Suchergebnis

Mini

Vor dem Brexit: Handel mit Großbritannien flaut weiter ab

Vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens ist der deutsche Außenhandel mit dem Königreich weiter abgeflaut.

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres lag der Wert der deutschen Exporte mit 47,1 Milliarden Euro 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtet. Auch die Importe gingen um 3,7 Prozent auf 21,3 Milliarden Euro zurück. Großbritannien sackte damit in der Liste der wichtigsten Handelspartner Deutschland einen weiteren Rang auf Platz 7 ab.

Inflation

Inflation auf niedrigstem Stand seit Februar 2018

Gesunkene Energiepreise haben die Teuerungsrate in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit Februar 2018 gedrückt. Die Verbraucherpreise stiegen im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt mit und bestätigte damit vorläufige Angaben.

Im August hatte die Rate noch bei 1,4 Prozent gelegen. Vor allem für Energie (minus 1,1 Prozent) mussten die Menschen weniger ausgeben als noch ein Jahr zuvor.

Bundesamt bestätigt: Niedrigste Inflation seit Februar 2018

Im September sind die Verbraucherpreise in Deutschland so langsam gestiegen wie schon seit Februar 2018 nicht mehr. Sie legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent zu - nach einer jährlichen Inflationsrate von 1,4 Prozent im August. Das teilte das Statistische Bundesamt mit und bestätigte damit vorläufige Angaben. Vor allem für Energie mussten die Menschen weniger ausgeben als noch ein Jahr zuvor. Der Preisanstieg bei Lebensmitteln schwächte sich auf 1,3 Prozent Zuwachs ab.

Export verliert an Tempo

Schwacher Sommerausklang im Außenhandel: Export schrumpft

Die schlechten Nachrichten für die deutsche Wirtschaft reißen nicht ab: Der Export von Waren „Made in Germany“ ist im August um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 101,2 Milliarden Euro gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

„Der Rückgang des deutschen Außenhandels unterstreicht die aktuelle Schwäche von Weltwirtschaft und Welthandel“, sagte Holger Bingmann, Präsident des Außenhandelsverbandes BGA. Kurzfristig bestehe wenig Aussicht auf Besserung.

Industrie

Deutsche Industrie steigert Produktion wieder

Die deutsche Industrie hat sich im August nach dem jüngsten Produktionsrückgang wieder gefangen. Die Gesamtherstellung sei im Monatsvergleich um 0,3 Prozent gestiegen.

Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Zuvor war die Produktion in den Monaten Juli und Juni jeweils gesunken.

Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten mit einer Stagnation der Fertigung im Monatsvergleich gerechnet. Außerdem war der Produktionsdämpfer im Juli weniger stark als bisher gedacht.

Deutsche Industrie steigert Produktion wieder

Die deutsche Industrie hat sich im August nach dem jüngsten Produktionsrückgang wieder gefangen. Die Gesamtherstellung sei im Monatsvergleich um 0,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Zuvor war die Produktion in den Monaten Juli und Juni jeweils gesunken. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten mit einer Stagnation der Fertigung im Monatsvergleich gerechnet. Außerdem war der Produktionsdämpfer im Juli weniger stark als bisher gedacht.

Abwärtstrend

Abwärtstrend in Industrie hält an

Die exportorientierte deutsche Industrie steckt in der Flaute, die Konsumfreude der Verbraucher verhindert bislang jedoch einen Absturz der deutschen Konjunktur. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet auch für die kommenden Monate mit einem weiterhin stabilen Privatkonsum.

„Die Stimmungslage der Verbraucher ist zwar weit von der Hochstimmung vergangener Jahre entfernt“, teilte der Verband am Montag mit, „mit einem Einbruch des privaten Konsums ist aber auch in den kommenden Monaten nicht zu rechnen“.

Berufsverkehr

Millionen würden von höherer Pendlerpauschale profitieren

Von der geplanten höheren Kilometerpauschale für Langstreckenpendler würden voraussichtlich mehrere Millionen Steuerzahler profitieren.

Im Jahr 2015 haben rund 6,7 Millionen Bürger bei ihrer Steuererklärung Arbeitswege von mehr als 20 Kilometern angegeben, wie das Statistische Bundesamt berichtete. 86 Prozent legten mindestens eine Teilstrecke mit dem Auto zurück.

Die tatsächliche Personenzahl dürfte höher liegen, da zusammen veranlagte Ehepaare und Lebenspartnerschaften nur als ein Steuerfall registriert werden.

Hitze und wenig Wasser: Winzer erwarten geringere Wein-Ernte

In den deutschen Weinanbaugebieten wird in diesen Tagen weniger Most geerntet als vor einem Jahr. Nach ersten Schätzungen verringert sich der Ertrag im Vergleich zum Rekordjahr 2018 um 13 Prozent auf 9,04 Millionen Hektoliter. Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes ist das aber immer noch eine ganz normale Ernte, die sogar knapp über dem Schnitt der Jahre 2013 bis 2018 liegt. Die sommerlichen Hitzewellen und das noch knappere Wasser im Boden hatten die Erträge begrenzt und eine erneute Rekordernte verhindert.

Stadtansicht Stuttgart

Neumieter müssen überdurchschnittlich hohe Mieten zahlen

Wer in den vergangenen paar Jahren in Baden-Württemberg eine Wohnung neu gemietet hat, zahlt dort eine überdurchschnittlich hohe Miete. 8,50 Euro netto kalt pro Quadratmeter waren im vergangenen Jahr durchschnittlich fällig, wenn die Wohnung seit dem Jahr 2015 bezogen wurde, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag berichtete. Die Durchschnittsmiete im Südwesten insgesamt - also sowohl für neue als auch für schon länger bestehende Mietverträge - lag bei 7,50 Euro.