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Post-Briefkasten

Weniger Briefkästen und Postfilialen

Die Zahl der Postfilialen in Deutschland ist in den vergangenen knapp 20 Jahren um mehr als 900 gesunken.

Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Im Jahr 2000 gab es noch 13.663 Filialen, im ersten Halbjahr dieses Jahres waren es 12.744. Darunter sind allerdings immer weniger „echte“ Postfilialen, die vom Konzern selbst und mit eigenen Mitarbeitern betrieben werden.

Brieftasche

Altersarmut in Deutschland droht deutlich zu wachsen

Viele Bundesbürger machen sich Sorgen, ob das Geld im Alter reicht - auch wenn der Arbeitsmarkt seit Jahren brummt. Doch selbst bei weiter guter Konjunktur könnte das Armutsrisiko unter Rentnern laut einer Studie in den nächsten 20 Jahren spürbar steigen.

Der Anteil davon bedrohter Ruheständler könnte bis 2039 von aktuell 16,8 Prozent auf 21,6 Prozent wachsen, wie Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergaben, die die Bertelsmann Stiftung am Donnerstag vorlegte.

 Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Bundestag.

Merkel räumt Technologierückstand ein

Auch wenn das Thema wegen der Debatte um den Klimaschutz auf Priorität zwei gerutscht ist: Die Digitalisierung und der damit verknüpfte Breitbandausbau wird eines der wichtigsten Vorhaben der Großen Koalition bleiben. Die Bewältigung von beiden Herausforderungen sei eine entscheidende Frage, um auch künftig in Wohlstand leben zu können, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch im Bundestag. Deutschland und Europa müssten ihren Rückstand bei wichtigen Technologien aufholen.

Will wieder Klimakanzlerin werden: Angela Merkel.

Generaldebatte im Zeichen des Klimaschutzes

Es scheint kein anderes Thema mehr zu geben, zumindest kein so dringliches. „Menschheitsherausforderung“, nennt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Generaldebatte über den Haushalt den Schutz des Klimas. „Einen gewaltigen Kraftakt“, der nicht länger aufgeschoben werden dürfe. „Wenn wir in den Klimaschutz investieren, wird es Geld kosten. Wenn wir nichts tun, wird es noch mehr kosten“, mahnt sie. In diesem Moment erinnert Merkel an die „Klimakanzlerin“, die sie einst war.

Generaldebatte

Schlagabtausch zu Klimaschutz - Merkel wirbt für Akzeptanz

Kurz vor entscheidenden Beratungen der Bundesregierung über die künftige Klimapolitik hat sich der Bundestag hierüber einen Schlagabtausch geliefert. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warb um Akzeptanz für zusätzliche Maßnahmen.

„Wenn wir den Klimaschutz vorantreiben, wird es Geld kosten - dieses Geld ist gut eingesetzt“, sagte sie am Mittwoch in der Generaldebatte zum Haushalt 2020. Ein Ignorieren würde mehr Geld kosten. Es gehe um einen „gewaltigen Kraftakt“, betonte die Kanzlerin auch mit Blick auf die geplanten Entscheidungen im ...

Bartsch verlangt strategische Neuausrichtung der Linken

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat eine politische Neuausrichtung seiner Partei gefordert. Im ARD-„Morgenmagazin“ bezeichnete er die massiven Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg als „katastrophale Niederlage“. Daraus müsse man Konsequenzen ziehen. Ein „Weiter so“ sei kein Angebot, es gehe um grundsätzliche strategische Fragen. Bartsch sagte, dass der Konflikt über die Flüchtlingspolitik der Partei geschadet habe. „Die Frage hat eine zentrale Rolle gespielt.

Dietmar Woidke

SPD in Brandenburg klar vor AfD

Überraschend klarer Wahlsieg in einem historischen Ringen: Die SPD hat sich bei der Landtagswahl in Brandenburg trotz deutlicher Verluste vor der AfD als Nummer eins behauptet - und ihre Macht gesichert.

Die seit der Wiedervereinigung und zuletzt mit den Linken regierende Partei von Ministerpräsident Dietmar Woidke fällt allerdings auf ihr schwächstes Ergebnis im Land und bräuchte in jedem Fall einen dritten Regierungspartner.

Großer Gewinner ist die AfD mit ihrem radikal rechten Spitzenkandidaten Andras ...

Köln/Bonner Flughafen

Zweiteilung der Regierung kostet Millionen Euro

Die Aufteilung der Bundesregierung auf Berlin und Bonn hat im vergangenen Jahr mindestens 8,6 Millionen Euro gekostet. Alleine für die 18.730 durch die Teilung verursachten Dienstreisen zwischen beiden Standorten flossen 6,2 Millionen Euro aus der Staatskasse.

12.559 dieser Reisen und damit rund zwei Drittel wurden mit dem Flugzeug absolviert. Das geht aus einer Antwort der Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linksfraktionschefs Dietmar Bartsch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

 Einsames Warten: Bahnkunde am Gleis.

Fast alle Bahnhöfe ohne Personal

Wer am Bahnhof einen Servicemitarbeiter sucht, wird zu 92Prozent enttäuscht: Denn an 5213 von 5663 Bahnhöfen hierzulande gibt es kein Personal. Das geht aus einer Anfrage der Linken an die Bundesregierung hervor. Die Partei fordert deshalb mehr Personal. Doch Bahn-Experten halten das für falsch.

„Wenn an mehr als 5000 Bahnhöfen kein Servicepersonal anzutreffen ist und an keinem einzigen Regionalbahnhof, dann läuft etwas schief“, sagt der Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch.

Bahnhöfe ohne Servicepersonal

Die meisten Bahnhöfe haben kein Servicepersonal

An 92 Prozent der Bahnhöfe in Deutschland gibt es kein Servicepersonal. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Danach können Fahrgäste an 5213 Bahnhöfen nicht auf Servicepersonal zurückgreifen, das beispielsweise Fragen beantwortet oder Fahrgäste im Rollstuhl unterstützt. Insgesamt unterhält die Bahn 5663 Personenbahnhöfe.

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch kritisierte: „Wenn an mehr als 5000 Bahnhöfen kein ...