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Lamine Diack

Urteil mit Signalwirkung: Haft für Ex-Leichtathletikchef

Das harte Urteil im Korruptionsprozess gegen den früheren Leichtathletik-Weltchef Lamine Diack ist auch eine Warnung an die Sportfunktionäre. Ein Pariser Gericht verhängte am Mittwoch gegen den 87-jährigen Senegalesen vier Jahre Haft, von denen zwei auf Bewährung ausgesetzt wurden, wie die Finanzstaatsanwaltschaft bestätigte. Außerdem muss er eine Geldstrafe von 500 000 Euro zahlen. Hinzu kommt die Zahlung mehrerer Millionen Schadenersatz an den Leichtathletikverband IAAF von Diack und den weiteren Angeklagten.

Lamine Diack

Haftstrafe für Ex-Leichtathletikchef Diack wegen Korruption

Das harte Urteil im Korruptionsprozess gegen den früheren Leichtathletik-Weltchef Lamine Diack ist auch eine Warnung an die Sportfunktionäre.

Ein Pariser Gericht verhängte gegen den 87-jährigen Senegalesen vier Jahre Haft, von denen zwei auf Bewährung ausgesetzt wurden, wie die Finanzstaatsanwaltschaft bestätigte. Außerdem muss er eine Geldstrafe von 500.000 Euro zahlen. Hinzu kommt die Zahlung mehrerer Millionen Schadenersatz an den Leichtathletikverband IAAF von Diack und den weiteren Angeklagten.

Dopingnetzwerk

Große Signalwirkung: Doping-Prozess gegen Mark S. beginnt

Bei Razzien während der nordischen Ski-WM in Seefeld und zeitgleich in Erfurt decken Ermittler im Februar 2019 ein internationales Dopingnetzwerk auf.

Als Drahtzieher wird der Mediziner Mark S. identifiziert, mit vier Komplizen soll er jahrelang Sportler gedopt haben. Mindesten 23 Athleten aus acht Nationen - besonders aus dem Rad- und Wintersport - sollen Kunden des Arztes gewesen sein. Mark S. und einer seiner Helfer sitzen seit mehr als eineinhalb Jahren in Untersuchungshaft.

DOSB-Präsident

„Oberste Grenze des Betrugs“: Bislang größter Doping-Fall

In dem bisher größten Doping-Prozess in Deutschland, der am Mittwoch vor dem Landgericht in München beginnt, müssen sich nun Mark S. als Drahtzieher des international operierenden Blutdoping-Netzwerkes und vier mutmaßliche Komplizen, verantworten.

„Einstein“, „Girl“ oder „No Name“ hießen die Tarnnamen auf Blutbeuteln von Athleten, die tiefgefroren in einer Garage lagerten. Zum Blutaustausch traf sich der Erfurter Arzt Mark S. laut den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen mit den Klienten bei Doping-Bedarf konspirativ auf ...

Hinrichtung

Hinrichtung des Ringers Nafid Afkari schockt Sportwelt

Die Hinrichtung des Ringers Navid Afkari hat die Rufe nach einer Verbannung des Iran aus dem Weltsport neu entfacht.

Trotz internationaler Proteste war das Todesurteil gegen den 27-Jährigen nach Behördenangaben am 12. September im Gefängnis Adel-Abad in der südiranischen Stadt Schiras vollstreckt worden. Athleten-Verbünde und Menschenrechtler forderten Sanktionen gegen den Iran und nahmen auch das Internationale Olympische Komitee in die Pflicht.

Erzbischof Ludwig Schick

Bambergs Erzbischof Ludwig Schick macht 25. Sportabzeichen

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat zum 25. Mal das Goldene Sportabzeichen gemacht. Nach Angaben der Diözese vom Donnerstag hat der 70-Jährige aus diesem Anlass auch als Ehrengabe ein vergoldetes Eichenblatt des Deutschen Olympischen Sportbundes erhalten. Zudem habe der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, dem Oberhirten seine „große Anerkennung“ ausgesprochen.

Schick gilt als einer der sportlichsten Bischöfe Deutschlands.

Thomas Bach

Solidaritätswelle für Ringer Afkari - Bach „überaus besorgt“

Eine internationale Solidaritätswelle soll im Fall des zum Tode verurteilten iranischen Ringers Navid Afkari politischen Druck aufbauen.

„Als Athleten- und Sportgemeinschaft müssen wir uns schützend vor ihn stellen. Wenn der friedliche Protest eines Athleten mit Folter und Hinrichtung erwidert wird, dürfen wir nicht schweigen“, forderte der Geschäftsführer von Athleten Deutschland, Johannes Herber, und erweiterte den Unterstützerkreis an Politikern und Sportlern.

Michael Vesper

Ex-DOSB-Chef Vesper bleibt Präsident von Deutscher Galopp

Der langjährige Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Michael Vesper, bleibt Präsident von Deutscher Galopp.

Der 68-Jährige wurde am 7. September in Iffezheim als Chef des Dachverbands des Rennsports mit Sitz in Köln bestätigt. Vesper hat das Amt seit März 2018 inne. Die Wahl war nach einer Umbenennung des einstigen Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen und einer neuen Satzung notwendig geworden.

„Ich bin für das Vertrauen dankbar und freue mich auf die Zusammenarbeit in diesem hochkarätig ...

Alfons Hörmann

Promi-Geburtstag vom 6. September: Alfons Hörmann

Spitzensportreform, Olympia-Bewerbung, Pandemie: An großen Aufgaben und Herausforderungen hat es Alfons Hörmann in den bisher sieben Jahren im Präsidentenamt des Deutschen Olympischen Sportbundes nicht gemangelt.

In dieser Zeit erlebte er Siege wie Niederlagen, erhielt Anerkennung und Kritik. „Es allen recht zu machen, ist eine Kunst, die niemand kann. Das ist ja nicht nur im Sport so“, sagte der Wirtschaftsmanager aus dem Allgäu, der am Sonntag 60 Jahre alt wird, der Deutschen Presse-Agentur.

 Frischer Franzose: Emmanuel Lebesson (32), Europameister von 2016, ist zum TTC Neu-Ulm gewechselt.

Tischtennis-Bundesliga: Der TTC Neu-Ulm setzt zum Sprung auf die Spitze an

Am Sonntag beginnt die neue Bundesliga-Saison, das Tischtennis macht als erste Hallensportart den Vorreiter in Deutschland. Dass der Deutsche Olympische Sportbund die Leibesübung im Gegensatz zum Hand- oder Basketball nicht als Kontakt-, sondern als Individualsportart einstufte, machte das Unterfangen in Corona-Zeiten etwas leichter – in vorauseilendem Gehorsam hatten die Macher des Sports bereits im Sommer das Doppel aus den Modi entfernt. Wie knifflig die Runde dennoch werden könnte, sah man sofort.