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 Bleibt im Amt: der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki.

Kölner Kardinal Woelki darf im Amt bleiben

Der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki, bleibt im Amt, muss aber eine Auszeit bis Aschermittwoch 2022 nehmen: Diese Entscheidung von Papst Franziskus ist am Freitag bekannt geworden. Er begründete sie mit der massiven Vertrauenskrise im rheinischen Erzbistum, die bei der Missbrauchsaufarbeitung und auch durch „große Fehler“ Woelkis in der Kommunikation rund um diese entstanden sei. Die Kölner Weihbischöfe Dominikus Schwaderlapp und Ansgar Puff, die ihren Rücktritt angeboten haben, kehren in ihre Ämter zurück.

Kardinal Woelki bleibt im Amt

Kardinal Woelki bleibt - oder doch nicht?

Kardinal Woelki werde keine Fragen beantworten, wird den Journalisten beschieden, die am Freitagmittag im Garten des Erzbischöflichen Hauses in der Innenstadt von Köln auf ihn warten. Nur eine kurze Erklärung werde er abgeben. So ist es dann auch.

Woelki gesteht Fehler ein, betont aber, dass Papst Franziskus auch weiter sehr auf ihn zähle und dass er jetzt erstmal eine Auszeit nehmen werde. «Danke für Ihr Interesse.»

«Wo gehen Sie denn hin, Herr Woelki, und kommen Sie auch wirklich wieder?

Reinhard Marx

Kardinal Marx: Gottesdienst ist zentraler Auftrag der Kirche

In der Debatte um die künftige Ausgestaltung der katholischen Kirche hat der Münchner Kardinal Reinhard Marx zu einer Besinnung auf deren Kernaufgabe aufgerufen. «Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche», sagte Marx laut Mitteilung in einer Predigt anlässlich der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch in Fulda. «Wenn wir einen Gottesdienst feiern, wo sich der Himmel und die Herzen öffnen, wo die Seelen geheilt werden, dann bleibt das in der modernen Gegenwart ein Stachel im Fleisch der Welt, ...

Georg Bätzing

Bätzing: Katholische Bischöfe streben wirkliche Reformen an

Die Deutsche Bischofskonferenz hat zu Beginn ihrer Herbstvollversammlung in Fulda den Willen zu echten Reformen unterstrichen.

Ziel des derzeitigen Reformprozesses der deutschen Katholiken, des Synodalen Wegs, sei es, «das Handeln der Kirche sehr konkret zu verändern», betonte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Montag zu Beginn des viertägigen Treffens. Es gehe nicht um einen «kleineren Außenanstrich», sondern um «wesentliche Veränderungen».

«Der Hängemattenbischof»

Opferinitiativen: Fühlen uns „verhöhnt“ von der Kirche

Mehrere Opferinitiativen haben der katholischen Kirche zum Auftakt der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Fulda einen «unsäglichen Umgang mit den Betroffenen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen» vorgeworfen.

Der von den Bischöfen vorgegebene Zahlungsrahmen der Anerkennungszahlungen bis 50.000 Euro sei schon «lächerlich niedrig», erklärten Vertreter des Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen sowie der Giordano-Bruno-Stiftung am Montag in Fulda.

Bischof Rudolf Voderholzer

Deutsche Bischöfe beraten in Fulda über Reformprozess

Die katholischen Bischöfe in Deutschland kommen heute zu ihrer Herbstvollversammlung in Fulda zusammen. Ein Schwerpunkt der viertägigen Beratungen ist der Reformprozess Synodaler Weg.

Vom 30. September bis zum 2. Oktober tagt in Frankfurt/Main zum zweiten Mal die Synodalversammlung, die den Prozess vorantreibt und am Ende Empfehlungen für konkrete Änderungen vorlegen soll. Der Prozess umfasst vier Punkte: die Stellung der Frauen in der Kirche, die kirchliche Sexualmoral, den Umgang mit Macht und die priesterliche Ehelosigkeit ...

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer sieht den Reformprozess Synodaler Weg in seiner derzeitigen Form kritisch und fürcht

Unter den katholischen Bischöfen ist die Aufarbeitung umstritten, aber auch über Reformen wird diskutiert

Wenn sich am Montagnachmittag die katholischen deutschen Bischöfe in Fulda zum Auftakt ihrer viertägigen Herbstvollversammlung treffen, dürfte die Stimmung angespannt sein: In den vergangenen Monaten hat der Papst zwei Oberhirten, Kardinal Reinhard Marx von München und Erzbischof Stefan Heße von Hamburg, quasi gezwungen, gegen ihren Willen ihr Amt weiter auszuüben. Aus Köln reist Kardinal Reiner Maria Woelki an, dessen Zukunft ungewiss ist, nachdem zwei päpstliche Bevollmächtigte im Sommer am Rhein sich ein Bild von der Seelsorge verschafft ...

Ludwig Schick

Schick gibt Amt als „Außenminister“ der Bischofskonferenz ab

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick tritt nicht mehr als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz an. Er stelle sein Amt aus Altersgründen bei der Vollversammlung der Bischofskonferenz nächste Woche in Fulda zur Verfügung, sagte der Sprecher des Erzbistums am Sonntag.

Dem «Fränkischen Tag» hatte der 72-Jährige gesagt: «Ungehindert könnte ich gar nicht mehr diese Aufgaben erfüllen, denn die Vorsitzenden aller Kommissionen werden immer für fünf Jahre gewählt.

Bleibt im Amt: der Hamburger Erzbischof Stefan Heße.

Papst entscheidet: Hamburger Erzbischof bleibt im Amt

Papst Franziskus lehnt das Rücktrittsgesuch des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße ab und bittet den 55-Jährigen, im Amt zu bleiben: Diese Entscheidung aus dem Vatikan, die am Mittwoch bekannt wurde, hat Zustimmung wie auch Kritik ausgelöst. Heße, ehemaliger Personalchef und Generalvikar im Erzbistum Köln, hatte seinen Rücktritt nach der Vorstellung des Kölner Missbrauchsgutachtens am 18. März und den darin enthaltenen Vorwürfen gegen ihn angeboten.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx

Marx sieht in Vatikan-Dokument Stärkung für „Synodalen Weg“

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht in dem am Dienstag veröffentlichten Vatikan-Dokument zur Vorbereitung einer Bischofssynode eine Stärkung für den Reformprozess in Deutschland. «Ich sehe viele Gemeinsamkeiten mit dem "Synodalen Weg" bei uns und denke, dass sich die Prozesse gut ergänzen können», sagte der Erzbischof von München und Freising. «Der Weg der Weltkirche geht hin auf eine "Synodale Kirche". Dieser Schritt wird nicht mehr zurückgenommen, auch wenn die Bischofssynode 2023 zu Ende ist.