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 Stefan Horngacher, Tiroler mit Lebensmittelpunkt im Schwarzwald, zieht es zurück nach Deutschland. Die Aufgabe beim DSV reizt.

Stefan Horngacher übernimmt – oder: Die Ideallösung

„Er ist wahrscheinlich der beste Trainer für diesen Sport, den man sich vorstellen kann. Wir sind jetzt eines der professionellsten Skisprungteams in der Welt. Das ist Stefan Horngachers Werk.“ Kamil Stoch hat das gesagt, einer, der – hochdekoriert mit Medaillen und Titeln – es beurteilen kann nach drei Wintern gemeinsamer Arbeit in Polen. „Jeder von uns“, sagte Kamil Stoch noch, „ist sich nun seiner Stärken mehr bewusst.“ Der Psychologe Horngacher – eine Facette des Trainers Horngacher.

Stefan Horngacher neuer deutscher Skisprung-Bundestrainer

Der Österreicher Stefan Horngacher wird ab sofort deutscher Skisprung-Bundestrainer. Das gab der Deutsche Skiverband im bayerischen Ruhpolding bekannt. Der 49 Jahre alte Tiroler tritt damit die Nachfolge von Werner Schuster an, der sein Amt nach elf Jahren zum Ende dieses Winters freiwillig abgegeben hat. Zur Vertragsdauer machte der DSV keine Angaben, es wird aber von einem langfristigen Engagement bis zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking ausgegangen.

Christian Schwaiger

Schwaiger neuer Cheftrainer der Alpinen um Dreßen und Luitz

Der Deutsche Skiverband hat in den eigenen Reihen einen Nachfolger für Alpin-Cheftrainer Mathias Berthold gefunden.

Wie erwartet, übernimmt der Österreicher Christian Schwaiger zukünftig die Leitung des Herren-Teams um die beiden Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen und Josef Ferstl sowie Stefan Luitz.

Im ersten Winter nach dem Rücktritt von Felix Neureuther soll er die Abfahrer, für die er bislang als Disziplintrainer zuständig war, auf dem hohen Niveau halten und das Techniker-Team um Luitz, Fritz Dopfer und Linus Straßer ...

Stefan Horngacher

Horngacher wird neuer deutscher Skisprung-Bundestrainer

Stefan Horngacher tritt das schwere Erbe von Langzeit-Coach Werner Schuster an und soll die deutschen Skispringer um Markus Eisenbichler zu neuen Erfolgen führen.

Der 49 Jahre alte Österreicher wird nach Lehrjahren als Assistent nun zum großen Adler-Chef beim Deutschen Skiverband, wie nach der Cheftrainer-Klausur im bayerischen Ruhpolding bekannt wurde. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und die damit verbundene Rückkehr. Gemeinsam wollen wir die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre weiterführen“, sagte Horngacher.

Timo Horelt auf der Strecke in Zwiesel.

Zwei Silbermedaillen für Timo Horelt

Bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Skilanglauf war Timo Horelt von der SG Niederwangen motiviert am Start. Eine Silbermedaille erkämpfte er sich im Technik-Sprint eine weitere mit der Mixed-Staffel des Skiverbandes Baden-Württemberg.

Der vom SC Zwiesel ausgetragene Wettkampf fand bei sommerlichem Wetter im Hohenzollernstadion am Arber statt. Begonnen wurde mit einem Skating-Technik-Sprint über 1,0 Kilometer mit zehn eingebauten Technikelementen.

Schluss

Langläuferinnen Ringwald, Böhler & Schicho beenden Karriere

Die deutschen Langläuferinnen Sandra Ringwald, Steffi Böhler und Elisabeth Schicho haben ihre Karriere beendet. Das Trio wird im kommenden Winter nicht mehr an den Start gehen, wie der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilte.

Vor allem bei der 28 Jahre alten Ringwald kommt diese Entscheidung überraschend. „Sandra ist derzeit Deutschlands beste Sprinterin und hat sich erst in diesem Winter ihr erstes Einzelpodest erkämpft. Sie hinterlässt in jedem Fall ein Loch, sportlich wie persönlich“, sagte der Sportliche Leiter Andreas Schlütter ...

Denise Herrmann

Biathlon-Weltmeisterin Herrmann mit Comeback im Langlauf

Verfolgungs-Weltmeisterin Denise Herrmann hat nach dem Ende des Biathlon-Winters noch nicht genug und feiert ein kleines Comeback im Langlauf.

Die 30-Jährige Sächsin startet nur fünf Tage nach dem Weltcup-Finale bei den deutschen Meisterschaften in Reit im Winkl. „Das ist noch mal was ganz anderes, da freue ich mich drauf“, sagte Herrmann der Deutschen Presse-Agentur in Oslo.

In Bayern will sie zunächst gemeinsam mit ihrer sieben Jahre jüngeren Schwester Nadine im Teamsprint in der klassischen Technik antreten.

Laura Dahlmeier

Dahlmeiers offene Zukunft: „Werde abwägen, was wichtig ist“

Laura Dahlmeier hat ihr nächstes großes Ziel schon fest im Blick, mit Biathlon hat dieses aber nichts zu tun.

Nach dem Ende einer Saison mit vielen Rückschlägen und weniger Höhepunkten als gewohnt steht für die Doppel-Olympiasiegerin eine Tour auf den höchsten Berg des Irans an. „Man braucht mal Abstand und andere Leute um sich herum, eine andere Materie. Nicht schon wieder trainieren“, sagte die 25-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Markus Eisenbichler

Stürze, Abschied und viel Gold: Turbulente Skisprung-Saison

Die Skisprung-Saison ist nach den Wettbewerben von Planica und Tschaikowski beendet. Was bleibt? Vier WM-Titel von Seefeld, zahlreiche Weltcup-Siege sowie Markus Eisenbichler und Katharina Althaus als die deutschen Gesichter an den Schanzen.

Die Deutsche Presse-Agentur wirft einen Blick auf die vergangenen vier Monate.

GOLDRAUSCH VON SEEFELD: Eisenbichler im Einzel, dazu beide Teams und das Mixed: In Tirol räumen die DSV-Adler vier WM-Goldmedaillen ab.

Vierte

Herrmann, Peiffer und Doll glänzen in Oslo

Am Ende des kräftezehrenden Biathlon-Winters jubelten Arnd Peiffer, Benedikt Doll und Denise Herrmann noch einmal über Podestplätze, bei Laura Dahlmeier war hingegen „der Akku leer“.

Beim Weltcup-Finale in Oslo setzten Peiffer und Doll als Zweiter und Dritter im Massenstart am Sonntag den spektakulären Schlusspunkt einer starken deutschen Saison. Einen Tag zuvor hatte Weltmeisterin Herrmann als Verfolgungs-Zweite am Holmenkollen für ein Highlight gesorgt, im Jagdrennen stand auch Peiffer als Dritter auf dem Podium.