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Wer Hartz IV erhält, muss zum Jobcenter. Was sich ändern soll.

Hartz IV in Deutschland - Erfolgsrezept oder Trauma?

Die Reform der Sozialleistung senkte die Zahl der Arbeitslosen deutlich. Doch die SPD leidet bis heute unter dem Vorwurf der sozialen Kälte. Alle Parteien denken über Änderungen nach.

Eigentlich heißt die Sozialleistung Arbeitslosengeld II. Doch im Alltag hat sich der Name Hartz IV durchgesetzt - weil es der ehemalige VW-Vorstand Peter Hartz im Auftrag der SPD-Bundeskanzlers Gerhard Schröder erdachte. Die Grundidee war, die Arbeitslosen- und die Sozialhilfe für Erwerbsfähige zu einer einheitlichen Leistung zusammenzulegen.

Mohammad aus Afghanistan

FDP: 500.000 Zuwanderer pro Jahr für sichere Rente

Deutschland braucht aus Sicht der FDP für eine sichere Rente jedes Jahr eine halbe Million Zuwanderer. «Wir brauchen ein grundlegendes Umdenken in der Migrationspolitik», sagte der Fraktionsvize und Finanzpolitiker Christian Dürr der Deutschen Presse-Agentur.

«Wenn wir es schaffen, Deutschland zu einem offenen, modernen Einwanderungsland zu machen und gleichzeitig die Rente zu stabilisieren, gewinnen wir als Gesellschaft mehr, als wir uns heute vorstellen können.

Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsmarkt legt keine Sommerpause ein

Die Corona-Krise ist noch nicht überwunden, aber der Arbeitsmarkt ist auf einem guten Weg: Im August ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland erneut gesunken, was wegen der Sommerpause in dem Monat eigentlich unüblich ist.

Bundesweit waren rund 2,58 Millionen Menschen ohne Job, etwa 12.000 weniger als im Juli und 377.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 5,6 Prozent.

«Der Arbeitsmarkt hat sich weiter positiv entwickelt», sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, ...

Fachkräftemangel

Arbeitsagentur-Chef: Brauchen 400.000 Zuwanderer pro Jahr

Deutschland braucht aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, rund 400.000 Zuwanderer pro Jahr - und damit deutlich mehr als in den vergangenen Jahren.

«Aber mir geht es hier nicht um Asyl, sondern um gezielte Zuwanderung für die Lücken am Arbeitsmarkt», sagte Scheele der «Süddeutschen Zeitung». «Von der Pflege über Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden überall Fachkräfte fehlen.

Deutschland braucht mehr Zuwanderung. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Arbeitsagentur-Chef: Wir brauchen 400.000 Zuwanderer - pro Jahr

Deutschland braucht aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, rund 400.000 Zuwanderer pro Jahr — und damit deutlich mehr als in den vergangenen Jahren.

„Aber mir geht es hier nicht um Asyl, sondern um gezielte Zuwanderung für die Lücken am Arbeitsmarkt“, sagte Scheele der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). „Von der Pflege über Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden überall Fachkräfte fehlen.

Homeoffice

Neue Arbeitswelt - Gewinner und Verlierer auf dem Jobmarkt

Die Wirtschaft holt nach der tiefen Corona-Rezession gerade wieder kräftig auf - und mitten im Wahlkampf richtet sich der Blick auf die künftigen Risiken. Mit welchen Bedingungen sind die Menschen bei der Arbeit künftig konfrontiert? Konkret stellt sich millionenfach die Frage, wie es mit dem Homeoffice jetzt weitergeht: Soll es weiter zum Alltag gehören? Doch für viele geht es auch um existenzielle Fragen wie etwa nach der Zukunft des eigenen Arbeitsplatzes.

Auszubildender

Corona-Krise trifft Ausbildungsmarkt

Die Corona-Pandemie hat tiefe Spuren am Ausbildungsmarkt in Deutschland hinterlassen. Die Unsicherheit über die Wirtschaftskrise und lange Lockdowns führten 2020 zu einem historischen Rückgang bei der Zahl neuer Ausbildungsverträge.

Vor allem in von den Corona-Maßnahmen hart getroffenen Branchen wie der Gastronomie und dem Tourismus fiel die Zahl der Azubis um Tausende, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Während die Opposition wegen fehlender Lehrlinge vor einem Fachkräftemangel warnt, fordern Gewerkschaftsvertreter ...

Kellner

Zahl der Arbeitslosen sinkt im Juli auf 2,59 Millionen

Normalerweise bringt der Juli höhere Arbeitslosenzahlen: Die beginnende Urlaubszeit, die Schulabsolventen, die auf einen Ausbildungsplatz warten und weitere Faktoren lassen die Arbeitslosigkeit steigen. In der Corona-Pandemie ist alles anders.

Erstmals seit 15 Jahren sank im Juli 2021 die Zahl der Arbeitslosen gegenüber Juni - die Bundesagentur für Arbeit zählte 24.000 Männer und Frauen weniger als im Juni und 320.000 weniger als im Juli 2020.

Ausbildungsmarkt

Betriebe und Azubis finden schwer zueinander

Die Lage am Ausbildungsmarkt in Deutschland verschärft sich weiter. 385.000 junge Leuten haben sich nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg bundesweit bisher um Lehrstellen beworben, 32.000 weniger als vor einem Jahr. Demgegenüber haben die Ausbildungsbetriebe 468.000 freie Lehrstellen gemeldet. Trotz des deutlichen Überhangs sind noch 158.000 junge Frauen und Männer nicht mit einer Ausbildungsplatz versorgt - obwohl es eigentlich mehr als genug Lehrstellen gibt.

Zahl der Arbeitslosen sinkt um 73.000

Auf dem Weg aus der Corona-Pandemie ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland so stark gesunken wie seit zehn Jahren nicht mehr in einem Juni.

Im Vergleich zum Mai sank die Zahl der Menschen ohne Job deutlich um 73.000 auf 2,614 Millionen, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mit. Das sind 239.000 Arbeitslose weniger als im Juni 2020. Die Arbeitslosenquote sank bundesweit im Vergleich zum Mai um 0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent.