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Waldbrände im Amazonas

Investoren fordern Schutz des Amazonas

Angesichts der verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet entdecken immer mehr Unternehmen ihr grünes Gewissen.

Zahlreiche Investoren haben die brasilianische Regierung nun zu einem entschlossenen Kampf gegen die Abholzung und Brände im Amazonasgebiet aufgerufen. „Als Anleger sehen wir die Abholzung und deren Folgen für Artenvielfalt und Klima als ein systemisches Risiko für unsere Portfolios“, hieß es in einem Brief von 230 Pensionsfonds, Vermögensverwaltungsgesellschaften und Kreditinstituten.

Klimaschutz: Industrie fordert Anreize für Investitionen

Kurz vor der Entscheidung über eine Strategie der Bundesregierung für mehr Klimaschutz drängt die Industrie darauf, dass es vor allem Anreize für Investitionen gibt. Die Unternehmen bräuchten Entscheidungen, die Investitionen im Klimaschutz ermöglichen, statt sie zu erschweren, sagte Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Gerade in der sich abzeichnenden konjunkturellen Schwächephase sei jede neue Investition gut für die wirtschaftliche Entwicklung.

Aktivisten vor dem Haupteingang der IAA: Bei den Demonstranten ist Umweltkritik auch immer Kapitalismuskritik.

Feindbild Auto: Tausende demonstrieren vor der IAA für eine Verkehrswende

Sonntagvormittag am Haupteingang zur Internationalen Automobilausstellung (IAA): Ein Aktivist ganz in einen weißen Maleranzug gewandet ruft Besuchern zu: „Warum wollt ihr da rein?“ Gemeinsam mit seinen Mitdemonstranten blockiert er den Zugang zu der Messe, auf der Autokonzerne „eine Technologie von vorvorgestern feiern“, wie Tina Velo, die Sprecherin der die Aktion organisierenden Gruppe „Sand im Getriebe“, immer wieder betont. Es folgt ein kurzes Gerangel, bis die Autofans sich durch die Menschenkette gedrängelt haben.

Protest vor der IAA

Klima-Aktivisten blockieren Haupteingang der IAA

Mehrere Tausend Menschen haben am ersten Publikumswochenende der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt mehr Klimaschutz und eine rasche Verkehrswende gefordert.

Rund 15.000 Demonstranten kamen nach Polizeiangaben am Vortag zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu einer Kundgebung direkt vor dem Messegelände, die Veranstalter gaben die Zahl mit 25.000 an. Redner kritisierten neben der Auto-Industrie auch die Bundesregierung. Am Sonntag sorgten mehrere hundert Aktivisten mit Blockadeaktionen für Aufsehen.

Demonstration gegen IAA

Proteste vor der IAA: Tausende fordern die Verkehrswende

Mehrere Tausend Menschen haben am ersten Publikumstag der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt für mehr Klimaschutz und eine Verkehrswende demonstriert.

Zu einer Kundgebung am Samstag vor den Toren der IAA kamen nach Angaben der Polizei etwa 15.000 Teilnehmer, davon etwa 12.500 Radler. Die Veranstalter sprachen von rund 25.000 Demonstranten, die am Nachmittag in Frankfurt oder auf dem Weg dorthin waren: 18.000 Radler sowie 7000 Fußgänger.

BDI-Präsident Kempf

BDI sieht keine schnellen Fortschritte bei Mobilfunk-Ausbau

Industriepräsident Dieter Kempf sieht wenig Chancen auf schnelle Fortschritte beim Mobilfunk-Ausbau insbesondere auf dem Land.

„Ich fürchte, dass sich der Zustand beim Ausbau des schnellen Internets in fünf Jahren noch nicht substanziell verbessert hat, vor allem im ländlichen Raum“, sagte Kempf der Deutschen Presse-Agentur. „Wir brauchen einen Systemwechsel“, forderte er. Eine staatliche Mobilfunkgesellschaft helfe auch nicht viel. „Statt mit teuren Auktionen Geld aus dem Markt zu ziehen, muss es darum gehen, Investitionen in den ...

Dieter Kempf

BDI-Chef vor Wahlen: Haben Menschen viel zu wenig zugehört

Industriepräsident Dieter Kempf hat Versäumnisse von Politik und Wirtschaft im Osten eingeräumt - und einen gemeinsamen Kraftakt vor allem für eine bessere Infrastruktur gefordert.

Kurz vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen sagte Kempf der Deutschen Presse-Agentur: „Wir haben den Menschen in Ostdeutschland viel zu wenig zugehört und auch zu wenig hingeguckt. Die regionalen Unterschiede in Ostdeutschland sind mitunter enorm. Wir erleben mancherorts eine regelrechte Flucht aus den Ortschaften.

Hafen Hamburg

Ifo-Geschäftsklima fällt auf tiefsten Stand seit 2012

In der deutschen Wirtschaft wächst angesichts der Brandherde im Welthandel der Pessimismus. Vor allem der Zollkonflikt zwischen den USA und China verunsichert die Unternehmen.

Das vom Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima fiel im August auf den tiefsten Stand seit 2012. Es sank um 1,5 Punkte auf 94,3 Zähler, teilte das Forschungsinstitut am Montag in München mit. Es ist der fünfte Rückgang des wichtigsten deutschen Konjunkturbarometers in Folge.

Martin Wansleben

Wirtschaftsverbände irritiert über Sanktionspläne

Wirtschaftsverbände lehnen die Pläne von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) für höhere Strafen für kriminelle Unternehmen ab.

„Das Vorhaben des Bundesjustizministeriums löst in weiten Teilen der Wirtschaft das Gefühl aus, unter einen generellen Verdacht gestellt zu werden“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, der Deutschen Presse-Agentur. Auch der BDI zeigte sich irritiert.

Düsseldorfer Königsallee

SPD will Reiche mit neuer Vermögensteuer zur Kasse bitten

Die SPD peilt die Wiedereinführung der Vermögensteuer für Superreiche an. Sie soll bei einem Prozent des Vermögens liegen und dem Staat bis zu zehn Milliarden Euro pro Jahr einbringen, wie der kommissarische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel der „Rheinischen Post“ sagte.

Sechs Tage vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen wollen Schäfer-Gümbel und Sachsens Wirtschaftsminister und Spitzenkandidat Martin Dulig das Konzept am Montag in Berlin vorstellen.