei plant Pufferzone in Nordsyrien

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will finanzielle und politische Hilfe der EU für eine „Sicherheitszone“ in Syrien. Die Pläne dürften auch Thema sein beim Besuch von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Bosporus.

Adrette Wohnsiedlungen im Sonnenschein, Spielplätze, moderne Gewerbegebiete: Türkische Planzeichnungen vom Leben in der von Ankara angestrebten „Sicherheitszone“ im Nordosten Syriens zeigen eine Idylle. Die türkische Regierung will in der Zone 140 neue Dörfer bauen, um dort zunächst eine Million syrische ...