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Arbeitsmarktzahlen

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird es 2020 kühler

Jahrelang kamen vom deutschen Arbeitsmarkt vor allem Jubelbotschaften: Sinkende Arbeitslosigkeit, unbesetzte Stellen, genügend Geld für allerlei Maßnahmen, um regionale oder branchenspezifische Probleme zu bekämpfen.

Doch der Rückenwind der vergangenen Jahre hat sich für 2020 gedreht. Im Januar waren nicht nur 200.000 Menschen mehr ohne Job als noch im Dezember 2019, sondern auch rund 20.000 mehr als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte.

Detlef Scheele

Hartz-IV-Reform steht an - BA-Chef will „Rechtssicherheit“

Hartz-IV-Bezieher sollen dauerhaft von strengen Sanktionen verschont werden. Das Bundesverfassungsgericht hatte im November harte Sanktionen für Hartz-IV-Bezieher als verfassungswidrig gekippt.

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, fordert nun eine rasche Verabschiedung eines Gesetzes zum künftigen Umgang mit den Sanktionen. „Wir wünschen uns eine möglichst rechtssichere Auslegung dieses Urteils des Bundesverfassungsgerichtes“, sagte Scheele der Deutschen Presse-Agentur.

BA-Chef fordert rasches Gesetz für Hartz-IV-Sanktionen

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, fordert rasch ein neues Gesetz zum Umgang mit Hartz-IV-Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hatte die besonders harten Regelungen dazu im November gekippt. „Wir wünschen uns eine möglichst rechtssichere Auslegung dieses Urteils“, sagte Scheele der dpa. Seine Behörde wolle für die Mitarbeiter mit Beispielkatalogen arbeiten. Sie müssten im Gespräch mit den Leistungsbeziehern erklären können, warum etwa kein Härtefall vorliege.

BA-Logo

Mehr Arbeitslose als vor einem Jahr

Die Zeit der Beschäftigungsrekorde ist vorbei. Die schwache Konjunktur lässt die Arbeitslosigkeit zum Jahresende so stark steigen wie seit langem nicht mehr. Doch zu einem viel größeren Problem werden 2020 die fehlenden Arbeitskräfte.

„Unsere Wachstumsbremse ist das Erwerbspersonenpotenzial“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, in Nürnberg. Dieses steige so gut wie gar nicht mehr.

2019 war nach Angaben von Scheele das Jahr, in dem die Arbeitslosigkeit im Durchschnitt so gering wie ...

Stellenangebote in Sachsen

Fachkräftemangel wird zur Wachstumsbremse 2020

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit hält den Mangel an geeignetem Personal für den größten Bremsklotz der deutschen Wirtschaft im neuen Jahr.

Der Mangel an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt werde die entscheidende Wachstumsbremse sein, sagte Detlef Scheele der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sehen, dass die Arbeitslosigkeit nicht größer wird.“

Das Hauptproblem im nächsten Jahr werde sein, dass es zum ersten Mal zweifelsfrei keinen Zuwachs bei der erwerbstätigen Bevölkerung mehr geben werde.

Stellenangebote in Sachsen

BA-Chef: Zuwanderung löst Fachkräftemangel nicht allein

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hält Kritik an einem Gesetz zur Fachkräfte-Zuwanderung für nicht gerechtfertigt.

Die Äußerung der AfD-Fraktionschefin im Bundestag, Alice Weidel, es werde die Zuwanderung in die Sozialsysteme gefördert, bezeichnete Scheele am Dienstag im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur als „Quatsch“.

Im Regelfall liege ein Berufsabschluss aus dem Ausland vor, der nach in Deutschland gängigen Kriterien anerkannt werden müsse.

Arbeitslosigkeit sinkt auf Rekordtief seit Wiedervereinigung

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November auf 2,180 Millionen gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. In November waren 24 000 Menschen weniger arbeitslos als im Oktober und 6000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,8 Prozent. „Die aktuelle konjunkturelle Schwäche ist am Arbeitsmarkt weiterhin spürbar“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Detlef Scheele dennoch.

Agentur für Arbeit

Arbeitslosigkeit sinkt auf Rekordtief seit Wiedervereinigung

Der Arbeitsmarkt in Deutschland trotzt der Konjunkturflaute: Mit 2,180 Millionen Menschen lag die Zahl der Arbeitslosen im November so niedrig wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

Im November waren 24.000 Menschen weniger arbeitslos als im Oktober und 6000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,8 Prozent.

Der Rückgang im November kam in dieser Höhe für Volkswirte überraschend - in diesem Monat geht es bei der Arbeitslosigkeit zwar häufig, ...

Spielsteine, auf denen Hartz 4 steht liegen auf Geldscheinen

Jobcenter müssen Strafen verringern

Hartz IV-Leistungen dürfen nur noch um höchstens 30 Prozent gekürzt werden – das hat die Bundesagentur für Arbeit nun angekündigt. „Die Jobcenter sind verpflichtet, zu hohe Kürzungen selbst zu widerrufen“, erklärte Juristin Margret Böwe vom Sozialverband VdK. Tun sie das nicht, sollten die betroffenen Empfängerinnen und Empfänger dies schnell schriftlich verlangen.

In seinem Urteil vom 5. November kippte das oberste deutsche Gericht die härtesten Sanktionen, gegen die sich Bezieher von Hartz IV immer wieder wehrten.

Agentur für Arbeit

Zahl der Arbeitslosen sinkt im Oktober - aber nur leicht

Die Zeiten der Beschäftigungsrekorde neigen sich dem Ende zu - der Wirtschaftsabschwung macht sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober weniger stark zurückgegangen als mit der Herbstbelebung üblich und blieb erstmals seit Jahren in etwa auf dem Vorjahresniveau. Dennoch rechnet die Bundesagentur für Arbeit (BA) in den nächsten drei Monaten weiterhin mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit.

2,204 Millionen Menschen waren im Oktober in Deutschland ohne Job.