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Energiekosten für Haushalte steigen

Energie befeuert Preisauftrieb - Inflation steigt

Überdurchschnittlich stark gestiegene Energiepreise haben die Inflation in Deutschland im März weiter angeschoben. Die Verbraucherpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat insgesamt um 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

Damit war die Teuerungsrate nach dem Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung Ende 2020 den dritten Monat in Folge im Plus und stieg weiter. Im Februar waren noch 1,3 Prozent gemessen worden.

Erdbeerernte

Erdbeerernte startet

Langsam startet die Erdbeersaison in Deutschland. Mit steigenden Temperaturen und geschützt unter Folien könnten die Früchte verstärkt ab Mitte kommender Woche in Süddeutschland geerntet werden, teilte der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE) am Donnerstag in Bruchsal (Kreis Karlsruhe) mit. Im Rest der Republik gehe es etwas später los. Freilanderbeeren könnten frühestens ab Mai geerntet werden.

«Die Erdbeerpflanzen sind gut durch den Winter und die Spätfröste gekommen, so dass wir auch in dieser Saison viele ...

Heizung

Inflation im März bei 1,7 Prozent

Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im März weiter beschleunigt. Die Inflationsrate lag bei 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Damit war die Teuerungsrate nach dem Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung Ende 2020 den dritten Monat in Folge im Plus und erhöhte sich weiter. Im Februar waren noch 1,3 Prozent gemessen worden. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im März um 0,5 Prozent. Die Wiesbadener Behörde bestätigte vorläufige Angaben.

Auszubildender

Corona drückt Ausbildungsmarkt auf historisches Tief

Die Krise auf dem Ausbildungsmarkt hat sich während der Corona-Pandemie noch verschärft. Schon in den vergangenen Jahren war die Zahl der jungen Menschen, die eine Lehre anfingen, in der Tendenz immer weiter gesunken.

Doch im Corona-Jahr 2020 brachen die Zahlen ein. Wirtschaftliche Unsicherheit, fehlende Ausbildungsmessen und Praktika-Plätze haben die duale Ausbildung ausgebremst. Verbände warnen vor einem sich zuspitzenden Fachkräftemangel und sehen kaum Anzeichen für schnelle Besserung.

Verkehrstote in den Jahren 1991 - 2020: Das Sterben auf den Straßen

Im Jahr 2020 sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes so wenig Menschen wie noch nie im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Verkehrstoten um über 10 Prozent auf 2.719 Menschen.

Der stärkste Rückgang ist bei den getöteten Pkw-Insassen zu verzeichnen. Auch bei andere Verkehrsgruppen wie Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Fahrradfahrenden ist ein Sinken der Zahlen zu beobachten, wenn auch nicht so deutlich.

Weniger Fahrgäste

Viel Platz in Zügen und Bussen - Dickes Minus bei Fahrgästen

Es ist leer am Frankfurter Hauptbahnhof in diesen Tagen, sehr leer.

Wo einst vor allem im Berufsverkehr morgens und abends Tausende Pendler durch den Bahnhof hasteten, wo an Wochenenden Begrüßungs- und Abschiedsszenen von getrennt lebenden Paaren zum normalen Bild gehörten, herrscht nun eine Ruhe, die auch nach mehr als einem Jahr noch ungewohnt ist. Und auch nebenan, am Busbahnhof, ist an den Bussteigen sehr viel Platz.

Die Eindrücke entsprechen den Zahlen, die das Statistische Bundesamt am Donnerstag vorgestellt hat: Im ...

Maschinenbau in Halle

Konjunkturaufschwung? Mehr Aufträge für Industrie

Steigende Bestellungen in der deutschen Industrie nähren die Hoffnung auf einen kräftigen Konjunkturaufschwung trotz der Pandemie. Im Februar gingen 1,2 Prozent mehr Aufträge bei den Industrieunternehmen ein als im Januar 2021, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Damit ist der Ordereingang seit Beginn des Jahres den zweiten Monat in Folge gestiegen. Die exportorientierten Maschinenbauer verzeichneten im Vorjahresvergleich sogar den stärksten Zuwachs seit 2018.

Rente in Deutschland

Löhne und Renten über Jahre gestiegen

Arbeitnehmer und Rentner konnten sich im vergangenen Jahrzehnt auf beständig steigende Bruttolöhne und Renten verlassen. Erst die Folgen der Corona-Pandemie haben die Entwicklung im vergangenen Jahr gebremst, wie aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Im Jahr 2020 mussten die Beschäftigten erstmals seit der Wiedervereinigung einen Rückgang ihrer Brutto-Löhne um 0,1 Prozent hinnehmen. Preisbereinigt ergab sich daraus ein Rückgang von 0,6 Prozent.

Baustellen

Mehr Baugenehmigungen im Januar

Die Bauämter in Deutschland haben zu Beginn des Jahres 2021 deutlich mehr Wohnungen genehmigt. Die Zahl wuchs im Januar um 5,1 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 27.654 Einheiten, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Enthalten sind dabei Bewilligungen für neue Gebäude sowie für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Allein in neu zu errichtenden Wohngebäuden genehmigten die Ämter 23.822 Wohnungen. Das waren 6,8 Prozent mehr als im Vormonat.

Defizit bei den öffentlichen Haushalten

Öffentliche Haushalte mit massivem Defizit

Die Corona-Krise hat die öffentlichen Haushalte im Jahr 2020 deutlich belastet und ein klares Finanzierungsdefizit verursacht.

So stiegen die Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber 2019 um 12,1 Prozent auf 1678,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zugleich seien die Einnahmen um 3,5 Prozent auf 1489,4 Milliarden Euro gesunken. Daraus ergebe sich in den Kern- und Extrahaushalten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung ein Finanzierungsdefizit von 189,2 Milliarden Euro.