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Eine archäologische Führung gab es mit Aline Kottmann.

Tausende feiern Ulms steinernes Erbe

Im alten „Pflugmerzler“ ist das mit dem Dunkel der Geschichte durchaus wörtlich zu verstehen. Unten im Gastraum, wo bis vor rund zwei Jahren noch Steaks serviert wurden, leuchtet keine Lampe mehr, da wirkt das viele alte Holz noch ein bisschen dunkler. Denn der „Pflugmerzler“ hat an diesem Tag nicht als Lokal geöffnet, sondern als Schaubaustelle. Hier bestaunen zahlreiche Besucher, wie ein Denkmal wieder erwacht – wobei es noch ein weiter Weg ist für die beiden neuen Eigentümer Hubert Denz und Marieluise Rieck, die die historische Substanz ...

Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals würdigt das Bauhaus

Der Tag des offenen Denkmals hat mehr als zwei Millionen Menschen in sonst nicht zugängliche Bauten und Stätten gelockt.

Nach 3,5 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr hätten wegen regnerischen Wetters nur zwischen zwei und drei Millionen das diesjährige Angebot am Sonntag genutzt, wie ein Sprecher der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Ulm mitteilte. Bundesweit waren mehr als 8000 Denkmäler für Besucher zugänglich, allein in Baden-Württemberg 1000.

Ulm an der Donau

Tag des offenen Denkmals in Ulm eröffnet

Tausende historische Bauten und Stätten bundesweit, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, haben Besuchern am Sonntag offen gestanden. Bei der zentralen Feier in Ulm eröffneten Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU), Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz (CDU) und Jörg Haspel von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals. In ganz Deutschland sind am Sonntag mehr als 8000 Denkmäler für Besucher zugänglich, in Baden-Württemberg sind es 1000.

Das Rittergut Mosisgreut macht wieder beim Tag des offenen Denkmals mit.

Denkmäler öffnen am Sonntag auch im Landkreis Ravensburg die Türen

Mehr als 7500 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten öffnen am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, ihre Türen. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit. Im Landkreis Ravensburg gibt es gleich mehrere Denkmale, die an dem Tag ihre Türen öffnen. Das sind: das Rebleutehaus in Ravensburg, das Rittergut Mosisgreut in der Gemeinde Vogt, das ehemalige Gasthaus Traube in Zußdorf, das neue Schloss Kißlegg, das Leprosenhaus in Leutkirch, das Sepp-Mahler-Haus in ...

 Die Heimatpflege Leutkirch öffnet zum traditionellen Tag des offenen Denkmals das Leprosenhaus.

Heimatpflege lädt ins Leprosenhaus ein

Zum traditionellen Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, öffnet die Heimatpflege Leutkirch das Leprosenhaus am Siechenhausweg (gegenüber der Firma Gruschwitz). Unter dem Motto „600 Jahre Leprosenhaus Leutkirch“ gibt es ab 15 Uhr nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch verschiedene Führungen. Wie die Heimatpflege mitteilt, wird Architekt Jürgen Waizenegger die Sanierung des Leprosenhauses als Vereinsprojekt und gefördertes Leader-Projekt vorstellen.

 Der Architekt und Bauhaus-Schüler Hermann Blomeier schuf mit dem Wartepavillon – heute „Café Möwe“ – ein feingliedriges Beispie

„Modern(e) – Umbrüche in Kunst und Architektur“ entdecken

„Modern(e) – Umbrüche in Kunst und Architektur“ ist das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals, der am Sonntag, 8. September, auch im westlichen Bodenseekreis begangen wird. Historische Bauwerke und Anlagen, die sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind, öffnen an diesem Tag kostenlos ihre Pforten. Besucher können hier Geschichte und Baukultur der Region hautnah erleben, heißt es in einer Ankündigung des Landratsamts.

So gibt es in der Meersburger Unterstadt Baudenkmale aus den 1950er-Jahren zu entdecken.

 Schloss Kapfenburg

Großes Programm zum Tag des offenen Denkmals

Alte Kirchen, stillgelegte Fabrikhallen und Burganlagen. Verborgene Keller oder längst vergessene Orte. Der Tag des offenen Denkmals öffnet Türen, die sonst meist für die Öffentlichkeit verschlossen bleiben. Das Event findet am kommenden Sonntag, 8. September, statt.

Seit 1993 findet der Tag des offenen Denkmals jeden zweiten Sonntag im September statt. Koordiniert wird er von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das Motto wechselt jährlich.

Freuen sich auf den Tag und die Nacht des offenen Denkmals in Ulm: (von links) Claus Wolf vom Landesamt für Denkmalpflege, Oberb

Ulm eröffnet größte Kulturveranstaltung Deutschlands: Das ist am Tag des offenen Denkmals geboten

Die Stadt Ulm und Rekorde, das passt zusammen – der höchste Kirchturm der Welt, das schiefste Hotel, und jetzt auch noch die Eröffnung der größten Kulturveranstaltung Deutschlands: Am Sonntag, 8. September, wird um 11 Uhr auf dem Münsterplatz der bundesweite Startschuss für den Tag des offenen Denkmals gegeben – zum zweiten Mal in Baden-Württemberg, zum ersten Mal in Ulm.

Oberbürgermeister Gunter Czisch ist glücklich über diese Gelegenheit, „die Schätze, an denen man oft vorbeiläuft, und die Vielfalt, die die Stadt zu bieten hat, ...

Beethovenhalle Bonn

„Perle der 50er Jahre“ - Bonn feiert ohne Beethovenhalle

Das Desaster liegt hinter Bauzäunen, Gerüsten und Unkraut: Die Beethovenhalle, wo in der Bonner Republik Bundespräsidenten gewählt und der Bundespresseball gefeiert wurde, ist seit Jahren eine Baustelle. Und das bleibt auch erstmal so.

Der denkmalgeschützte Nachkriegsbau sollte eigentlich Hauptspielort der Feiern zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) werden. Doch vor 2022 wird das Gebäude, in dessen Untergrund in den 1950er Jahren sogar Erde vom Grab des Komponisten eingemauert wurde, nicht fertig.

Ulmer Münster und Stadthaus

So wollen Künstler das Ulmer Münster in eine riesige Videolandschaft verwandeln

Wandel und Fortschritt, die sich in Gebäuden oder Orten zeigen: Beim Tag des offenen Denkmals (8. September) stehen in diesem Jahr Umbrüche im Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist das 100-Jahre-Jubiläum der Kunstschule Bauhaus.

Sichtbar soll das Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ aber auch in geschützten historischen Holzkegelbahnen oder Klöstern werden. „Thema sind Umbrüche an einem jeden Denkmal“, sagte Sarah Wiechers von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.