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 Eugen Ruge

Eugen Ruge liest aus „Metropol“

Am Dienstag, 23. November liest Eugen Ruge um 20 Uhr im Kiesel im k42 aus „Metropol“.

Mit seinem Debütroman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ (2011) hatte Eugen Ruge sofort internationalen Erfolg. Das Buch wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Buchpreis. In dem Roman „Metropol“ kehrt Eugen Ruge zurück zur Geschichte seiner Familie – in einem besonderen zeitgeschichtlichen Abschnitt.

Moskau, 1936.

Saša Stanišić mit Marbacher Schillerpreis ausgezeichnet

Der Autor Saša Stanišić ist am Mittwochabend mit dem Schillerpreis der Stadt Marbach ausgezeichnet worden.

Der im damaligen Jugoslawien geborene Schriftsteller habe sich «erfindungsreich und virtuos» mit Macht und Herrschaft, Krieg und Revolution sowie dem Kampf um individuelle Freiheit befasst, hatte die Marbacher Stadtverwaltung bei der Verkündung des Träger des mit 10.000 Euro dotierten Preises erklärt. Auch der Dichter Friedrich Schiller (1759-1805) habe sich mit diesen Themen auseinandergesetzt.

Autor Saša Stanišić

Saša Stanišić mit Marbacher Schillerpreis ausgezeichnet

Der Autor Saša Stanišić ist am Mittwochabend mit dem Schillerpreis der Stadt Marbach ausgezeichnet worden. Der im damaligen Jugoslawien geborene Schriftsteller habe sich «erfindungsreich und virtuos» mit Macht und Herrschaft, Krieg und Revolution sowie dem Kampf um individuelle Freiheit befasst, hatte die Marbacher Stadtverwaltung bei der Verkündung des Träger des mit 10.000 Euro dotierten Preises erklärt. Auch der Dichter Friedrich Schiller (1759-1805) habe sich mit diesen Themen auseinandergesetzt.

Axel Hacke erhielt den Preis als bester Kolumnist.

Die Mühe mit dem Leichten – Zweite Kolumination auf dem Säntis

Die Worte purzeln aus ihrem Mund. Tanja Maljartschuk, die junge Bachmann-Preisträgerin des Jahres 2018, liest mit einem bezaubernden ukrainischen Akzent ihre Kolumne „Die Eierstöcke sind mein Geweih“. Der Text ist keine feministische Kampfschrift, die Herrschaften der ersten Reihe können sich entspannen. Maljartschuk erzählt davon, dass sich ihr Frauenarzt ausschließlich für ihre Leseliste interessiert, nicht für ihren Körper. Der Text erfüllt also schon ein Kriterium für eine gelungene Kolumne, das Rainer Hank, ehemaliger Chef der ...

Antje Rávik Strubel

Buchpreis-Gewinnerin Strubel: Frauen wird nicht geglaubt

Die Buchpreis-Gewinnerin Antje Rávik Strubel hat die deutsche Rechtsprechung im Umgang mit sexuellem Missbrauch kritisiert. Es sei «erschreckend», wie wenige Fälle überhaupt zur Anzeige kämen, sagte die Autorin am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse.

Noch viel seltener würden die Täter verurteilt. Ein Grund dafür sei, «dass den Frauen nicht geglaubt wird.» Anders als etwa in skandinavischen Ländern seien die Frauen zudem gezwungen, den Tätern vor Gericht wiederzubegegnen.

«Blaue Frau»

Strubels „Blaue Frau“ ist mehr als ein MeToo-Roman

Am Anfang ist die junge Frau in einem desolaten Zustand: Sie betäubt sich mit Schnaps in einer fremden Wohnung in einem fremden Land, die Tür abgeschlossen und malt sich aus, wie sie im Gericht von Helsinki ihre Aussage machen wird.

Die Hände der Männer in Handschellen werden zittern, erhofft sie sich. Die junge Frau mit den drei Namen - Nina, Sala, Adina - ist traumatisiert und erlebt sich getrennt von der Welt, das wird im ersten Kapitel von Antje Rávik Strubels Roman «Blaue Frau» schnell klar.

 Nur wenige Minuten brauchte die Hamburger Autorin Karen Köhler bei der Lesung aus ihrem Roman „Miroloi“, um das Publikum in ihr

Karen Köhlers Lesung aus „Miroloi“ – ein „Fest für die Ohren“

Von einem „Fest für die Ohren“ ist am Ende der Lesung mit Karen Köhler die Rede gewesen. Das Publikum konnte sich im „Weißen Salon“ der Allgäuer Genussmanufaktur an ihrem Romandebüt „Miroloi“ nicht satt hören, den sie bei den Isnyer Literaturtagen vorstellte.

Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet ein von Frauen gedichtetes und gesungenes Totenlied. Köhlers Geschichte spielt auf einer Insel in der Ägäis und handelt von einer jungen Frau, die alles andere als einen guten Start ins Leben findet.

Antje Ravik Strubel

Deutscher Buchpreis für Antje Rávik Strubel

Antje Rávik Strubel erhält den Deutschen Buchpreis 2021. Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Montag in Frankfurt bekannt. Ihr Buch «Blaue Frau» wird damit als bester deutschsprachiger Roman des Jahres ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

Der bei S. Fischer erschienene Roman schildert die Flucht einer jungen Frau vor ihren Erinnerungen an eine Vergewaltigung. Die Autorin behandle das Thema «mit existenzieller Wucht und poetischer Präzision», urteilte die Jury.

Antje Rávik Strubel erhält Deutschen Buchpreis

Antje Rávik Strubel erhält den Deutschen Buchpreis 2021. Ihr Buch «Blaue Frau» wird damit als bester Roman des Jahres ausgezeichnet, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Montag in Frankfurt bekannt gab.

© dpa-infocom, dpa:211018-99-643702/1

Deutscher Buchpreis

Wer bekommt den Deutschen Buchpreis?

Wer gewinnt den Deutschen Buchpreis 2021? An diesem Montagabend (gegen 19.00 Uhr) wird im Frankfurter Römer der Sieger oder die Siegerin verkündet.

Drei Männer und drei Frauen stehen im Finale: Norbert Gstrein, Christian Kracht und Thomas Kunst; Mithu Sanyal, Monika Helfer und Antje Rávik Strubel.

Ihre Bücher zeigten «den stilistischen, formalen und thematischen Reichtum der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur», hatte Jurysprecher Knut Cordsen nach der Veröffentlichung der Shortlist gesagt.