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UAE-Tour

Quarantäne, Absagen, Angst: Sport tief in Corona-Nöten

Das sich weiter ausbreitende Coronavirus bringt auch den Sport immer mehr in Not.

In Abu Dhabi und Berlin sitzen Radprofis in Quarantäne, bei Weltcup-Skirennen in Norditalien wurde Körperkontakt praktisch untersagt und die Schweiz hat aus Sorge vor Covid-19 gleich alle größeren Sportveranstaltungen inklusive Toppartien im Fußball und Eishockey verboten. Auch in Deutschland bestimmen die Vorsichtsmaßnahmen vor dem Virus den Alltag. RB Leipzig stornierte alle Reisen seiner Spieler, Scouts und Mitarbeiter, nicht nur beim SC Freiburg ...

Autogramme

Coronavirus: Mediziner rät Athleten von Autogrammen ab

Der Sportmediziner Wilhelm Bloch rät Athleten wegen des Coronavirus dazu, direkt nach Wettkämpfen keine Autogramme oder Interviews zu geben.

Zwar bestehe bei Spitzensportlern im Vergleich zur Normalbevölkerung grundsätzlich kein höheres Risiko einer Erkrankung am Coronavirus. Nach hohen Belastungen würde die Barriere für Erreger in den oberen Atemwegen jedoch etwas „löchriger“ werden, weil sie dann mehr atmen, sagte der Professor von der Deutschen Sporthochschule in Köln der Deutschen Presse-Agentur.

Christopher Lenz

Vegan und Leistungssportler - passt das zusammen?

Ein wenig Brot mit Avocado-Creme, etwas Tomatenaufstrich, dazu Müsli mit Mandelmilch - etwa so sieht die erste Mahlzeit aus, die Christopher Lenz an einem normalen Trainingstag zu sich nimmt.

Der Fußball-Profi des 1. FC Union Berlin ist seit kurzem Veganer - das heißt, er verzichtet komplett auf tierische Produkte wie Ei, Käse oder Wurst. „Das erste Mal kam ich damit in Berührung, als ich mich verletzt habe und operiert wurde. Ein damaliger Teamkollege hat mir davon erzählt, dass ich so die Entzündungen im Körper minimieren kann“, ...

Lars Stindl

Selfpass: Stindl regt Regeländerung beim Freistoß an

Borussia Mönchengladbachs Kapitän Lars Stindl will im Fußball eine Regel vom Hockey übernehmen. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler spricht sich für den sogenannten Selfpass aus.

Im Hockey können Spieler dabei den Ball nach einem Freistoßpfiff sofort weiterführen und müssen nicht einen Mitspieler anspielen oder warten, bis die Partie wieder freigegeben wird. „Der Selfpass hört sich interessant an, wenn es nach einem Freistoß direkt weitergehen kann.

Rainer Bonhoff

Bonhof voller Ehrfurcht: „Weisweiler hat Borussia gemacht“

Rainer Bonhof hatte eine besondere Beziehung zu Hennes Weisweiler, der an diesem Donnerstag 100 Jahre alt geworden wäre. Der spätere Weltmeister kam im Januar 1970 als 18-Jähriger zu Borussia Mönchengladbach.

Weisweiler schulte das Talent vom Stürmer zum Mittelfeldspieler um und baute ihn neben Netzer, Heynckes, Vogts und Co. zum Star und Weltklassespieler auf. Für Bonhof gab es keinen besseren Trainer als Weisweiler.

Es gibt viele Mythen um Weisweiler.

Wolfgang Hofmeister beim Rennen „Paris-Brest-Paris“.

Weshalb viele Sportler auch im Alter noch die sportliche Herausforderung suchen

Wolfgang Hofmeister hat es geschafft. Er hat die 1235 Kilometer lange Strecke des ältesten Radrennens Europas „Paris-Brest-Paris“ in 73 Stunden und 31 Minuten bewältigt. 11 800 Höhenmeter auf rund 360 Anstiege verteilt müssen bei dieser Langstrecke mit dem Fahrrad innerhalb von 90 Stunden absolviert werden. „Dieses Rennen verlangt nicht nur körperlich, sondern auch mental alles“, sagt der Sportler aus Bad Waldsee.

Dabei hatte er im wahrsten Sinne des Wortes Gegenwind: Er habe schon auf dem Hinweg in die Bretagne nach Brest mit ...

Trampolinhallen im Trend

Sprungfieber hat Deutschland erfasst

Die beiden jungen Sportlerinnen hüpfen wie Flummis durch die Halle. Gekonnt und spielerisch leicht bewegen sich Lilith (20) und Matilda (16) über die vielen Trampoline.

Springend und rotierend reihen die Schwestern Grätschen, Flugrollen und Salti aneinander. „Es macht riesigen Spaß. Hier kann man auch mutig etwas Neues ausprobieren, ohne sich wehzutun“, sagt Lilith, nachdem sie akrobatische Sprünge in eine mit Schaumstoffwürfeln gefüllte Grube gesetzt hat.

Eliud Kipchoge

Auf fetter Sohle: Wie Nike Lauf-Asse beschleunigt

Als sich Eliud Kipchoge am Morgen seines historischen Laufs in Wien der Öffentlichkeit zeigte, rieben sich viele Zuschauer verwundert die Augen: Mit diesen klobigen Schuhen will der feingliedrige Mann aus Kenia als erster Mensch den Marathon unter zwei Stunden rennen?

Nach seinen 1:59:40 Minuten jubilierte auch sein Ausrüster. Denn das technische Wettrüsten im Sport hat mittlerweile selbst das Laufen erreicht. Auch beim Ironman auf Hawaii errangen die Triathleten Anne Haug und Jan Frodeno in neuartigen Modellen den Sieg.

Marco Reus

Grätschen, Kämpfen: Der Fußball und die abstrakte Mentalität

Streng genommen haben sie die Diskussion um diese „Mentalitätsscheiße“ bei Borussia Dortmund ja selbst angefacht.

Nach der peinlichen 1:3-Niederlage bei Bundesliga-Neuling Union Berlin hatte Sebastian Kehl, der Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, nämlich darauf hingewiesen, dass Borussia Dortmund „sicherlich die deutlich höhere Qualität hat. Aber wenn wir die nicht zeigen, schlägt Mentalität am Ende Qualität.“

Zwei Wochen später reagieren sie in Dortmund allein auf Fragen nach fehlender Mentalität hochallergisch.

 Bei Leistungssportlern atmen immer mehr Athleten vor dem Rennen aus der Dose. Ein Ulmer Professor untersucht das nun im Auftrag

Doping mit Asthmaspray? WADA finanziert Studie der Universität Ulm – so läuft sie ab

Die Donau voller schwimmender Asthmasprays. Dieser Anblick nach mehreren Rennen der Ruder-WM im österreichischen Linz-Ottensheim kommt dem Mediziner Professor Jürgen Steinacker komisch vor.

Der Ulmer schaut sich Leistungsrudern nicht nur aus persönlichem Interesse an – der Leiter der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin am Ulmer Universitätsklinikum berät ist auch Mitglied in einem Forschungskomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada).