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Bernd Eisenbichler

Biathlon-Leiter kritisiert Olympia-Nominierungsvorgabe

Schon vor den letzten Rennen im Biathlon-Weltcup vor den Peking-Spielen ist das deutsche Olympia-Team nominiert worden - die Skijäger sind damit nicht so richtig glücklich gewesen.

Mit einem «Ausnahmeantrag» habe man sicherstellen wollen, das Rennen am Freitag noch hineinzunehmen in die Olympia-Qualifikation, sagte Bernd Eisenbichler, der Sportliche Leiter der deutschen Biathleten, in der ARD. «Das wurde uns vom DOSB nicht gewährt», kritisierte Eisenbichler den Deutschen Olympischen Sportbund.

Franziska Hildebrand

Hildebrand schon wieder beste deutsche Biathletin

Nachdem Franziska Hildebrand zum dritten Mal nacheinander in einem Weltcup-Rennen als beste deutsche Biathletin ins Ziel kam, versuchte sie den Frust über ihr Olympia-Aus wegzulächeln.

Sie sei «nicht glücklich, wie es gelaufen ist», sagte die ehemalige Staffel-Weltmeisterin in der ARD nur. Beim Sieg der Französin Justine Braisaz-Bouchet (1 Fehler) vor ihrer Landsfrau Julia Simon (2) war die nicht für die Peking-Spiele nominierte 34-Jährige trotz ihrer vier Strafminuten als 15.

Ersatz

Hildebrand erste Olympia-Ersatzfrau im Biathlon

Die frühere Staffel-Weltmeisterin Franziska Hildebrand ist die erste Olympia-Ersatzfrau im Biathlon. Sollte eine der fünf für die Peking-Spiele nominierten Skijägerinnen ausfallen, werde die 34-Jährige in Chinas Hauptstadt nachreisen.

Das erklärte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf dpa-Anfrage. Über die Nominierung des Biathlon-Damen-Teams hatte es zuletzt heftige Diskussionen gegeben, da die Olympia-Mannschaft bereits vor dem letzten Weltcup in Antholz benannt worden war.

Die olympischen Ringe

Dachverbände betonen Rückendeckung für Olympia-Starter

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbunds und des Deutschen Behindertensportverbandes den Startern bei den Winterspielen und Paralympics in Peking Rückendeckung und Unterstützung zugesichert.

«Das gilt umso mehr im Kontext der großen Herausforderungen um die anhaltende Corona-Pandemie», erklärten DOSB-Präsident Thomas Weikert und sein Amtskollege Friedhelm Julius Beucher. «Wir blenden aber, wie bereits in der jüngeren olympischen und paralympischen Vergangenheit geschehen, nicht die ...

Thomas Weikert

DOSB-Chef sieht Sport in der Pandemie am „kritischen Punkt“

Der Deutsche Olympische Sportbund sieht den organisierten Sport in der Pandemie «an einem kritischen Punkt» angekommen.

«Von der Normalität sind wir meilenweit entfernt», sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert im Sportausschuss des Bundestages. Es gebe weiter einen leichten negativen Trend bei den Mitgliedern. Der Dachverband hatte bei einer Bestandserhebung für 2020 einen Rückgang von mehr als 792.000 Mitgliedern festgestellt.

«2022 wird ein hartes Jahr», prophezeite Weikert.

Stephan Mayer

CSU-Politiker Mayer gibt sein Amt als DOSB-Vizepräsident auf

Der CSU-Politiker Stephan Mayer gibt sein Amt als Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes mit sofortiger Wirkung auf.

Seine Entscheidung habe der 49-Jährige dem DOSB-Präsidium mitgeteilt, gab der Dachverband bekannt. Mayer war am 4. Dezember 2021 von der DOSB-Mitgliederversammlung zum Vizepräsidenten gewählt worden.

Dem früheren Parlamentarischen Staatssekretär war die Ausübung des Ehrenamtes für die Dauer von zwölf Monaten nach Ende seiner Tätigkeit im Bundesinnenministerium untersagt worden.

Athleten Deutschland

Athleten: DOSB könnte Vorreiter für Menschenrechte sein

Die Interessenvertretung Athleten Deutschland hat den Deutschen Olympischen Sportbund aufgefordert, eine klare Haltung zur menschenrechtlichen Verantwortung des Sports einzunehmen.

Dem DOSB würde sich die Chance bieten, «als weltweiter Vorreiter mit gutem Beispiel» voranzugehen, hieß in einer vor den Olympischen Winterspielen in Peking veröffentlichten Argumentation.

«Wir zeigen außerdem Wege auf, wie der Sport künftig international und national seiner menschenrechtlichen Verantwortung nachkommen und seine Werte wieder ...

Severin Freund

Skisprung-Team in Peking ohne Freund und Wellinger

Die beiden Skisprung-Olympiasieger Severin Freund und Andreas Wellinger sind nicht für das deutsche Aufgebot für die Olympischen Winterspiele in Peking nominiert worden.

Stattdessen komplettieren Constantin Schmid und Pius Paschke das Quintett von Bundestrainer Stefan Horngacher. Der 22 Jahre alte Schmid und der 31-jährige Paschke erhalten die letzten beiden freien Kaderplätze in der Mannschaft, wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bekanntgab.

Carina Vogt

Olympia in Peking ohne erste Skisprung-Olympiasiegerin Vogt

Die erste Skisprung-Olympiasiegerin, Carina Vogt, wird bei den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) nicht dabei sein.

Die 29-Jährige, die 2014 das Olympia-Einzel von Sotschi gewann, gehört nicht zum vierköpfigen deutschen Aufgebot von Bundestrainer Maximilian Mechler, wie der Deutsche Skiverband (DSV) bestätigte. Vogt hatte nach einem Kreuzbandriss und weiteren Verletzungen lange mit dem Anschluss zu kämpfen und konnte bei den Weltcups in diesem Winter weder mit der nationalen noch mit der internationalen Konkurrenz ...

Olympische Spielen in Peking 2022

China und Doping: Sündenfall „darf nicht passieren“

Die Furcht vor einer Wiederholung des erschütternden Dopingskandals bei den Winterspielen in Sotschi ist acht Jahre später geblieben.

Ist ein ähnlicher Sündenfall auch in Peking möglich und den Chinesen zuzutrauen? «So etwas wie in Sotschi darf nicht mehr passieren», betont Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Die russischen Gastgeber hatten damals mit Hilfe des Geheimdienstes und einem Loch in einer Wand des Dopingkontrolllabors Proben eigener Athleten ausgetauscht.