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Ein Jesus-Kreuz vor schwarzem Himmel

Kinder, die es nicht geben dürfte: Wenn Priester Väter sind

Es sind Kinder, die es eigentlich gar nicht geben sollte. Zumindest, wenn es nach dem Willen der Kirche geht: Kinder von Geistlichen. Weltweit dürfte es Tausende von ihnen geben. Viele von ihnen aber leben im Verborgenen – oder in Unwissenheit. Während sogar der Papst mittlerweile offen einräumt, dass sexueller Missbrauch durch Geistliche ein Problem ist, sind die Priesterkinder noch immer ein Tabu.

Auch Vincent Doyle ist Sohn eines katholischen Priesters.

 Gruppenführer Stefan Jocham (rechts) ehrt Klaus Bilgeri für die 25-malige Teilnahme am Blutritt in Weingarten.

Auch Wangener wollen Frauen beim Weingartener Blutritt

Der Druck wächst, künftig Frauen zum Weingartener Blutritt zuzulassen: Auch die Blutreitergruppe Wangen-Niederwangen-Deuchelried fordert dies, wie es einer Mitteilung zur jüngsten Mitgliederversammlung hervorgeht. Sie will einen entsprechenden Antrag stellen.

„Es ist bekannt, dass die Blutfreitagsgemeinschaft auch weiterhin den Blutritt in Weingarten als reine Männerwallfahrt sehen will“, schreibt die Gruppe. „Für viele ist das in der heutigen Zeit schwer nachzuvollziehen und der Blutritt wird zu Recht als archaische Veranstaltung ...

Blutreiter Ekkehard Schmid mit der Heilig-Blut-Reliquie und der Blutreitergruppe Weingarten.

Blutritt: Dürfen bald die Frauen mitreiten?

Ein Blutfreitag wie er im Buche steht. So oder so ähnlich könnte man den diesjährigen Blutritt bezeichnen, der am Freitag in Weingarten stattgefunden hat. Doch während man sich über das Wetter und sonstige Rahmenbedingungen überhaupt nicht beklagen konnte, werden immer mehr Stimmen laut, die sich die Öffnung der größten Reiterprozession Europas für Frauen vorstellen können.

„Das würde ich mir wünschen. Es nehmen ja auch ganz viele Messdienerinnen teil.

Bischof Franz-Josef Bode bei seiner Festpredigt.

Blutritt-Festprediger setzt sich für Öffnung des Priestertums ein

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat sich zum Auftakt der Blutfreitag-Feierlichkeiten überraschend deutlich zur Neuausrichtung der katholischen Kirche bekannt. In seiner Festpredigt im Gottesdienst am Donnerstagabend in der Basilika sprach er von der „Eröffnung neuer Zugangswege zum Priestertum bei aller Wertschätzung des priesterlichen Zölibats.“ Man dürfe nicht in erstarrten Traditionen verharren, die eng und überholt seien, sagte der stellvertretende Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz.

Kardinal Reinhard Marx

Kardinal Marx wirbt für neuen Blick auf die Kirche

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat Verständnis für die große Enttäuschung vieler Menschen über das Handeln Verantwortlicher in der Kirche. Angesichts von Missbrauchskrise und sinkenden Mitgliederzahlen müsse die katholische Kirche Probleme „intensiv“ anpacken und sich zugleich auf den Kernauftrag besinnen, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag, der an diesem Samstag im Bayerischen Rundfunk gesendet wird.

Das ist wichtig am Blutfreitag

Der diesjährige Blutritt am kommenden Freitag wird im Zeichen eines Jubiläums stehen: Denn vor 925 Jahren verstarb Judith von Flandern und hinterließ in ihrem Testament dem Kloster Weingarten unter anderem das heilige Blut Jesu Christi. Diese Schenkung begründete, obwohl erst einige Jahrhunderte später verwirklicht, die Weingartener Reiterprozession, die ihres Zeichens die größte in Europa ist. Traditionell wird ein Gast die Festpredigt am Freitagmorgen halten.

Europawahl

Warnung vor Rechtsruck beim Superwahltag

Vor dem Superwahltag in Deutschland und 20 weiteren EU-Ländern haben die großen Parteien und die Kirchen vor Rechtspopulisten und Nationalisten gewarnt.

Zur Europawahl mahnten die Spitzen der evangelischen und der katholischen Kirche, „nationalistische Angstmacher“ hätten keine Antworten. Wahlkämpfer warben ein letztes Mal um Stimmen, auch in Bremen, wo am Sonntag neben dem Europaparlament auch die Bürgerschaft gewählt wird.

Der Wahlausgang der Europawahl könnte nicht nur die Europäische Union, sondern auch die große ...

Erzbischof Stephan Burger warnt vor  Populismus

Freiburger Erzbischof warnt vor Populismus

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger warnt mit Blick auf die Europawahl vor Populismus und Nationalismus. „Dass populistische und nationalistische Stimmen europaweit lauter werden, ist nicht zu überhören“, sagte Burger in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. „Aber letztlich führen solche Tendenzen eher zu Spaltung und Entfremdung als zu langfristigen Lösungen.“ Wer diesen Sonntag (26. Mai) wählen gehe, solle vernünftig sein. „Gerade als Christen sollten wir nicht für Abgrenzung und nationale Alleingänge, sondern für gegenseitiges ...

Paul-Werner Scheele

Ehemaliger Würzburger Bischof Scheele bestattet

Der ehemalige Würzburger Bischof Paul-Werner Scheele ist bestattet worden. Nach einem Requiem wurde der Sarg am Samstag in der Krypta des Würzburger Doms beigesetzt. An der Beerdigung nahm unter anderem Kardinal Reinhard Marx teil, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising. Zu der Zeremonie kamen nach Angaben eines Bistumssprechers rund 1000 Menschen.

Der Bestattung waren in den vergangenen Tagen zwei Totenmessen und eine Trauerprozession vorausgegangen.

Mehrere Hundert Frauen und Männer versammeln sich zu einer Mahnwache vor dem Dom in Münster, um gegen Machtstrukturen in der Kir

Im Kirchenstreik „Maria 2.0“ entlädt sich tiefer Frust engagierter Katholikinnen

Mit einer solchen Resonanz haben die fünf Münsteranerinnen selbst nicht gerechnet. Ihr Aufruf zu einem Kirchenstreik gegen Männerdominanz bei den Katholiken verbreitete sich am Wochenende wie ein Lauffeuer und trat eine bundesweite Protestwelle los. Frauen an Hunderten von Orten beteiligen sich an der Initiative „Maria 2.0“ und bestehen gerade nach dem Missbrauchsskandal auf einer Erneuerung der Kirche. Ganz laut ist der Ruf nach der Priesterweihe für Frauen.