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Doping-Prozess gegen Mark S. in München

Mediziner Mark S. gesteht jahrelanges Blutdoping

Der Mediziner Mark S. hat als Hauptangeklagter im Blutdoping-Prozess ein umfassendes Geständnis abgelegt und Manipulationen seit 2012 eingeräumt. In einer von seinen Anwälten verlesenen Erklärung räumte der Erfurter am Dienstag ein, von jenem Jahr an vor allem Winter- und Radsportler betreut zu haben.

Allerdings unterstrich Mark S., dass es ihm dabei nicht um Geld gegangen sei, sondern dass er nur kostendeckend gearbeitet habe. „Ich habe mit Doping keinen Gewinn erzielt“, hieß es in der Erklärung.

Blutdoping-Prozess

Ermittler: Mediziner Mark S. nannte bei Vernehmung Namen

Der des jahrelangen Blutdopings verdächtigte Arzt Mark S. hat nach seiner Verhaftung den österreichischen Ermittlern Informationen und Tipps zu weiteren möglichen Dopern gegeben.

Das sagte Franz Schwarzenbacher, Chefermittler des Bundeskriminalamts in Wien, bei seiner Zeugenvernehmung im Prozess vor dem Landgericht München II. Schwarzenbacher war bei den Verhören des Erfurter Mediziners teilweise dabei. Dieser habe Aussagen gemacht, „die uns weitergeführt haben“, sagte Schwarzenbacher.

Doping-Prozess gegen Mark S. in München

Ermittler: Mark S. nannte bei Vernehmung Namen von Dopern

Der des jahrelangen Blutdopings verdächtigte Arzt Mark S. hat nach seiner Verhaftung den österreichischen Ermittlern Informationen und Tipps zu weiteren möglichen Dopern gegeben. Das sagte Franz Schwarzenbacher, Chefermittler des Bundeskriminalamts in Wien, am Mittwoch bei seiner Zeugenvernehmung im Prozess vor dem Landgericht München II. Schwarzenbacher war bei den Verhören des Erfurter Mediziners teilweise dabei. Dieser habe Aussagen gemacht, „die uns weitergeführt haben“, sagte Schwarzenbacher.

Das Gebäude des Landgerichts.

Weitere Geständnisse im Doping-Prozess um den Arzt Mark S.

Im Doping-Prozess gegen den Arzt Mark S. haben nach dessen Helferin auch zwei weitere Mitangeklagte ausgesagt. Der Vater des Erfurter Mediziners räumte am Dienstag einige der ihm von der Staatsanwaltschaft vorgeworfenen Delikte ein. Das sagte sein Anwalt bei der Verlesung einer schriftlichen Erklärung. Dem 67 Jahre alten Ansgard S. sei klar gewesen, „dass sein Sohn Blutdoping praktizierte“ und dabei mindestens zwei Helfer gehabt habe, erklärte er.

Blutdoping-Prozess

„Operation Aderlass“: Doping-Helferin packt über Mark S. aus

Diana S. war nicht wohl bei der Sache. Der Sportler, dessen echten Namen sie nicht kannte und der am späten Abend hinter ihr im Auto saß, wollte endlich sein Blut bekommen. In der Dunkelheit leuchtete die Krankenschwester mit den Handy und legte dem Langläufer die Spritze.

Den daran angeschlossenen Beutel griff der Sportler und drückte sich einen halben Liter seines zuvor abgenommenes Blutes selbst in die Adern. Lieber hätte Diana S. ausführlicher den Arm nach der idealen Stelle untersucht, aber der Sportler war schwer genervt, ...

Gericht

Mitangeklagte sagt in Blutdopingprozess gegen Mark S. aus

Im Dopingprozess gegen den Erfurter Arzt Mark S. ist es am zweiten Verhandlungstag zur ersten Aussage einer Mitangeklagten gekommen. Die Krankenschwester Diana S. berichtete am Freitag im Landgericht München zunächst von ihrer Verbindung zu dem Mediziner und ihren ersten Aufträgen. Sie sagte, sie sei im Dezember 2017 nach Toblach in Italien gefahren, wo sie erstmals Wintersportlern Blut zugeführt und dieses später wieder abgenommen habe.

Allerdings habe sie bei ihrer Abfahrt in Erfurt noch gedacht, dass sie lediglich als Botin einen ...

 Der Angeklagte (Mitte, verpixelt) steht beim Beginn des Prozess mit seinen Anwälten Juri Goldstein (links) und Alexander Dann z

„Operation Aderlass“: Angeklagter schweigt beim Prozessauftakt zum Eigenblutdoping

Um 10.04 Uhr – die Sportler bei der Tour de France sitzen da wahrscheinlich gerade vor dem zweiten Frühstück – betritt Mark S. den Sitzungssaal A101 im Münchner Landgericht. Für die Radfahrer in Frankreich wird es heute ab der Mittagszeit von Grenoble nach Méribel gehen. 170 Kilometer. Zwei Berggipfel der höchsten Kategorie. Königsetappe, so nennen das die Rad-Aficionados.

Auch Mark S. würde normalerweise wohl verfolgen, wie sich die Pedalhelden in den Alpen schlagen – schließlich ist er dem Radsport durchaus zugetan.

Doping-Prozess

Doping-Prozess gegen Mark S.: Mediziner schweigt noch

Der mutmaßliche Doping-Doktor Mark S. fläzte mit meist verschränkten Armen auf der vordersten Anklagebank und hörte der detaillierten Anklageverlesung zu.

Jahrelanges Blutdoping, eine aufwendige Logistik, Sportler als lebende Blutpakete, Betrug bei großen Sportevents wie Olympia, Weltmeisterschaften und der Tour de France: Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind umfangreich. Selbst äußern wollte sich der 42-Jährige am ersten Verhandlungstag nicht.

Beginn Doping-Prozess

Doping-Prozess: Mediziner Mark S. hüllt sich in Schweigen

Der mutmaßliche Doping-Doktor Mark S. fläzte mit meist verschränkten Armen auf der vordersten Anklagebank und hörte der detaillierten Anklageverlesung zu. Jahrelanges Blutdoping, eine aufwendige Logistik, Sportler als lebende Blutpakete, Betrug bei großen Sportevents wie Olympia, Weltmeisterschaften und der Tour de France: Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind umfangreich. Selbst äußern wollte sich der 42-Jährige am ersten Verhandlungstag nicht.

 Beim Breitbandausbau in der Gemeinde Amtzell sollen insgesamt rund 75 Kilometer Trasse verbaut werden, davon 23 Kilometer im ve

Breitbandausbau in Amtzell nimmt die nächste Hürde

Eigentlich hätte das Ausbaukonzept für die Breitbandversorgung erst in der kommenden Sitzung besprochen werden sollen. Es mag bezeichnend sein, dass es das Thema doch noch in die letzte Sitzung des Gemeinderates Amtzell vor der Sommerpause geschafft hat. Schnell wird die Versorgung, die die Gemeinde rund 1,37 Millionen kosten wird, dennoch nicht kommen. Realistisch erscheint ein Abschluss im Jahr 2025 für das, was Bürgermeister Clemens Moll als „Herkulesaufgabe“ und „Mammutprojekt“ bezeichnete.