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Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen am Montag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 30.000 (284.407 Gesamt - ca. 247.800 Genesene - 6.618 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 6.618 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 90,3 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 266.078 (2.141.

Wilfried Porth, Personal und Arbeitsdirektor der Daimler AG

Südwestmetall gegen Abschaffung des doppelten Stimmrechts

Der Arbeitgeberverband Südwestmetall hat sich vehement gegen Forderungen nach einer Abschaffung des doppelten Stimmrechts von Aufsichtsratsvorsitzenden ausgesprochen. Südwestmetall-Chef Wilfried Porth sagte in Stuttgart, die Beteiligung von Arbeitnehmern im Aufsichtsrat sei ein signifikanter Eingriff in die Rechte der Anteilseigner. „Sie lässt sich nur damit rechtfertigen, dass der Aufsichtsratsvorsitzende als Vertreter der Eigentümer ein Doppelstimmrecht hat.

Nach Jahren der Annäherung wirft die Corona-Krise die Gleichstellung von Mann und Frau um viele Jahre zurück.

Frau im Haushalt, Mann im Job - Wie Corona die Gleichberechtigung zurückdreht

„Mit der Pandemie kehren wir ganz stark in die alten Rollenmuster zurück“, sagt Marlene Haupt mit Blick auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen hat die Professorin für Sozialpolitik und Sozialwirtschaft der Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU) von März bis Dezember 2020 über das Thema „Corona in Deutschland aus der Genderperspektive“ geforscht.

Unter dem Titel „Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück?

Männliche und weibliche Vorstandsmitglieder stehen auf einer Hauptversammlung zusammen.

Chefetagen weiter in Männerhand

Noch immer ist der Anteil von Frauen in den Spitzengremien von Unternehmen gering. Auch im vergangenen Jahr sei die Entwicklung schleppend verlaufen, stellt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in seinem jährlichen Managerinnen-Barometer fest. In den 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland waren im Herbst des vergangenen Jahres nur 101 von 878 Vorstandsmitgliedern Frauen, heißt es in dem Bericht. Das entspricht einem Anteil von rund zwölf Prozent, nur gut ein Prozentpunkt mehr als im Jahr zuvor.

Frauenquote

DIW: Frauenanteil in Unternehmen kommt nur langsam voran

Der Anteil von Frauen in Vorständen wächst einer neuen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge nach wie vor nur langsam.

„In den 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland waren im Herbst des vergangenen Jahres nur 101 von 878 Vorstandsmitgliedern Frauen“, heißt es in dem Bericht, den das Institut am Mittwoch in Berlin präsentierte. „Das entspricht einem Anteil von rund zwölf Prozent, nur gut ein Prozentpunkt mehr als im Jahr zuvor.

Frauenquote

Kommission plädiert für Frauenquote in Topetagen

Vor dem Hintergrund des Wirecard-Skandals schlägt ein Expertengremium genauere Vorgaben für die Prüfung von Jahresabschlüssen öffentlicher Unternehmen vor.

Die Aufsichtsgremien sollen Wirtschaftsprüfern stärker auf die Finger schauen. Die unverbindlichen Benimmregeln (Deutscher Public Corporate Governance-Musterkodex) sehen vor, dass sich das Aufsichtsorgan eines öffentlichen Unternehmens selbst ein Urteil darüber bilden soll, „ob den Beurteilungen des Wirtschaftsprüfungsunternehmens im Prüfungsbericht zu folgen ist.

Franziska Giffey und Christine Lambrecht

Kabinett beschließt Frauenquote: Mindestens eine Frau im Unternehmensvorstand

Die Bundesregierung hat die nach langem Koalitionsstreit vereinbarte Frauenquote für Unternehmensvorstände auf den Weg gebracht.

Aus Sicht von Familienministerin Franziska Giffey und Justizministerin Christine Lambrecht (beide SPD) ist der Kabinettsbeschluss vom Mittwoch ein Meilenstein für die Gleichberechtigung. Ähnlich äußerte sich die Union.

Kritik kam von Opposition und Gewerkschaften, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sprach von begrenzter Wirkung der Gesetzespläne, die noch vom Parlament ...

Das Logo der IG Metall hängt über einer Bühne

IG Metall stellt Doppelstimme von Aufsichtsratschefs infrage

Der Einfluss von Aufsichtsratsvorsitzenden bei Abstimmungen sollte nach Ansicht von IG-Metall-Landeschef Roman Zitzelsberger stärker begrenzt werden. „Es würde der Mitbestimmung guttun, wenn die Doppelstimme generell fiele“, sagte Zitzelsberger der Deutschen Presse-Agentur. „Sie muss aber auf jeden Fall infrage gestellt werden, wenn es um Standortschließungen geht.“

Die Doppelstimme kommt zum Tragen, wenn es bei Abstimmungen in einem paritätisch besetzten Aufsichtsrat ein Patt gibt.

Roland Hamm (rechts) übernimmt von Karl Groß turnusgemäß den Vorsitz des Bezirksrats der AOK Ostwürttemberg.

Roland Hamm folgt auf Karl Groß

Zum Jahresbeginn hat es einen Wechsel beim Vorsitz im Bezirksrat der AOK Ostwürttemberg. Versichertenvertreter Roland Hamm übernimmt turnusgemäß von Karl Groß, Vertreter der Arbeitgeber.

Das paritätisch aus Arbeitgeber- und Versichertenvertretern besetzte Organ der Selbstverwaltung unterstützt die Geschäftsführung der AOK Ostwürttemberg in gesundheitspolitischen Fragen. Der AOK-Bezirksrat Ostwürttemberg besteht aus jeweils 13 Versicherten- und Arbeitgebervertretern der Region.

IG-Metall-Fahnen

IG Metall verlangt mehr Mitbestimmung

Die IG Metall verlangt mehr Mitbestimmung und ein Ende des Doppelstimmrechts für Aufsichtsratsvorsitzende in Aktiengesellschaften.

Insbesondere bei Standort-Entscheidungen reiche es nicht aus, nur nach den Interessen der Aktionäre zu handeln, sagte der Leiter des IG-Metall-Bezirks Mitte, Jörg Köhlinger, der Deutschen Presse-Agentur. In Zeiten der starken öffentlichen Unterstützung für Betriebe während der Corona-Pandemie müssten sämtliche Interessensgruppen berücksichtigt werden.