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 Filiale des Elektrofachhändlers Media Markt: Vor allem der September war für Einzelhändler ein sehr guter Monat, viele Menschen

Konjunktur entwickelt sich unerwartet gut: Hoffnung auf den kurzen Lockdown

Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr angesichts starker Wirtschaftsdaten nach oben korrigiert – trotz steigender Corona-Fallzahlen. „Die deutsche Wirtschaft zeigt sich erfreulich robust“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Freitag in Berlin. Statt einem Minus von 5,8 Prozent erwartet sein Haus nun ein Minus von 5,5 Prozent für das Gesamtjahr. Für die verbleibenden drei Monate erwarten die Experten nun immerhin noch ein kleines Wachstum von 0,4 Prozent.

Konjunktur in Deutschland erholt sich von Corona-Absturz im Frühjahr

Die deutsche Wirtschaft ist nach dem coronabedingten Absturz im Frühjahr auf Erholungskurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal kräftig um 8,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden anhand vorläufiger Daten mitteilte. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019, dem Vierteljahr vor der globalen Corona-Krise, lag das BIP jedoch um 4,2 Prozent niedriger.

© dpa-infocom, dpa:201030-99-141862/1

Wohnhäuser

Millionen Menschen in Deutschland von Wohnkosten überlastet

Teure Mieten und hohe Wohnungspreise machen vielen Menschen in Deutschland schwer zu schaffen.

Rund 11,4 Millionen Personen lebten 2019 in Haushalten, die von hohen Wohnkosten finanziell überlastet waren, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Das seien knapp 14 Prozent der Bevölkerung. Eine Überbelastung bei Wohnkosten sieht die Behörde, wenn ein Haushalt mehr als 40 Prozent des verfügbaren Einkommens für das Wohnen ausgibt - unabhängig davon, ob die Betroffenen zur Miete oder in den eigenen vier Wänden leben und etwa ...

Neue Corona-Beschränkungen geplant

Kampf gegen Corona - Sorgen um die Konjunktur

Die zweite Corona-Welle und verschärfte Beschränkungen gefährden nach Einschätzung von Volkswirten den Aufschwung in Deutschland.

„Die Wirtschaft lässt sich nicht wie eine Lampe ein- und abschalten, ohne dass es zu Schäden kommt“, sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer am Mittwoch. Verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie könnten das Wirtschaftswachstum erneut bremsen, machte auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei einer Regierungsbefragung im Bundestag deutlich.

Toilettenpapier

Nachfrage nach Toilettenpapier steigt

Fast wirkt es wie ein Naturgesetz: Mit der Zahl der Corona-Infektionen steigen in Deutschland auch wieder die Toilettenpapierverkäufe.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war der Absatz von Toilettenpapier Mitte Oktober fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Vorkrisen-Monate August 2019 bis Januar 2020. Und in den sozialen Medien tauchten wieder die ersten Bilder von leer gefegten Regalen auf. Auch die Nachfrage nach Seife, Mehl und Hefe zog nach Angaben der Statistiker zuletzt wieder deutlich an.

Kellnerin

Jeder Fünfte arbeitet für Niedriglohn

In Deutschland hat im Frühjahr 2018 gut jeder fünfte abhängig Beschäftigte für einen Niedriglohn gearbeitet. Damit wurden rund 8 Millionen Jobs unterhalb der Schwelle von 11,05 Euro brutto pro Stunde entlohnt, wie das Statistische Bundesamt berichtete.

Das waren fast 400.000 Niedriglohn-Jobs mehr als vier Jahre zuvor. Besonders verbreitet sind niedrige Stundenlöhne im Handel und im Gastgewerbe. Im Handel liegen 29 Prozent der Jobs unter der Niedriglohnschwelle, im Gastgewerbe sind es sogar gut zwei Drittel (67 Prozent).

Gesamtzahlen COVID-19-Fälle in Deutschland per Landkreis am 30.04.2020 um 00.00 Uhr von RKI Dashboard - mit München Kre

Täglich neue Infektionsrekorde: Die Kritik an Corona-Zahlen und angeblicher Panikmache

6638, 7334 und schließlich 7830: Diese drei Höchststände bei den täglichen Corona-Neuinfektionen hat das Robert-Koch-Institut in der vergangenen Woche gemeldet. Tendenz steigend, sagen Experten aus der Region.

In den USA und Großbritannien haben Forscher angesichts dieser weltweit steigenden Zahlen nun wieder die Strategie einer Durchseuchung großer Bevölkerungsteile ins Spiel gebracht. Möglichst viele Menschen sollen sich mit dem Coronavirus anstecken, um sich langfristig immun zu machen und damit auch Risikogruppen zu schützen.

Flüchtlingsheim

Zahl leistungsberechtigter Asylbewerber erneut gesunken

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 385.000 Menschen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

Im Vergleich zum Jahr zuvor sei das ein Rückgang von 6 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Jahr 2018 haben demnach 411.000 Geflüchtete Leistungen bezogen. Nach dem Höchststand von 2015 mit 975.000 Leistungsberechtigten sei die Zahl damit zum vierten Mal in Folge gesunken. Die gezahlten Leistungen betrugen 2019 knapp 4,4 Milliarden Euro brutto.

E-Book-Reader

Zahl der E-Book-Käuferinnen und -Käufer gestiegen

Rund 6,5 Millionen Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr mindestens ein E-Book gekauft. Das entspricht etwa neun Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Innerhalb von zwei Jahren sei die Zahl der E-Book-Leser hierzulande um zwölf Prozent gestiegen. Laut den Statistikern sind die Bücher in elektronischer Form besonders bei Frauen beliebt. So gaben etwa zehn Prozent der weiblichen und sieben Prozent der männlichen Bevölkerung an, im Jahr 2019 mindestens ein ...

Bevölkerungszahl im Südwesten leicht gestiegen

Im Gegensatz zum Bundestrend ist die Bevölkerungszahl im Südwesten im ersten Halbjahr 2020 leicht gestiegen. Zum 30. Juni 2020 lebten 11 102 000 Millionen Menschen in Baden-Württemberg, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Das seien rund 1600 Menschen mehr als ein halbes Jahr zuvor. Der Anstieg der Bevölkerung falle aber deutlich geringer aus als im Vorjahreszeitraum.

Bundesweit ist die Bevölkerungszahl den Angaben nach erstmals seit zehn Jahren leicht zurückgegangen.