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Mercedes-Benz

Rückruf für 690.000 Daimler-Diesel angeordnet

Der Autobauer Daimler muss bei dem schon angekündigten Rückruf wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung europaweit 690.000 Diesel in die Werkstätten holen. Darunter sind 280.000 Fahrzeuge in Deutschland, wie das Bundesverkehrsministerium am Montag auf Anfrage in Berlin bestätigte.

Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) hatte den Rückruf Mitte Juni nach einem Treffen mit Konzernchef Dieter Zetsche angekündigt. Damals war zunächst von insgesamt 774.

Mesut Özil einem Mercedes-Shooting im Jahr 2012.

Daimler will Zusammenarbeit mit Özil fortsetzen

Der DFB-Sponsor Mercedes-Benz sieht keinen Grund für ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit mit dem zurückgetretenen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil.

Man sei seit über 40 Jahren in guten wie in schlechten Zeiten Partner des DFB und habe sich Özils Vorwürfe gegenüber den Medien, dem Verband und den Sponsoren in Ruhe angesehen, sagte Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche.

„Der Vertrag als Markenbotschafter von Mesut Özil läuft noch bis Ende des Jahres 2018.

Mercedes-Emblem

Gewinn von Daimler rutscht wegen hoher Sonderkosten ab

Beim Auto- und Lastwagenbauer Daimler wachsen die Probleme. Im zweiten Quartal rutschte der Gewinn wegen hoher Sonderkosten ab - und die Aussichten in der wichtigen Kernsparte Mercedes-Benz sind weiter mau.

Auch im laufenden dritten Quartal rechnet Vorstandschef Dieter Zetsche mit Belastungen, weil der Konzern bei der Zertifizierung von Pkws und kleinen Nutzfahrzeugen nicht so weit ist wie gedacht. Allerdings sind die Anleger an der Börse erleichtert, dass die deutschen Autobauer vielleicht doch noch von höheren US-Zöllen verschont ...

Daimler AG

Gegenwind für Daimler: Konzern stellt sich neu auf

Mit neuer Struktur, selbstständigen Sparten und Jobgarantien für alle Mitarbeiter in Deutschland formiert sich der Autobauer Daimler angesichts des Wandels in der Branche neu. Für Autos und Vans soll es von 2020 an die Mercedes-Benz AG geben, wie der Stuttgarter Konzern am Donnerstag mitteilte. Bei der Daimler Truck AG wird das Geschäft mit Lastwagen und Bussen zusammengefasst. Die Finanzdienstleistungssparte als dritte Säule, die rechtlich eigenständig ist, soll zudem schon 2019 in Daimler Mobility AG umbenannt werden.

Sergio Marchionne

„Dickes Fragezeichen“ für Vettels Scuderia

Selbst Sebastian Vettel blieb von der schonungslosen Kritik von Sergio Marchionne nicht verschont. Der überraschend aus gesundheitlichen Gründen abgetretene Ferrari-Boss trieb mit seiner Unnachgiebigkeit auch das Formel-1-Traditionsteam immer an.

Mit Druck führte der kompromisslose Marchionne die Scuderia wieder in Richtung WM-Reife. Nach dem in der zweiten Saisonhälfte 2017 verlorenen Titel ätzte der Mann aus den Abruzzen, dass dieser Rückschlag „eine Mischung aus technischen Patzern und Irrtümern der Fahrern“ gewesen sei.

Lewis Hamilton

„Ärgere mich sehr“: Bitteres Vettel-Aus - Sieg für Hamilton

Sebastian Vettel hämmerte mit beiden Fäusten wie wild auf sein Lenkrad und musste anschließend im Unwetter über dem Hockenheimring auch noch die ausgelassene Freude seines WM-Widersachers Lewis Hamilton ertragen.

„Kleiner Fehler, große Enttäuschung“, gab der geschlagene Lokalmatador nach dem erneut verpassten ersten Heimsieg auf dem Hockenheimring zu. „Es ärgert mich extrem, dass es hier war, weil wir auch das Rennen in der Tasche gehabt hätten“, sagte Vettel.

Sebastian Vettel

Vettel „voller Adrenalin“ auf Pole - Rückschlag für Hamilton

Die Fans rasteten aus, und im Ziel wartete schon Papa Norbert: Sebastian Vettel hat sich in die perfekte Ausgangsposition für den so ersehnten ersten Hockenheim-Sieg gebracht.

Der viermalige Formel-1-Weltmeister holte sich mit einer famosen Schlussrunde die Pole für den vorerst letzten Großen Preis von Deutschland. „Ich bin noch voller Adrenalin, aber so glücklich“, sagte Vettel: „Danke an alle Fans an der ganzen Strecke.“

Der Ferrari-Star verwies Valtteri Bottas im Mercedes in der Qualifikation auf den zweiten Platz und ...

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (von links) und sein Innenminister Thomas Strobl, Daimler-Chef Dieter

Viel zu beschaulich

440 000 Arbeitsplätze in Baden-Württemberg hängen von der Autoindustrie ab. Die zu sichern und die Wertschöpfung der Branche im Lande zu halten, sind die Hauptziele des „Strategiedialog Automobilwirtschaft BW“ (SDA). Das von Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) initiierte Bündnis von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ist auf sieben Jahre ausgelegt und soll dem Südwesten nichts weniger als die Spitzenposition in der Automobilindustrie und im Bereich neue Mobilität sichern.

Winfried Kretschmann

Kretschmann will „ökonomisch erfolgreiches Mobilitätsland“

Der zweite „Strategiedialog Automobilwirtschaft“ am Freitag in Stuttgart hat erste Projekte hervorgebracht - darunter Forschungsprojekte zu Batteriezellen. Allerdings schränkte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ein: „Eines ist klar: Bei einem derart lang angelegten und komplexen Vorhaben wurde bisher nur in der Werkstatt geschraubt.“ Man habe strukturiert, Visionen entwickelt, Schwerpunkte gesetzt und erste Projekte fesgelegt. Ab jetzt bringe man die PS auf die Straße.

Winfried Kretschmann

„Strategiedialog“: Kretschmann trifft Chefs der Autobranche

Ein gutes Jahr nach dem Start des „Strategiedialogs“ zur Zukunft der Autoindustrie im Südwesten nehmen die Spitzen der Branche das Heft wieder selbst in die Hand. Beim zweiten „Top-Level-Meeting“ wollen Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und mehrere Konzernchefs heute eine Bilanz des ersten Jahres ihrer Partnerschaft ziehen und erste Fortschritte präsentieren. Dieter Zetsche (Daimler) und Oliver Blume (Porsche) sitzen für die Hersteller am Tisch, Volkmar Denner (Bosch) vertritt die Zulieferindustrie.