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Die Hoffnung: Endlich wieder in Ruhe an Inhalten arbeiten

Die Mitgliederwahl zum SPD-Parteivorsitz ist in der zweiten und entscheidenden Runde. Bis 29. November haben die Sozialdemokraten Zeit, einem der beiden verbliebenen Duos ihre Stimme zu geben. Im Rennen sind noch Klara Gleywitz und Olaf Scholz sowie Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.

Wie sehen die hiesigen SPD-Chefs den Ausgang der ersten Wahlrunde, wen favorisieren sie und welche Hoffnungen verbinden sie mit der Wahl? Das wollte die „Schwäbische Zeitung“ von Jochen Narr, stellvertretender Vorsitzender der SPD Leutkirch, Jan ...

Stimmzettel

SPD ist gespannt auf die Auszählung

Im Willy-Brandt-Haus steigt die Spannung. Am Samstag werden alle Stimmen im SPD-Mitgliederentscheid ausgezählt, gegen 18 Uhr soll in der Berliner Parteizentrale das Ergebnis verkündet werden. Dass eines der sechs Duos schon über 50 Prozent erhält, daran glaubt kaum jemand. Als wahrscheinlicher gilt, dass sich die beliebtesten Bewerber abzeichnen und die Basis erneut das Wort bekommt, sich zwischen den ersten beiden Teams bis 29. November zu entscheiden.

Sitzung SPD-Präsidium

Zahlen und Fakten zum Rennen um den SPD-Vorsitz

Für die Kandidaten im Wettstreit um den SPD-Vorsitz waren die vergangenen Wochen stressig: Es ging hin und her in Deutschland, fast täglich gab es Fragen der Parteibasis zu beantworten. Ein paar Zahlen und Fakten zu den Regionalkonferenzen - und der Zeit danach:

12 KANDIDATEN in 6 Teams sind zur Abstimmung ab Montag noch übrig. Anfangs waren es 17 Kandidaten - doch das Duo Simone Lange/Alexander Ahrens und der Einzelkandidat Karl-Heinz Brunner stiegen aus, und am Samstag erklärten auch Hilde Mattheis/Dierk Hirschel ihren Rückzug.

Muster-Stimmzettel

Ein Abschied und ein Neuanfang: SPD wählt eine neue Spitze

Während die ersten SPD-Mitglieder über ihre Nachfolge abstimmen, zieht Andrea Nahles den endgültigen Schlussstrich. Sie werde zum 1. November auch ihr Bundestagsmandat niederlegen, schrieb die 49-Jährige am Montag an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU).

Für die SPD bedeutet das Ende und Neuanfang am gleichen Tag: Die Ex-Parteichefin zieht sich endgültig aus der Berliner Politik zurück - zugleich beginnt die Urwahl für ihre Nachfolge.

Ein letztes Mal auf der Bühne: Die SPD-Kandidaten bei der Regionalkonferenz in München.

Wochen der sozialdemokratischen Hoffnung: Wie die SPD nach ihrer Kandidatentour dasteht

An der Decke im Löwenbräukeller baumeln weiß-blaue Banderolen, Brezen, Lebkuchenherzen – womöglich ein Überbleibsel der Oktoberfestzeit. Die Dekoration wirkt doch etwas unpassend für diese 23. und letzte Regionalkonferenz der SPD in München – einerseits. Andererseits stehen auf einem der Lebkuchenherzen in Zuckergussschrift drei Worte geschrieben, die den Gemütszustand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands auf den Punkt bringt: „Du fehlst uns.

SPD

Nun hat die Basis das Wort: SPD stimmt über neue Chefs ab

Am Ende stehen noch einmal alle Kandidatinnen und Kandidaten gemeinsam auf der Bühne, recken gemeinsam die Hände nach oben.

Und dann, ganz am Schluss dieser 23. SPD-Regionalkonferenz am Samstag in München, werfen die Teams, die sich um den SPD-Vorsitz bewerben, große Luftballon-Bälle in den Saal. Das soll symbolisieren: Der Ball liegt nun bei den Mitgliedern. Von diesem Montag an darf die SPD-Basis darüber abstimmen, wer die Partei künftig führen soll.

Andreas Stoch

SPD-Landeschef strebt Regierungsbeteiligung im Südwesten an

Trotz historisch niedriger Umfragewerte strebt SPD-Landeschef Andreas Stoch eine Regierungsbeteiligung seiner Partei in Baden-Württemberg an. Die derzeitigen Regierungsparteien Grüne und CDU seien ständig mit Tauziehen beschäftigt - es bewege sich nichts. Wichtige Themen ließen sich so nicht umsetzen. „Deswegen braucht Baden-Württemberg eine handlungsfähige Regierung. Und da muss die SPD drin sein“, sagte Stoch am Samstag beim Parteitag in Heidenheim.

Noch sechs SPD-Kandidatenduos: Nächster Rückzug

Unmittelbar vor Beginn der Mitgliederbefragung über den künftigen SPD-Vorsitz hat eines der Kandidatenduos seinen Rückzug erklärt. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis und Verdi-Chefökonom Dierk Hirschel zogen sich kurz vor Schluss aus dem Wettstreit zurück. Sie begründeten den Schritt auf der letzten von 23 SPD-Regionalkonferenzen in München damit, dass sie damit die Erfolgsaussichten eines anderen linken Kandidatenduos erhöhen wollten. Insgesamt sind nun noch sechs Teams übrig.

Kandidaten

Kandidaten schwören SPD auf gemeinsamen Kampf ein

Unmittelbar vor der Mitgliederbefragung über den künftigen SPD-Vorsitz haben alle Kandidatenduos ihre Partei auf den gemeinsamen Kampf für ein Wiedererstarken der SPD eingeschworen.

Auf der letzten von 23 SPD-Regionalkonferenzen am Samstag in München riefen alle Teams dazu auf, als Partei geschlossen zusammenzustehen - darunter Vizekanzler Olaf Scholz, der als einer der Favoriten gilt, aber auch Karl Lauterbach, der für den Ausstieg aus der großen Koalition wirbt.

Dierk Hirschel und Hilde Maerenz

SPD-Kandidatenduos: Mattheis/Hirschel ziehen zurück

Unmittelbar vor Beginn der Mitgliederbefragung über den künftigen SPD-Vorsitz hat eines der Kandidatenduos seinen Rückzug erklärt. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis und Verdi-Chefökonom Dierk Hirschel zogen sich am Samstag kurz vor Schluss aus dem Wettstreit zurück. Sie begründeten den Schritt auf der letzten von 23 SPD-Regionalkonferenzen in München damit, dass sie damit die Erfolgsaussichten eines anderen linken Kandidatenduos erhöhen wollten.