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Maschinenbauer im Südwesten spüren Abschwung

Die Auftragsflaute für die baden-württembergischen Maschinenbauer hält an. Im Juli lag der Wert der Bestellungen mit einem Minus von 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Damit setzte sich der Abwärtstrend der vergangenen Monate weiter fort, wie VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. „Handelskonflikte und eine sich immer stärker abzeichnende Konjunkturschwäche sind wesentliche Gründe dafür.“

Die Order aus den Euro-Partnerländern sorgten mit einem Rückgang von nur einem Prozent für eine Atempause.

Ein Schraubstock ist in Verwendung

Maschinenbau-Studie: Südwesten bei Technikunterricht vorn

Nirgendwo sonst in Deutschland hat das Thema Technik in der Schule einen höheren Stellenwert als in Baden-Württemberg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Maschinenbauverbandes VDMA, der dafür die Lehrpläne der 16 Bundesländer für allgemeinbildende Schulen ausgewertet hat. Mit knapp 87,9 von 100 möglichen Punkten führt der Südwesten die Rangliste an. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 73,6 Punkten.

„Baden-Württemberg ist Technik-Land Nummer eins“, sagte VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk.

 Eine Auszubildende schraubt am 25.01.2012 im MTU-Werk Friedrichshafen an einem Motor der Baureihe 4000.

Maschinenbauer im Südwesten trifft konjunkturelle Unsicherheit besonders hart

Die Maschinenbauer in Deutschland leiden unter den konjunkturellen Unsicherheiten. Im ersten Halbjahr haben sie neun Prozent weniger Aufträge verbucht, sowohl im In- wie im Ausland. Die Weltkonjunktur hat sich abgeschwächt. Außerdem gebe es sehr viele, meist politisch motivierte Verwerfungen, sagt Olaf Wortmann, Konjunkturexperte des Branchenverbands VDMA und zählt auf: die Handelsstreitigkeiten, den drohende Brexit, das Geschäft mit Russland oder dem Iran und schließlich auch die Konflikte am Persischen Golf.

Maschinenbau

Maschinenbauer im Land spüren Abschwung besonders stark

Die Maschinenbauer in Baden-Württemberg haben den Abschwung in der Branche im ersten Halbjahr besonders stark gespürt. Die Auftragseingänge - der Indikator für künftige Geschäfte - für den Zeitraum von Januar bis Juni lagen 14 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie der Maschinenbauverband VDMA am Montag in Stuttgart mitteilte. Der Strukturwandel in der Autoindustrie, Handelskonflikte und die Abkühlung der Weltwirtschaft bremsen die Geschäfte der deutschen Maschinenbauer insgesamt.

Nicole Hoffmeister-Kraut

Wirtschaftsministerium plant Krisengipfel

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) reagiert mit einem Spitzengespräch auf die weiter abflauende Konjunktur. Ihr Ziel sei es, den Standort für die kommenden Herausforderungen bestmöglich aufzustellen, sagte sie in Stuttgart. Zu dem Treffen nach der Sommerpause seien Spitzenvertreter des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, des Maschinenbauverbands VDMA, der Gewerkschaft IG Metall sowie der Arbeitsagentur eingeladen.

Ein Mann mit Helm vermisst eine Turbine

Maschinenbauern brechen die Aufträge weg

Internationale Handelskonflikte, die globale Konjunkturabkühlung und eine schwache Inlandsnachfrage bremsen die exportorientierte Schlüsselbranche Maschinenbau im Südwesten aus. Von Januar bis Mai sind die Auftragseingänge um insgesamt 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Baden-Württemberg am Dienstag mit. „Die Verunsicherung weltweiter Investoren ist zurzeit deutlich spürbar.

 Männerträume werden wahr (von links): Arnold Weiner vom Kulturamt Lindau, Bürgermeister Uwe Birk, Stefan Stern, Dietrich Speide

Sonderausstellung bietet spannende Informationen zur Trajektschifffahrt auf dem Bodensee

Sich mit Leidenschaft für ein Thema einzusetzen, scheint in den Genen der Familie Stern zu stecken. Stefan Stern, Sohn des Umwelt- und Tierschützers Horst Stern, leitet mit Herzblut den Verein „Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum-Lindau“. Dieser widmet dem bodenseeweiten Doppeljubiläum „150 Jahre Seelinie und Trajekt“ eine Sonderausstellung in der Eilguthalle in Lindau.

Diese trägt den Titel „Die Eisenbahn fährt über den Bodensee – 150 Jahre Trajektschifffahrt am Bodensee“.

Maschinenbau schafft 2018 Umsatzrekord

Die Maschinenbauer im Südwesten haben trotz einer Abschwächung der Auftragsentwicklung zum Jahresende 2018 einen Umsatzrekord aufgestellt. Die Erlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 85,4 Milliarden Euro, teilte der Branchenverband VDMA am Dienstag in Stuttgart mit. „Allerdings konnte die ursprüngliche Prognose des VDMA Baden-Württemberg von 6 Prozent Wachstum nicht erreicht werden“, sagte Geschäftsführer Dietrich Birk. Mitte 2018 hatte der VDMA noch 88 Milliarden Euro Umsatz angepeilt.

Rote Gefahr: Warum Chinas Wirtschaftsoffensive den Wohlstand der Region gefährdet

Eigentlich will Chunhai Wang nicht über Handelspolitik, Auslandsmärkte und Einflusssphären sprechen. Eigentlich will der stellvertretende Geschäftsführer des kleinen chinesischen Autobauers Skywell auf der Innovationsmesse von Nanjing viel lieber über die Vorzüge seiner Fahrzeuge reden. Wie sehr Wang allerdings die weltwirtschaftlichen Ambitionen seiner Heimat prägen, zeigt eine beiläufige Bemerkung. „Natürlich werden 2035 die meisten Elektroautos in Europa und den USA aus China kommen“, sagt der Skywell-Manager.

VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk

Maschinenbau verbucht 2018 leichtes Plus

Die Maschinenbauer im Südwesten haben im vergangenen Jahr noch einmal ein leichtes Plus bei den Auftragseingängen verbucht. Die Bestellungen lagen auf Jahressicht gut vier Prozent über dem Vorjahreswert, wie der Branchenverband VDMA am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Zum Jahresende zeichnete sich allerdings bereits eine deutliche Abkühlung ab. Im Dezember lag der Auftragseingang schon 14 Prozent unter dem Vorjahresniveau. VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk sieht darin ein Anzeichen für eine schwächere Maschinenbaukonjunktur im Jahr 2019.