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Flussperlmuschel

Naturschützer kämpfen für Förderung der Flussperlmuschel

Sie sichern den Bestand der aussterbenden Flussperlmuschel in Bayern - doch für die Züchtungen in den Landkreisen Hof und Passau läuft die Förderung aus. „Mit den beiden Projekten haben wir das erste Mal den Negativtrend gestoppt“, berichtete Marco Denic vom Landschaftspflegeverband Passau. Jetzt hoffen die Naturschützer auf Zuschüsse aus dem Bundesprogramm Artenvielfalt.

„Wir streben mit dem neuen Projekt an, das Verbreitungsgebiet der Flussperlmuschel in Deutschland vollständig abzudecken“, sagte Denic.

Dirigent Ingo Metzmacher

Fünfzig Zuschauer: Oper „Die Vögel“ in München aufgeführt

Kurz vor Beginn eines neuen Teil-Lockdowns infolge der Corona-Pandemie wurde an der Bayerischen Staatsoper die Neuinszenierung von Walter Braunfels' „lyrisch-phantastischer“ Oper „Die Vögel“ aufgeführt. Zur Premiere am Samstagabend im Münchner Nationaltheater waren nur fünfzig Zuschauer zugelassen, die sich schütter auf dem Balkon verteilten, das gesamte Parkett und die Ränge blieben leer. Die Oper nach der gleichnamigen Komödie des Aristophanes wurde vor genau einhundert Jahren ebenfalls in München mit großem Erfolg uraufgeführt.

Regisseur Castorf

Frank Castorf inszeniert „Boris Godunow“ in Hamburg

Der Regisseur Frank Castorf eröffnet mit der Inszenierung der Oper „Boris Godunow“ von Modest Mussorgski die neue Spielzeit an der Staatsoper Hamburg. Die musikalische Leitung am 5. September übernimmt der Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters, Kent Nagano.

„Dieses Schlüsselwerk der Operngeschichte will immer wieder von Generation zu Generation neu inszeniert werden, nicht nur wegen seiner musikalischen Bedeutung, sondern auch wegen seiner politischen Dringlichkeit und Aktualität“, sagte Intendant Georges Delnon am ...

Banale Zwischenszenen: Wenn die Pommestüte (Josef Ostendorf) mit dem Würstchen (Rocco Mylord) über „die Großen der Geschichte“ s

„Hunger“ bei den Salzburger Festspielen

Kunst muss weh tun: Der Regisseur Frank Castorf testet gerne die Grenzen der Belastbarkeit aus – bei seinem Ensemble und bei seinem Publikum. „Hunger“, die Collage aus zwei Romanen von Knut Hamsun, gerät ihm zum sechsstündigen Theatermarathon. Viele Premierenbesucher gönnten sich höchstens die Hälfte. Das Knarzen der Treppen war die Begleitmusik des Abends. Die, die am Schluss noch da waren, feierten die erschöpften Akteure auf der Bühne. Und den Meister.

«Hunger»

Premiere: Castorfs Hamsun-Marathon in Salzburg

Theater muss weh tun. Diese Prämisse von Frank Castorf muss das Premierenpublikum der Salzburger Festspiele am Samstagabend hautnah erfahren.

Der Berliner Groß-Regisseur bringt in der Alten Salzsiedehalle der Perner-Insel in Hallein, der Off-Spielstätte der Festspiele, unter dem Titel „Hunger“ eine Adaption zweier Romane des umstrittenen norwegischen Autors und Literaturnobelpreisträgers Knut Hamsun auf die Bühne. Viereinhalb Stunden Spieldauer bei anfänglich 35 Grad Außentemperatur sind angekündigt, sechs werden es.

Charles Workman als Skuratov.

Opernkritik: Leoš Janáček „Aus einem Totenhaus“ an der Oper München

Am Ende siegten die Bravo-Rufer: Wie üblich bei Inszenierungen des Berliner Regie-Altmeisters Frank Castorf scheiden sich die Geister an seinen Arbeiten. So nun auch am Nationaltheater München bei der Oper „Aus einem Totenhaus“ von Leoš Janáček.

Es ist Janáčeks letzte Oper und wahrscheinlich das störrischste Werk des klassisch-romantischen Opernrepertoires. Ein nachtschwarzes Stück, frei jeglichen Verdachts kulinarischer Gefälligkeit, keine Liebesgeschichte, nur Männer.

Frank Castorf

Vorteil Frank Castorf

An der Bayerischen Staatsoper haben sogenannte Regie-Berserker wie Peter Konwitschny, Calixto Bieito oder Hans Neuenfels meist erst dann eine Chance, wenn sie sich anderswo schon die Hörner abgestoßen haben.

So auch der langjährige Berliner Volksbühnen-Chef Frank Castorf (66), der am Pfingstmontag im Münchner Nationaltheater mit Leos Janaceks beklemmender Gulag-Oper „Aus einem Totenhaus“ ein spätes Hausdebüt feierte.

Doch seine Inszenierung des kompakten Hundertminüters über Leben und Sterben in einem sibirischen ...

Der haarige Affe

„Der haarige Affe“: Heizer Hübner im Schiffsbauch

In seinem Drama „Der haarige Affe“ von 1922 erzählt der Amerikaner Eugene O’Neill die Geschichte eines proletarischen Schiffsheizers namens Yank. Durch eine ihn verletzende Begegnung mit einer Millionärstochter im Bauch des Ozeanliners wird der sich seines Ausgestoßenseins bewusst.

Er sucht dann in der Gesellschaft nach seinem wahren Selbst. Doch am Ende wird Yank, der sich als „haariger Affe“ bezeichnet, von einem Gorilla zerquetscht. Das düstere, existenziell sozialkritische Werk des Literaturnobelpreisträgers hat Frank Castorf, ...

«Les Misérables»

Castorf zeigt Mammut-Inszenierung von Hugos „Les Misérables“

Nach dem Ende seiner 25-jährigen Intendanz an der Berliner Volksbühne hat Frank Castorf (66) erstmals wieder an einem hauptstädtischen Theater inszeniert. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam seine Version von Victor Hugos Roman „Les Misérables“ („Die Elenden“) am Berliner Ensemble heraus.

Mit einer Aufführungsdauer von siebeneinhalb Stunden hat Castorf die Erwartungen des Publikums zumindest in Bezug auf die Länge erfüllt. Die gedankliche Tiefe der 1862 erschienenen, etwa 1700 Seiten umfassenden Vorlage erreicht die ...

Petry und Pretzell

Ex-AfD-Chefin Petry will neue Partei gründen

Frauke Petry hat nach ihrem Austritt aus der AfD angekündigt, eine neue Partei zu gründen. Eine entsprechende Frage beantwortete sie in einem Interview der „Welt am Sonntag“ mit „Ja“.

Die bisherige AfD-Vorsitzende ergänzte: „Es geht um ein politisches Projekt auf Zeit.“ Die neue Partei solle für einen realpolitischen Kurs mit marktwirtschaftlicher Ausrichtung stehen. Außerdem wolle sie auch im Bundestag kü