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Götz George

50 Jahre „Tatort“ - 50 ungewöhnliche Fakten

Beim „Tatort“ kann so ziemlich jeder mitreden. Nicht umsonst gab es - zumindest vor Corona - auch Public-Viewing-Events. Doch manche Fakten sind vielleicht selbst eingefleischten Fans unbekannt. Eine Auswahl zum 50. Geburtstag der Krimireihe.

1) Der „Tatort“ ist die bisher längste Reihe im deutschen Fernsehen. Da Ort und Ermittler wechseln, handelt es sich nicht um eine Serie.

2) Mit nur wenigen Ausnahmen tritt Horst Lettenmayer in jedem „Tatort“ auf: mit seinen Händen, Beinen und Augen im Vorspann.

Karl Dall

Komiker Karl Dall ist tot

Hängendes Schlupflid, große Klappe und immer einen Kalauer parat: Mit schrägem Humor hat Komiker Karl Dall die Showwelt erobert. „Auge zu und durch“ nannte er seine Autobiografie — und genau das dürften sich auch oft die prominenten Gäste seiner Talkshows wie „Dall-As“ gesagt haben, wenn der TV-Humorist sie mal wieder rotzig provozierte und ordentlich austeilte. Erst sei er damit nicht beachtet, später verrissen und schließlich zum Kult erklärt worden, fasste er es selbst einmal zusammen.

Pfarrer missbraucht unzählige Jungen: Warum ein Kriminalfall zur Glaubensfrage wurde

Keine Telefonnummer, nur eine Adresse ist zu finden. Er wohnt noch heute in Sigmaringen, aber an das, was er als Achtjähriger erlebt hat, kann er sich kaum noch erinnern. Als der katholische Stadtpfarrer Sebastian Maier ihm 1957 im Religionsunterricht an der Schule mehrfach in die Hose griff, sein Geschlechtsteil streichelte.

Ob der Missbrauch seinen Lebensweg in irgendeiner Weise geprägt habe, das verneint der vom Leben gezeichnete Mann mit den langen gelben Fingernägeln.

Mariah Carey

Weihnachtsstimmung mit Mariah Carey und Wham!

In den Charts kommt Weihnachtsstimmung auf: So früh wie nie sind Mariah Carey und Wham! mit ihren Evergreens dieses Jahr in die Single-Charts eingestiegen. Das teilte GfK Entertainment am Freitag mit.

„All I Want For Christmas Is You“ von Mariah Carey (1994) landete auf Platz 62, „Last Christmas“ (1986) von Wham! auf der 86.

An der Spitze dominiert hingegen Hip-Hop. Nach drei Wochen auf Platz eins gibt Bonez MC („Angeklagt“) die Krone an Genre-Kollege Samra („Kennst du das ?

Die «Toten Hosen» mit Frontmann Campino (M)

Campino träumt von „fetten Rockkonzerten“

Punkrocker Campino hilft sich mit Zukunftshoffnungen durch die Corona-Pandemie. Er denke, „dass wir spätestens in 2022 auch wieder große, fette Rockkonzerte erleben werden“, sagte der 58 Jahre alte Frontmann der Düsseldorfer Band „Die Toten Hosen“ am Dienstagabend im Radiosender SWR3. „Das ist so die Möhre, die ich mir als Esel hinhalte“. Bis dahin setze er auf Geduld und Solidarität mit jenen, die am meisten unter der Krise leiden. Man könne Kneipen oder Theater unterstützen, indem man „vielleicht extra 'nen Zehner“ dort lasse, wenn dies ...

Campino

Campino hofft auf Comeback großer Konzerte

Campino (58), Frontmann der Düsseldorfer Punkrock-Band Die Toten Hosen, hofft auf ein Live-Comeback nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie.

Er denke, „dass wir spätestens in 2022 auch wieder große, fette Rockkonzerte erleben werden“, sagte der Sänger am Mittwoch im Studio von SWR3 in Baden-Baden. „Das ist so die Möhre, die ich mir als Esel hinhalte. Ich glaube, dass es nicht so lange dauern wird, bis wir uns wieder in gewohnter Form sehen werden.

Der symbolische Trauerzug.

Mit einem symbolischen Trauerzug schließt das Kutschenwagenmuseum

Ein Holzkreuz, eine Kutsche, Hemd und Zylinder: „Wir haben einen Trauerzug veranstaltet und zwar als Symbol für die Kultur in der Corona-Zeit“, erzählt Helmut Fried, der Inhaber des Kutschenwagenmuseums in Bühlenhausen. Er fügt an: „Das Museum musste jetzt auch wieder schließen.“ Corona-bedingt. Kutschfahrten, Gastronomie und Museum: Mit den neuen Corona-Regelungen ist der Betrieb nicht mehr möglich.

„Der Gesetzgeber gibt es uns so vor“, merkt Fried an, zeigt mit dem symbolischen „Trauerzug“ am vorerst letzten Öffnungstag aber ...

Die Uhre-Annemei ist eine beliebte Figur des Narren-Vereins Trossingen. Doch in dieser Session müssen die Kostüme wegen der Pand

Trauer statt Feierlaune: Wie Trossinger Narren den verpatzten Saisonauftakt verkraften

In normalen Zeiten ist der 11.11. der Freudentag schlechthin für sämtliche Narren in der Republik. Doch im Coronajahr 2020 tragen die Hästräger statt bunter Kostüme Trauer. Die Pandemie hat auch den Fasnetvereinen im Raum Trossingen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.

„Das fehlt so, als wenn wir Weihnachten absagen würden.“ Volker Bilger, Ehrenvorstand der Trossinger Sonnenhänsele, ist traurig ob der coronabedingten Absage der fünften Jahreszeit.

Wenn das Schnitzel bei diesem Test keine Fettflecken hinterlässt, ist das ein Qualitätssiegel – wenn auch ein ungewöhnliches.

Köstliche Verbeugung vor einem Wiener Heiligtum

Auf der Hitliste einer ordentlichen Henkersmahlzeit wäre es gewiss unter den Spitzenreitern: das Wiener Schnitzel. Wobei es in seiner Heimat, Wien an der Donau, fast mit religiösem Eifer zubereitet wird. Gestrenge Vorschriften sind auch hierzulande an das Leibgericht vieler Menschen gebunden, um wirklich Wiener Schnitzel heißen zu dürfen. Wer es auch in Deutschland so nennen will, muss sicherstellen, dass sich in der Panade – der Wiener sagt Panier – kein Schwein, Huhn oder gar Pute verbirgt.

"Daheim auf Platte": Wie junge Menschen in Stuttgart auf der Straße leben

Um Mitternacht torkelt ein Betrunkener in ihre Welt, Schnapsflasche in der Hand, das Gesicht eine fahle Fratze. Er schreit: „Hier soll Dunkelheit herrschen!“

Zwölf Gestalten schrecken aus Schlafsäcken hoch, den Kerl im Blick, der auf sie zukommt, die Flasche drohend erhoben. Bevor er zuschlagen kann, rappeln sich zwei von ihnen auf und stellen sich in den Weg. Der Fremde stutzt, verschluckt den nächsten Schrei und taumelt davon.

„Hall of Fame“ nennen sie ihren Unterschlupf, eine Unterführung in Bad Cannstatt zwischen ...