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Swetlana Tichanowskaja im Exil in Litauen

Tichanowskaja: Belarus setzt Revolution für Freiheit fort

Mit einer „friedlichen Revolution“ kämpft Belarus (Weißrussland) der Opposition zufolge um ein Leben in Freiheit ohne den umstrittenen Staatschef Alexander Lukaschenko. Das sagte die 37-jährige Oppositionelle Swetlana Tichanowskaja am Dienstag in ihrem Exil im EU-Land Litauen.

In einem Video zum Tag der belarussischen Unabhängigkeit forderte sie ihre Landsleute auf, mit ihren friedlichen Demonstrationen für Freiheit und Neuwahlen nicht nachzulassen.

Flaggen Großbritannien und der EU

McAllister ruft Johnson zu Kompromiss mit EU auf

Der Brexit-Beauftragte des Europaparlaments, David McAllister, hat den britischen Premierminister Boris Johnson aufgerufen, bei den festgefahrenen Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zur Europäischen Union nachzugeben.

Die EU habe London ein „Angebot gemacht, was es so noch nie für einen Drittstaat gegeben“ habe, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Nach seinem EU-Austritt gehört Großbritannien übergangsweise noch bis zum Jahresende dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion an.

Spitzentreffen der EU mit Großbritannien

Brexit: EU und London wollen „mehr Umpf“ in Gesprächen

Die Europäische Union und Großbritannien halten am Ziel eines Handelspakts zum Jahresende fest und wollen jetzt in den Verhandlungen Gas geben. Dies ist das Ergebnis eines Spitzentreffens per Video am Montag.

Der britische Premier Boris Johnson hält sogar eine Einigung schon im Juli für möglich. Trotzdem wird die deutsche Wirtschaft nervös. Denn die Zeit ist knapp, und ohne Einigung drohen ab 2021 Zölle und Handelshemmnisse.

Bei dem Spitzentreffen zog Johnson mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Ratschef Charles ...

EU-Unterhändler Michel Barnier

Neue Brexit-Verhandlungsrunde startet mit Vorwürfen

Vor der wichtigen Verhandlungsrunde über die künftigen Beziehungen haben sich die Europäische Union und Großbritannien gegenseitig Vorwürfe gemacht.

„Großbritannien hat einen Schritt zurückgemacht - zwei, drei Schritte zurückgemacht - von seinen ursprünglichen Zusagen“, sagte EU-Unterhändler Michel Barnier der britischen „Sunday Times“. Sollte sich Großbritannien nicht am Wortlaut der gemeinsamen Politischen Erklärung vom Herbst orientieren, werde es kein Abkommen geben.

Proteste in Hongkong

EU und Berlin kritisieren Chinas Pläne für Sicherheitsgesetz

Chinas Pläne für ein Sicherheitsgesetz in Hongkong stoßen bei führenden Europa-Parlamentariern und bei deutschen Oppositionspolitikern auf scharfe Kritik.

„Die internationale Gemeinschaft muss sich mit Nachdruck für die Freiheit von Hongkong einsetzen“, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, David McAllister, der „Welt“. Die jüngsten Ereignisse müssten auch im Plenum des Europäischen Parlaments diskutiert werden, forderte der CDU-Politiker.

Britische und europäische Flagge

Handelspakt mit Großbritannien: EU sieht kaum Fortschritte

Einwöchige Verhandlungen über einen Handelspakt mit Großbritannien nach dem Brexit haben aus Sicht der Europäischen Union kaum Fortschritte gebracht.

„Ich bedaure das, und es beunruhigt mich“, sagte EU-Unterhändler Michel Barnier nach den Video-Gesprächen mit britischen Unterhändlern. Das Ziel eines Abkommens bis zum Jahresende sei immer noch erreichbar, aber nur mit politischem Willen beider Seiten.

Von britischer Seite hieß es, die Verhandlungsrunde sei „umfassend und konstruktiv“ gewesen.

Verhandlungen über Beziehungen nach dem Brexit

London und Brüssel nach dem Brexit unter Zeitdruck

Nach wochenlanger Zwangspause in der Corona-Krise wollen die Europäische Union und Großbritannien endlich die Klärung ihrer künftigen Handelsbeziehungen vorantreiben.

Beide Seiten starteten die erste von drei einwöchigen Verhandlungsrunden per Videokonferenz. Die Zeit drängt, denn zum Jahresende endet die Brexit-Übergangsfrist. Gelingt bis dahin kein Abkommen, droht ein harter Bruch mit heftigen Turbulenzen für die Wirtschaft.

Großbritannien war Ende Januar aus der EU ausgetreten.

Von der Leyen

Nach dem Brexit: Wie eng wird die künftige Partnerschaft?

Die Europäische Union drängt Großbritannien nach dem Brexit zu einer engeren Partnerschaft als von London angekündigt.

„Natürlich kann sich das Vereinigte Königreich mit weniger zufrieden geben“, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen im Europaparlament in Straßburg. „Aber ich persönlich glaube, dass wir sehr viel ehrgeiziger sein sollten.“

Für ein umfassendes Handelsabkommen ohne Zölle und Kontingente fordert die EU allerdings die Festlegung vergleichbarer Standards und Regeln, was der britische Premierminister ...

McAllister: Großbritannien verliert mit dem Brexit Vorteile

Der CDU-Europapolitiker David McAllister erwartet eine erhebliche Kluft in den Beziehungen der Europäischen Union zu Großbritannien ab nächstem Jahr. „Tatsache ist, dass das Vereinigte Königreich freiwillig unsere Staatengemeinschaft verlassen hat und als Drittstaat eben nicht dieselben Rechte und Vorteile wie ein Mitglied der EU genießen kann“, sagte der Brexit-Beauftragte des Europaparlaments der dpa. Das EU-Parlament debattiert heute in Straßburg die Linie für die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen mit Großbritannien.

Abschiedsgruß: „Das Vereinigte Königreich hat die EU verlassen“ ist riesig auf den weißen Kreidefelsen von Dover am Ärmelkanal z

David McAllister glaubt an langwierige Brexit-Nachverhandlungen

Nach dem Brexit ist vor dem Brexit – zumindest für David McAllister (CDU) , den Brexit-Beauftragten des EU-Parlaments. In den bevorstehenden Verhandlungen mit Großbritannien will er zumindest, dass am Ende ein Basis-Abkommen erreicht wird. Mit David McAllister sprach Sabine Lennartz.

Herr McAllister, welches Gefühl haben Sie jetzt? Sind Sie nicht auch ein bisschen froh, dass der Brexit endlich geklärt ist?

Das war schon eine recht emotionale Woche im Europäischen Parlament in Brüssel.