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Supermarkt

Inflation bleibt im November unter Null

Die Inflation in Deutschland ist im November bereits zum vierten Mal unter die Nullmarke gerutscht. Gedämpft von der Mehrwertsteuersenkung und stark gefallenen Energiepreisen lagen die Verbraucherpreise 0,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Damit ist das Leben für Verbraucher im Mittel etwas billiger geworden. Zum Oktober diesen Jahres sanken die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent, hieß es nach den vorläufigen Ergebnissen.

Feuerwerksverkauf

Böller und Raketen beliebt

Ungeachtet aller Debatten um Feuerwerksverbote sind Böller und Raketen in Deutschland beliebt.

Von Januar bis September wurden 30.700 Tonnen Feuerwerkskörper im Wert von 75,6 Millionen Euro importiert, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das seien drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie schon in den Vorjahren kamen fast alle Feuerwerkskörper aus China.

Um Menschenmengen in der Corona-Pandemie zu vermeiden und Krankenhäuser zu entlasten, schränkt die Bundesregierung das Silvesterfeuerwerk dieses Jahr ein.

Gewerbeanmeldung

Deutlich weniger Firmengründungen

In Deutschland sind in der Corona-Krise deutlich weniger neue Unternehmen gegründet worden. Von Januar bis September sank die Zahl der Neugründungen von Betrieben, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen ließ, auf 88.200. Das waren 6,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit.

Als Gründe nannte die Wiesbadener Behörde die Einstellung des Besucherverkehrs in der Pandemie sowie Personalengpässe in den Gewerbeämtern.

Coronavirus

Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Deutschland

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.806 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden (Stand: 27.11., 00.00 Uhr). Damit stieg die Gesamtzahl der bekanntgewordenen Fälle auf 1.006.394, wie das RKI am Freitag bekanntgab. Viele Infektionen dürften aber unentdeckt geblieben sein, auch weil viele Menschen keine oder kaum Symptome entwickeln.

Leitungen für ein Nahwärmenetz liegen bereit zum Verlegen.

Nahwärme: Wie Hausbesitzer und Umwelt profitieren können

In Unlingen war gerade Spatenstich für eine Nahwärmeversorgung, in Mittelbiberach will Sproll Energie das Nahwärmenetz erweitern. Welche Bedeutung hat diese Form der Energieversorgung inzwischen? Wie umweltfreundlich ist sie und was bietet sie dem Hausbesitzer? Birgit van Laak sprach mit Michael Maucher von der Energieagentur Ravensburg.

Herr Maucher, welche Rolle spielt Nahwärme heute bei der Energieversorgung?

In den vergangenen 15 Jahren hat sich viel getan.

Arbeitszeit

3,6 Millionen Erwerbstätige unzufrieden mit der Arbeitszeit

Zu wenig oder zu viel - rund 3,6 Millionen Erwerbstätige waren im vergangenen Jahr in Deutschland unzufrieden mit ihrer jeweiligen Arbeitszeit.

2,1 Millionen Menschen äußerten den Wunsch nach längeren Jobs mit entsprechend höherer Bezahlung, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf der Grundlage des Mikrozensus 2019 berichtete. Im Schnitt wollten sie ihre Wochenarbeitszeit von 29,3 Stunden um 10,3 Stunden verlängern.

Dem standen knapp 1,5 Millionen Menschen gegenüber, die beruflich kürzer treten wollen.

Eigenheime verteuern sich in Corona-Krise

Wohnimmobilien in Deutschland verteuern sich weiter

Der Trend zu steigenden Preisen für Häuser und Wohnungen in Deutschland ist auch in der Corona-Krise ungebrochen.

Durchschnittlich waren Wohnimmobilien im dritten Quartal 2020 um 7,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung, die die Wiesbadener Behörde veröffentlichte.

Der Preisanstieg sei der stärkste seit dem vierten Quartal 2016 mit damals durchschnittlich 8,4 Prozent.

Viele Angebote, Speisen zu bestellen und mitzunehmen, prägen die Schließphase in der Gastronomie. Unklar ist weiterhin, ob sich

Die Gastronomie in der Zwangspause

Existenzängste, Kurzarbeit, Stornierungen, Essen „to go“: All das ist im November wieder auf die Restaurant- und Cafébetreiber zugekommen. Als Teil des Maßnahmenpakets im Kampf gegen die zweite Corona-Welle müssen die Gastronomen noch einmal ihre Türen schließen. Bei Gastronomen in Meckenbeuren sorgt es für ein ambivalentes Stimmungsbild, das irgendwo zwischen Existenzsorgen und der Hoffnung steckt, dass es bald weitergehen kann.

„Die jetzige Schließung?

Container Terminal Altenwerder

„Das Winterhalbjahr wird hart“: Steiniger Weg aus der Krise

Der deutschen Wirtschaft drohen nach einem unerwartet kräftigen Comeback im Sommer wieder härtere Zeiten. Im dritten Quartal erholte sich die Konjunktur nach dem Absturz auf dem Höhepunkt der Corona-Krise stärker als angenommen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Zeitraum Juli bis September im Vergleich zum zweiten Quartal um 8,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Zunächst war die Behörde von einem Plus von 8,2 Prozent ausgegangen.

Konjunkturerholung stärker als erwartet

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist nach dem coronabedingten Absturz im Frühjahr etwas stärker gewachsen als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 8,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. In einer ersten Schätzung war die Behörde von einem Plus von 8,2 Prozent ausgegangen.

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