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Umwelthilfe zu Klimapaket: „Versagen auf ganzer Linie“

Die Deutsche Umwelthilfe hat das von Union und SPD vorgelegte Klimapaket scharf kritisiert. Das sei kein Durchbruch, das sei ein Versagen auf ganzer Linie, was das Klimakabinett da vorgelegt habe, twitterte die Umweltorganisation. Die geplante Erhöhung der Pendlerpauschale als Entlastungsmaßnahme für Bürger nannte die DUH absurd: „So kann man es sich auch schön rechnen“. Die Bundesregierung hatte sich zuvor nach stundenlangen Verhandlungen auf ein Maßnahmenpaket für einen besseren Klimaschutz geeinigt.

 Setzen auf Artenvielfalt im städtischen Grün: Stadtgärtner Jens Wehner (links) und der städtische Umweltbeauftragte Thomas Lehe

Gold fürs grüne Bad Saulgau

Gold für Grün geht nach Bad Saulgau: Zwei Jahre darf die Stadt mit dem Label „StadtGrün naturnah“ in Gold werben. Die Stadt erhielt das Label der höchsten Stufe neben zwei anderen Kommunen aus Hessen und Bayern - und schaffte dabei sogar die höchste Punktzahl. Am Donnerstag nahmen der städtische Umweltbeauftragte Thomas Lehenherr und Stadtgärtner Jens Wehner die Auszeichnung bei einer Feier im Rathaus Bonn-Beuel in Empfang.

Das Label „StadtGrün naturnah“ haben das Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt, die Deutsche Umwelthilfe ...

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Fahrverbote für neuere Diesel in Stuttgart nicht vom Tisch

Diesel-Fahrer müssen damit rechnen, dass die Fahrverbote zur Luftreinhaltung in Stuttgart doch noch ausgeweitet werden. Seit Anfang des Jahres gelten in der Landeshauptstadt bereits Einschränkungen für Diesel der Euronorm 4. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) räumte aber am Dienstag in Stuttgart ein, dass auch Verbote für Diesel der Euronorm 5 noch nicht vom Tisch sind. Sie könnten zunächst zum Jahresbeginn auf einzelnen Strecken und zum 1.

Inlandsflüge

Vor Treffen des Klimakabinetts: Druck auf Regierung steigt

Drei Tage vor der entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts machen Umweltverbände und Verbraucherschützer Druck, wirksame Maßnahmen für mehr Klimaschutz vorzulegen.

Ein Bündnis von Umweltverbänden kritisierte in einem offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf die Pläne von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Was Scheuer vorgelegt habe, sei „klimapolitisch unzureichend“, beruhe „auf fragwürdigen Annahmen“ und belaste den Staatshaushalt „über Gebühr“, heißt es in dem Brief, den unter anderem BUND, Deutscher ...

Die Ticketabgabe für Inlandsflüge soll verdoppelt werden.

Klima: CDU setzt auf klare Preissignale

Am Freitag will das Klimakabinett der Bundesregierung über Maßnahmen für den Klimaschutz entscheiden. Am Montag hat die CDU gebündelt ihre Vorstellungen präsentiert. Die CDU will den CO2-Ausstoß über Zertifikate eindämmen, dabei aber Preisgrenzen setzen. „Wir wollen mehr Klimaschutz erreichen, aber soziale Aspekte mit berücksichtigen“, sagt CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak in Berlin.

Andreas Jung, Fraktionsvize für Finanzen und Klimaexperte der CDU, sagt, allen sei klar, dass ein „Weiter so“ nicht die Botschaft sein könne.

Straßenbau

CDU will für schnelleres Bauen Verbandsklagen einschränken

Bis neue Bahnstrecken, Autobahnen oder Stromleitungen fertig sind, dauert es oft Jahre - aus der Union kommt nun ein Vorstoß für schnelleres Planen und Bauen.

Um Verfahren zu beschleunigen, sollten etwa das Klagerecht von Umweltverbänden eingeschränkt, das Personal in Behörden aufgestockt und Bürger besser beteiligt werden, heißt es in einem 11-Punkte-Plan. Er stammt von fünf CDU-Politikern, darunter Generalsekretär Paul Ziemiak und der Chef der Unions-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann.

Demonstration gegen IAA

Proteste vor der IAA: Tausende fordern die Verkehrswende

Mehrere Tausend Menschen haben am ersten Publikumstag der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt für mehr Klimaschutz und eine Verkehrswende demonstriert.

Zu einer Kundgebung am Samstag vor den Toren der IAA kamen nach Angaben der Polizei etwa 15.000 Teilnehmer, davon etwa 12.500 Radler. Die Veranstalter sprachen von rund 25.000 Demonstranten, die am Nachmittag in Frankfurt oder auf dem Weg dorthin waren: 18.000 Radler sowie 7000 Fußgänger.

Flächen-Fahrverbote: Entscheidung bis April 2020

Die grün-schwarze Koalition will bis Ende April 2020 über ein zonales Fahrverbot für Euro-5-Diesel in Stuttgart entscheiden. Das steht in einem Schreiben des Landes an das Verwaltungsgericht Stuttgart, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Wenn bis dahin aufgrund der Entwicklung der Messwerte nicht gewährleistet werden kann, dass man den Grenzwert für Stickstoffdioxid im Jahresmittel einhält, werden demnach Flächen-Fahrverbote für Euro-5-Diesel in den Luftreinhalteplan aufgenommen.

Zerstörtes Auto

Genauer Ablauf von SUV-Unfall in Berlin weiter unklar

Vier Tage nach dem schweren Autounfall mit vier Toten in Berlin-Mitte hat die Polizei auch am Dienstag versucht, den genauen Ablauf und die Schuldfrage zu klären.

„Der genaue Unfallhergang ist weiterhin unklar“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Polizei schaltete ein Portal im Internet frei, über das Fotos, Videos und Hinweise online geschickt werden können (https://be.hinweisportal.de).

Am Freitagabend war ein Porsche Macan auf die Gegenfahrbahn geraten und dann von der Straße abgekommen.

IAA 2019 - Tina Velo

Autoindustrie wegen schwerer SUVs in der Kritik - Umweltaktivistin prangert „Greenwashing“ an

Die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt wird zunehmend zum Klima-Tribunal über die Autoindustrie. Noch nie zuvor waren zu der am Donnerstag (12. September) in Frankfurt beginnenden Automesse derart massive Proteste angekündigt wie in diesem Jahr. Im Zentrum der Kritik stehen nicht erst seit dem verheerenden Unfall von Berlin-Mitte mit vier getöteten Fußgängern die schweren Stadtgeländewagen — Sports Utility Vehicle (SUV) sagen die Befürworter, „Stadtpanzer“ oder „Klimakiller“ die Gegner.