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 Funktionsfähige Sirenen sind in der Region Wangen selten. Das soll sich nun ein klein wenig ändern.

Manche Gemeinden wollen wieder Sirenen installieren

Um die Warnsituation in Deutschland zu verbessern, stellt der Bund ein Förderprogramm zum Wiederaufbau der Sireneninfrastruktur auf die Beine. Die Gemeinden Kißlegg und Amtzell bemühen sich um diese Zuschüsse. Was geplant ist, und warum das Programm für Argenbühl nicht passt.

Kißlegg will an drei Standorten neue Sirenen In Kißlegg sind bis auf eine, nicht mehr nutzbare Sirene in Waltershofen alle verschwunden. Das teilte Bürgermeister Dieter Krattenmacher bei der jüngsten Gemeinderatssitzung mit.

Im Kißlegger Ortskern tut sich was: Sowohl für das ehemalige Gasthaus Adler (vorne rechts), als auch für den Löwen (im Hinter

„Adler“ in Kißlegg: Gestern Gasthaus, morgen Tagespflege?

Aus dem ehemaligen Gasthaus „Adler“ in Kißlegg soll zusammen mit einem geplanten Neubau eine Art Pflegezentrum im Kißlegger Ortskern werden. Die Investoren haben sich dazu die Sozialstation St. Vinzenz ins Boot geholt.

Der Gemeinderat gab dem Projekt jüngst mit großer Mehrheit grünes Licht. Bedenken gibt es allerdings bei der Parkplatzfrage. Und auch der Denkmalschutz hat bei den Plänen noch ein Wörtchen mitzureden.

Den „Adler“ will Bauherr Werner Brigel im Erdgeschoss zu einer Tagespflege-Einrichtung umbauen.

 Wie können bei den Kißleggern Spenden für den Umbaus des „Löwen“ zum Bürgerhaus eingeworben werden? Auch dazu gibt es erste Ide

3,25 Millionen für Sanierung des Kißlegger „Löwen“ veranschlagt

Wie geht es mit dem „Löwen“ in Kißlegg weiter? Das um 1783 erbaute ehemalige Gasthaus ist eines der prägenden und geschichtsträchtigen Gebäude im Kißlegger Ortskern. Die Gemeinde, seit einigen Jahren Eigentümer, will das Baudenkmal nun sanieren. Ideen, wie das Haus künftig genutzt werden soll, gibt es auch. Allerdings: Das Vorhaben wird teuer. So teuer, dass es ohne neue Schulden wohl nicht zu machen sein wird, und es FWV-Rat Detlef Radke in der jüngsten Gemeinderatssitzung schüttelte: „Das Finanzherz sagt mir brrrrr.

 Ein solcher, 40 Meter hoher Schleuderbeton-Mobilfunkmast wird bald auch bei Hilpertshofen an der A 96 stehen.

Telekom baut 40-Meter-Funkmast an A 96 bei Kißlegg

Nun also doch: Obwohl die Gemeinde Kißlegg sich vor einem Jahr für eine geringere Höhe ausgesprochen hat, beharrte die Telekom auf ihren Plänen und hat an der A 96 bei Hilpertshofen nun mit dem Bau eines 40 Meter hohen, sogenannten Schleuderbeton-Mobilfunkmasts begonnen – ohne Kenntnis der hiesigen Verwaltung. Laut einer Mitteilung des Unternehmens könnte der neue Standort bereits in einem halben Jahr in Betrieb gehen. Die SZ blickt nochmal zurück und dann nach vorn.

 Jakob Frey

Jakob Frey verlässt Kißlegger Rat

Die SPD-Fraktion im Kißlegger Gemeinderat wird sich personell verändern, denn Jakob Frey verlässt das Gremium nach gut zwei Jahren wieder. Der 23-Jährige, gelernte Notfallsanitäter wird ab Oktober ein Medizinstudium im bulgarischen Varna beginnen.

Zum Bedauern von Bürgermeister Dieter Krattenmacher: „Schade, dass Sie ausscheiden, wir haben sehr von Ihrer Arbeit profitiert.“ Frey habe sich vor allem beim Thema Klimaschutz engagiert („Er hat uns wachgerüttelt“) und sich in kürzester Zeit in die kommunalen Themen eingearbeitet.

 Ab Oktober sollen solche Plakate am Kißlegger Bahnübergang an der L 265 stehen.

Kißlegg will beim Thema Bahnunterführung politischen Druck machen

Noch hängen an der Kißlegger Durchgangsstraße die Plakate zur Bundestagswahl. Sie werden in einigen Wochen jedoch ersetzt, ab Oktober heißt es dann dort: „Jede Minute zählt – Bahnunterführung jetzt!“

Es ist der sichtbare Start einer Kampagne zur Beseitigung des Bahnübergangs an der L265, mit der die Gemeinde den politischen Druck erhöhen will. Infos zum dazugehörigen „Kommunikations- und Mobilisierungskonzept“ gab es in der jüngsten Ratssitzung.

 Jetzt sollen die Ingenieure sich an die genauen Pläne für den Breitbandausbau für die Gemeinde Kißlegg setzten. Dafür werden Ve

Schnelles Internet: Kißlegg sucht Ingenieure für 34-Millionen-Euro-Projekt

„Es ist eine einmalige Chance“, sagt Kißleggs Bürgermeister über den anstehenden großen Breitbandausbau in der Gemeinde. Den Satz, der sonst euphorische Freude transportiert, meint Dieter Krattenmacher dabei als ernsthafte Mahnung: Wer jetzt nicht mitzieht, muss künftig selbst schauen. Die Worte kommen nicht von ungefähr.

Denn auch wenn die Kommune bei der Finanzierung des Millionenprojekts jüngst erfreuliche Nachricht bekam: Geld allein wird nicht zum Erfolg führen.

 Bei der Vereinsförderung könnte künftig der Energiespareffekt eine Rolle spielen.

Kißlegg überarbeitet Förderung von Vereinen

Bessere Dämmung, neue Heizung, Haustechnik, Türen und Fenster oder auch Solaranlagen: Fördert die Gemeinde Kißlegg Vereine bei Investitionen künftig großzügig, wenn diese energetisch sanieren – oder gar ausschließlich dann? Darüber wird der Gemeinderat am kommenden Dienstag beraten. Dabei wird es auch um die Beteiligung von Vereinen an den laufenden Energiekosten der genutzten, gemeindeeigenen Hallen und Co. gehen. Ein konkreter Fall liegt dazu bereits auf dem Tisch.

 Solarparks gibt es bereits in der Region, einen großen etwa bei Leutkirch seit bereits zehn Jahren. Auch in Kißlegg gibt es Int

Kißlegg diskutiert Kriterien für Solarpark-Standorte

Trotz politischem Willen zum Ausbau erneuerbarer Energien, müssen konkrete Projekte erst einmal hohen Hürden nehmen. Das merkt dieser Tage auch die Gemeinde Kißlegg, die sich mit Freiflächen-Photovoltaikanlagen auseinandersetzt. Während sich beim geplanten Energiepark im Gewerbegebiet Stolzenseeweg überraschend Diskussionsbedarf abzeichnet, liegen mittlerweile weitere Anträge für Solarparks vor. Dabei will die Gemeinde die gewünschten Standorte künftig anhand bestimmter Kriterien beurteilen.

 Wenn Bäche über die Ufer treten kommt es zu Überschwemmungen, aber auch abfließendes Oberflächenwasser bei Starkregen wird verm

Auch Kißlegg hat neuralgische Punkte bei Hochwasser

Hochwasserschutz ist ein Dauerthema, auch in der Gemeinde Kißlegg. Starkregenereignis zeigen dabei, was funktioniert, aber auch, wo der Schutz noch nicht ausreicht. Paulina Stumm hat bei Bürgermeister Dieter Krattenmacher nachgefragt.

Herr Krattenmacher, wie ist die Gemeinde Kißlegg für Starkregenereignisse gerüstet?

Seit Jahrzehnten wurde nach lokalen Hochwasserereignissen baulich reagiert und glücklicherweise wurden Überschwemmungsflächen belassen und fast nicht bebaut.