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Toilettenpapier

Nachfrage nach Toilettenpapier steigt

Fast wirkt es wie ein Naturgesetz: Mit der Zahl der Corona-Infektionen steigen in Deutschland auch wieder die Toilettenpapierverkäufe.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war der Absatz von Toilettenpapier Mitte Oktober fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Vorkrisen-Monate August 2019 bis Januar 2020. Und in den sozialen Medien tauchten wieder die ersten Bilder von leer gefegten Regalen auf. Auch die Nachfrage nach Seife, Mehl und Hefe zog nach Angaben der Statistiker zuletzt wieder deutlich an.

Kellnerin

Jeder Fünfte arbeitet für Niedriglohn

In Deutschland hat im Frühjahr 2018 gut jeder fünfte abhängig Beschäftigte für einen Niedriglohn gearbeitet. Damit wurden rund 8 Millionen Jobs unterhalb der Schwelle von 11,05 Euro brutto pro Stunde entlohnt, wie das Statistische Bundesamt berichtete.

Das waren fast 400.000 Niedriglohn-Jobs mehr als vier Jahre zuvor. Besonders verbreitet sind niedrige Stundenlöhne im Handel und im Gastgewerbe. Im Handel liegen 29 Prozent der Jobs unter der Niedriglohnschwelle, im Gastgewerbe sind es sogar gut zwei Drittel (67 Prozent).

Gesamtzahlen COVID-19-Fälle in Deutschland per Landkreis am 30.04.2020 um 00.00 Uhr von RKI Dashboard - mit München Kre

Täglich neue Infektionsrekorde: Die Kritik an Corona-Zahlen und angeblicher Panikmache

6638, 7334 und schließlich 7830: Diese drei Höchststände bei den täglichen Corona-Neuinfektionen hat das Robert-Koch-Institut in der vergangenen Woche gemeldet. Tendenz steigend, sagen Experten aus der Region.

In den USA und Großbritannien haben Forscher angesichts dieser weltweit steigenden Zahlen nun wieder die Strategie einer Durchseuchung großer Bevölkerungsteile ins Spiel gebracht. Möglichst viele Menschen sollen sich mit dem Coronavirus anstecken, um sich langfristig immun zu machen und damit auch Risikogruppen zu schützen.

Flüchtlingsheim

Zahl leistungsberechtigter Asylbewerber erneut gesunken

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 385.000 Menschen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

Im Vergleich zum Jahr zuvor sei das ein Rückgang von 6 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Jahr 2018 haben demnach 411.000 Geflüchtete Leistungen bezogen. Nach dem Höchststand von 2015 mit 975.000 Leistungsberechtigten sei die Zahl damit zum vierten Mal in Folge gesunken. Die gezahlten Leistungen betrugen 2019 knapp 4,4 Milliarden Euro brutto.

E-Book-Reader

Zahl der E-Book-Käuferinnen und -Käufer gestiegen

Rund 6,5 Millionen Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr mindestens ein E-Book gekauft. Das entspricht etwa neun Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Innerhalb von zwei Jahren sei die Zahl der E-Book-Leser hierzulande um zwölf Prozent gestiegen. Laut den Statistikern sind die Bücher in elektronischer Form besonders bei Frauen beliebt. So gaben etwa zehn Prozent der weiblichen und sieben Prozent der männlichen Bevölkerung an, im Jahr 2019 mindestens ein ...

Bevölkerungszahl im Südwesten leicht gestiegen

Im Gegensatz zum Bundestrend ist die Bevölkerungszahl im Südwesten im ersten Halbjahr 2020 leicht gestiegen. Zum 30. Juni 2020 lebten 11 102 000 Millionen Menschen in Baden-Württemberg, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Das seien rund 1600 Menschen mehr als ein halbes Jahr zuvor. Der Anstieg der Bevölkerung falle aber deutlich geringer aus als im Vorjahreszeitraum.

Bundesweit ist die Bevölkerungszahl den Angaben nach erstmals seit zehn Jahren leicht zurückgegangen.

Juergen Boos

Frankfurter Buchmesse im Corona-Jahr „ein großes Experiment“

Die Frankfurter Buchmesse sieht die Corona-bedingte Sonderausgabe ohne Live-Publikum als Chance. „Es ist ein großes Experiment“, sagte Buchmessen-Direktor Juergen Boos bei der Eröffnungspressekonferenz am Dienstag.

Die Veranstaltung wurde - wie der größte Teil der Messe bis zum Sonntag - im Internet gestreamt. Er sei „enttäuscht, sehr enttäuscht“, dass das internationale Branchentreffen wegen der Pandemie nicht live stattfinden könne, gab Boos zu.

Container im Hamburger Hafen

Weltwirtschaft verkraftet Corona-Schock doch besser

Die Weltwirtschaft dürfte den Corona-Schock nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) etwas besser verkraften als zunächst befürchtet.

In diesem Jahr sei mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um rund 4,4 Prozent zu rechnen, hieß es am Dienstag in einer neuen IWF-Prognose. Damit hob der Währungsfonds seine Vorhersage vom Juni um 0,8 Prozentpunkte an. „Wir gehen von einer etwas weniger heftigen, aber immer noch tiefen Rezession aus“, erklärte IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath.

Bevölkerungszahl

Bevölkerungsentwicklung seit zehn Jahren erstmals rückläufig

Die Bevölkerungszahl in Deutschland ist erstmals seit zehn Jahren leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, lebten zum 30. Juni 2020 rund 83,1 Millionen Menschen in Deutschland.

Das seien 40.000 weniger als ein halbes Jahr zuvor (minus 0,05 Prozent). Einen Grund dafür sehen die Statistiker in der verminderten Zuwanderung aufgrund der Corona-Pandemie. „Während sich die Zahl der Zu- und Fortzüge im Januar und Februar 2020 noch auf dem Niveau der Vorjahresmonate bewegten, ist ab März ...

Inflationsrate für September 2020

Nach Mehrwertsteuersenkung Inflation erneut unter Null

Die Inflation in Deutschland ist zum zweiten Mal in diesem Jahr unter die Nullmarke gerutscht. Gedämpft von der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung lagen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit vorläufige Daten. Eine niedrigere Rate hatte es zuletzt im Januar 2015 mit minus 0,3 Prozent gegeben. Eine negative Jahresinflation hatten die Statistiker in diesem Jahr bereits im Juli mit minus 0,1 Prozent errechnet.