Suchergebnis

Wochenmarkt

Viele Menschen wollen Ausgaben für Lebensmittel einschränken

Viele Menschen in Deutschland - ob berufstätig oder arbeitssuchend - wollen angesichts der hohen Inflation ihre Lebensmitteleinkäufe und die Ausgaben für Bekleidung und Schuhe einschränken.

Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung hervor, für die Ende April und Anfang Mai gut 6200 Erwerbspersonen befragt wurden. Als Erwerbspersonen gelten sowohl Erwerbstätige als auch Arbeitssuchende.

Inflation in Deutschland im Juni bei 7,6 Prozent

Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Juni etwas verlangsamt. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Mai hatte die Jahresinflationsrate noch bei 7,9 Prozent gelegen.

© dpa-infocom, dpa:220629-99-847031/1

Eine Erntehelferin pflückt Kirschen auf einer Obstplantage

Bessere Kirschenernte im Südwesten erwartet

Das gute Wetter beschert den Obstbauern in Baden-Württemberg in diesem Sommer voraussichtlich eine deutlich bessere Kirschenernte. So dürfe die Erntemenge an Süßkirschen mit 17.100 Tonnen laut einer Schätzung des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom 10. Juni deutlich höher ausfallen als noch 2021, wie die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Im vergangenen Jahr belief sich die Ernte der Süßkirschen auf 12.500 Tonnen.

Der Südwesten mit seinen vielen Obstbauern vor allem am Bodensee gilt als das bedeutendste Bundesland für ...

Die Konsumausgaben steigen wieder. Das stützt die Wirtschaft. Foto: dpa

Baden-Württemberg verlor 2021 die meisten Einwohner an andere Länder

Kein anderes Bundesland hat im vergangenen Jahr so viele Einwohnerinnen und Einwohner an andere Bundesländer verloren wie Baden-Württemberg. Beim Blick auf Fortzüge und Zuzüge in andere Länder hatte das Bundesland Ende 2021 rund 12.000 Einwohner weniger, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Die Stadtstaaten Hamburg und Berlin verloren mit rund 9300 ähnliche viele Bewohner an andere Länder. Zu den Gewinnern der innerdeutschen Umzüge zählte Brandenburg mit einem Wanderungsüberschuss von 17.

 Ein Funke reicht, um bei trockener Umgebung heftige Brände zu entfachen. Die Feuerwehr bittet, gewisse Regeln zu beachten

Waldbrandgefahr in der Region - Regengüsse nur ein Tropfen auf den heißen Stein

Eine achtlos weggeworfene Zigarette, ein verirrter Funken beim Grillen in der Natur – Nach wochenlanger Trockenheit und Rekordtemperaturen wie in den vergangenen Tagen braucht es nicht viel, einen Brand im Wald zu entfachen. So ist die aktuelle Waldbrandgefahr in der Region.

Nach den vereinzelten Regenfällen und Hitzegewittern in der vergangenen Woche ist das Risiko von Waldbränden in Baden-Württemberg zwar wieder etwas gesunken, die Gefahr aber nicht gebannt.

Spritpreise

Deutsche Spritpreise im europäischen Mittelfeld

Deutschland liegt bei den Spritpreisen derzeit im europäischen Mittelfeld. Bei Superbenzin der Sorte E5 (beziehungsweise Eurosuper) sind derzeit 15 EU-Länder teurer und 11 billiger, bei Diesel sind 12 Länder teurer und 14 billiger, wie aus Daten der EU-Kommission hervorgeht.

Im Vergleich mit ihren direkten Nachbarstaaten schneidet die Bundesrepublik sogar noch etwas besser ab, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Nur in Luxemburg, Tschechien und insbesondere Polen sei Sprit derzeit günstiger.

Schweinstall

Niedrigster Schweinebestand seit deutscher Wiedervereinigung

Die Zahl der in Deutschland gehaltenen Schweine ist auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 gesunken.

Zum Stichtag 3. Mai 2022 lag der Bestand bei 22,3 Millionen Tieren, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Jahr 1990 wurden noch 30,8 Millionen Schweine gehalten. Gegenüber der letzten Viehbestandserhebung zum Stichtag 3. November 2021 verringerte sich die Zahl der Tiere um 6,2 Prozent oder 1,48 Millionen.

Christian Sewing

Sewing: Hohe Inflation droht zum „Spaltpilz“ zu werden

Die Rekord-Inflation birgt nach Ansicht von Bankenpräsident Christian Sewing erheblichen sozialen Sprengstoff. «Hohe Inflationsraten und negative Realzinsen sind ein Spaltpilz für die Gesellschaft.

Wenn ein hoher Prozentsatz der berufstätigen Familien sagen, sie können aufgrund der gestiegenen Preise am Ende des Monats nichts mehr sparen, dann führt das auf Dauer zu gesellschaftlicher Unruhe», sagte der Deutsche-Bank-Chef in seiner Rolle als Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ...

Wohnhäuser

Wohnimmobilien verteuern sich erneut um über zehn Prozent

Häuser und Wohnungen in Deutschland haben sich das vierte Quartal in Folge um mehr als zehn Prozent verteuert. Allerdings scheint sich der Preisanstieg etwas zu verlangsamen.

Im Zeitraum Januar bis März 2022 stiegen die Preise für Wohnimmobilien im Schnitt um 12,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Damit lag die Steigerungsrate binnen eines Jahres zum vierten Mal in Folge über zehn Prozent.

Gesundheitswesen

Mehr Personal im Öffentlichen Dienst

Das Personal im Öffentlichen Dienst in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr so stark gewachsen wie seit der Wiedervereinigung 1990 nicht mehr.

Rund 5,1 Millionen Menschen waren 2021 (Stand 30. Juni) unter anderem bei der Polizei, im Gesundheits- oder Bildungswesen beschäftigt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das seien 125.000 oder 2,5 Prozent mehr gewesen als ein Jahr zuvor. Rund elf Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland hätten somit im Staatsdienst gearbeitet.