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Daimler

Neue Vorwürfe gegen Daimler im Diesel-Skandal

Stuttgart (dpa)- Der Autobauer Daimler gerät in der Diesel-Affäre immer mehr in Bedrängnis. Dem Unternehmen droht laut einem „Spiegel“-Bericht der Rückruf hunderttausender weiterer Autos.

Es gehe um mehr als 600.000 Fahrzeuge unter anderem der Baureihen C und G, berichtete das Magazin am Freitag. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gehe einem konkreten Verdacht nach, dass auch bei diesen Fahrzeugen unzulässige Abschalteinrichtungen die Wirkung des Abgassystems manipulierten.

Ein Auspuff

Neue Vorwürfe gegen Autobauer Daimler im Diesel-Skandal

Stuttgart (dpa)- Die Vorwürfe gegen den Autobauer Daimler in der Diesel-Affäre weiten sich aus. Dem Unternehmen droht laut einem Bericht des „Spiegels“ der Rückruf hunderttausender weiterer Autos. Es gehe um mehr als 600 000 Fahrzeuge unter anderem der Baureihen C und G, berichtete das Magazin am Freitag. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gehe einem konkreten Verdacht nach, dass auch bei diesen Fahrzeugen unzulässige Abschalteinrichtungen die Wirkung des Abgassystems manipulierten.

Transporter Mercedes Benz Vito

Behörden werfen auch Daimler Manipulation beim Diesel vor

Auch der Autobauer Daimler hat nach Ansicht der Behörden die Abgasreinigung bei Diesel-Fahrzeugen manipuliert.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe bei Untersuchungen des Kleintransporters Mercedes-Benz Vito unzulässige Abschalteinrichtungen entdeckt, teilte das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag mit. Für weltweit gut 4900 Fahrzeuge, darunter gut 1370 in Deutschland, sei ein Rückruf angeordnet worden. Daimler will das nicht hinnehmen und hat Widerspruch angekündigt.

WM-Spitzenreiter

Hamilton: Neuer Mercedes-Vertrag in „naher Zukunft“

Lewis Hamilton rechnet mit einer baldigen Vertragsverlängerung beim deutschen Formel-1-Rennstall Mercedes.

„Wir sind nicht mehr weit weg davon, die Dinge zu finalisieren. Es wird hoffentlich in der nahen Zukunft passieren“, sagte der viermalige Weltmeister und WM-Spitzenreiter nach seinem Sieg beim Großen Preis von Spanien.

„Die Bosse waren da. Es gibt keine einzige Person in der höheren Hierarchie des Teams, die Zweifel hat, soweit ich das mitbekomme“, betonte Hamilton, der unter anderem vor den Augen von Daimler-Chef ...

Spanien-Sieger

Nächster Dämpfer für Vettel: Hamilton dominiert in Spanien

Ganz locker in Jeans richtete Sebastian Vettel nach Lewis Hamiltons Machtdemonstration einen dringenden Appell an sein Ferrari-Team.

„Wir waren nicht schnell genug heute. Wenn wir das nicht sehen würden, wären wir blind“, ermahnte der 30 Jahre alte Hesse nach dem enttäuschenden vierten Platz beim Europa-Auftakt der Formel 1 in Barcelona die Scuderia-Crew. Äußerlich unaufgeregt analysierte Vettel messerscharf die Ferrari-Schwächen beim beeindruckenden Sieg von WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton, der im Mercedes nun schon 17 Punkte vor ...


Michael Brecht

Betriebsratschef von Daimler kommt

Auf Einladung des Kreisverbands der SPD kommen der Gesamtbetriebsratsvorsitzende und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des Automobil-Konzerns Daimler, Michael Brecht, am Donnerstag, 17. Mai, um 19 Uhr in die Immendinger Donauhalle. Reden wird dann auch der Betriebsratsvorsitzende des Mercedes Benz-Werks in Sindelfingen, Ergun Lümali. Das Thema des Abends ist mit dem Titel „Veränderung der Mobilität aus Sicht der Automobilindustrie“.

Der Kreisvorsitzende der Sozialdemokraten, Georg Sattler, hatte beim ...

Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dieter Zetsche.

Immer noch da: Daimler-Chef Zetsche wird 65

Fünf Jahre können eine Ewigkeit sein. An seinem 60. Geburtstag hatte Daimler-Chef Dieter Zetsche gerade wieder eine Gewinnprognose kassieren müssen und nur knapp eine Revolte der Arbeitnehmer überstanden. Deren Vertreter im Aufsichtsrat wären ihn gern losgeworden. Es hagelte Kritik – an seinem Sparkurs, an seiner kompromisslosen Art, an seinem Führungsstil, am Rückstand auf die Konkurrenz von BMW und Audi. Zetsche bekam so etwas wie Bewährung, durfte bleiben, aber erstmal nur drei weitere Jahre statt der üblichen fünf Jahre.

Automesse in Peking

Deutsche Autobauer setzen weiter auf Zugpferd China

Trotz härterer Konkurrenz durch heimische Anbieter setzen die deutschen Autobauer in China große Hoffnungen auf weiter starkes Wachstum.

In den nächsten fünf bis sechs Jahren will allein die VW-Tochter Audi ihren Absatz in der Volksrepublik auf etwa 1,2 Millionen Fahrzeuge verdoppeln, wie Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Pekinger Automesse ankündigte. Auch die Rivalen von Daimler und BMW wollen weiter Schwung vom weltweit größten Automarkt mitnehmen.

Suche nach Tragfähigkeit

Suche nach Tragfähigkeit

Die glänzenden Bilanzen der deutschen Autoindustrie haben eine Kehrseite. Das hat Daimler-Chef Dieter Zetsche gut umschrieben, wenn er sagt, der Erfolg des Autos sei seine größte Herausforderung. Je größer die Nachfrage, desto größer werden auch die Probleme. Es wird immer enger auf den Straßen und die Luft wird mit jedem neuen Auto mehr belastet. Irgendwann ist eine natürliche Grenze des Individualverkehrs erreicht. Im globalen Maßstab wird dies zwar noch dauern.

 Mercedes-Stern im Werk Sindelfingen. Der Autobauer präsentierte beste Geschäftszahlen.

Daimler zwischen Altlasten und Zukunftssorgen

Draußen vor der Tür des Veranstaltungssaals auf dem Berliner Messegelände demonstrieren Umweltschützer gegen den Diesel und Ingenieure gegen die Verlagerung ihrer Stellen von Ulm nach Stuttgart. Die in anderen Jahren bei Protesten üblichen verbalen Scharmützel zwischen Demonstranten und Aktionären bleiben aus.

Die Besucher der Hauptversammlung wollen sich ihre grundsätzlich gute Laune nicht verderben lassen. Denn das Rekordjahr des Stuttgarter Autobauers zahlt sich für sie in Form einer Spitzendividende aus.