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Doping

Rad-Dopingproben von 2016 und 2017 werden neu untersucht

Laut einem Bericht der Zeitung „Het Nieuwsblad“ sollen Dopingproben von Radsportlern aus den Jahren 2016 und 2017 auf eine damals noch nicht nachweisbare, leistungssteigernde Substanz erneut untersucht worden sein.

Das berichtete die belgische Tageszeitung. „Auf Basis von zusätzlichen Informationen haben wir relevante Proben identifiziert und die ersten Analysen vorgenommen“, sagte ein Sprecher der Cycling Anti-Doping-Foundation (CADF) dem Blatt.

Dirk Nowitzki

Chronologie des Sports im Jahr 2019 - Teil 2

Das war's dann bald: Das Sportjahr 2019 neigt sich dem Ende zu, bevor 2020 dann die Höhepunkte Fußball-EM und Olympische Spiele in Tokio warten.

Die Deutsche Presse-Agentur zeichnet das Sportjahr 2019 chronologisch nach:

APRIL:

02.04. DFB-Präsident Reinhard Grindel tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück.

02.04. Borussia Mönchengladbach und Trainer Dieter Hecking trennen sich zum Saisonende. Auf Hecking folgt Marco Rose.

Eine Spritze ist vor dem Wort Doping zu sehen

ARD: Deutsche Tour-Teilnehmer unter Kunden von Dopingarzt

Zwei weitere deutsche Radsportler gehören laut einem Bericht der ARD zum Blutdopingring um den Erfurter Sportarzt Mark S. und dessen Komplizen. Es handele sich „um zwei deutsche Radprofis aus hochklassigen Pro-Tour-Teams. Sie haben auch an der Tour de France teilgenommen. Einer ist noch aktiv“, teilte die ARD-Dopingredaktion am Sonntag mit. Bislang war bei der „Operation Aderlass“ von 23 Sportlern, denen Blutdoping nachgewiesen worden war, die Rede.

Doping

ARD: Deutsche Tour-Teilnehmer unter Kunden von Dopingarzt

Zwei weitere deutsche Radsportler gehören laut einem Bericht der ARD zum Blutdopingring um den Erfurter Sportarzt Mark S. und dessen Komplizen. Es handele sich „um zwei deutsche Radprofis aus hochklassigen Pro-Tour-Teams.

Sie haben auch an der Tour de France teilgenommen. Einer ist noch aktiv“, teilte die ARD-Dopingredaktion mit. Bislang war bei der „Operation Aderlass“ von 23 Sportlern, denen Blutdoping nachgewiesen worden war, die Rede.

Radsport

Radsport-Weltverband will Doping-Nachkontrollen

Der Radsport-Weltverband UCI hat nach weiteren Informationen im Zuge der Blutdopingaffäre „Operation Aderlass“ Nachkontrollen von Proben aus den Jahren 2016 und 2017 angefragt, teilte die UCI mit.

Ob dabei gezielt Sportler im Visier stehen, ließ der Verband offen. Für die UCI nimmt die Cycling Anti-Doping-Foundation (CADF) die Kontrollen vor.

In der Blutdopingaffäre um den Erfurter Arzt Mark S. waren auch einige Radprofis involviert.

André Greipel

Greipel über Hondo: „Nicht die ganze Wahrheit erzählt“

Radprofi André Greipel hält das Doping-Geständnis seines früheren Rivalen Danilo Hondo für lückenhaft. Dieser sei trotz allem ein feiner Kerl, betonte Greipel in Brüssel.

Der 36-Jährige sagte aber auch: „Trotzdem glaube ich, dass er nicht die ganze Wahrheit erzählt hat. Das wäre angemessen gewesen.“ Hondo hatte im Mai dieses Jahres im Zusammenhang mit der „Operation Aderlass“ zugegeben, 2011 beim Erfurter Sportarzt Mark S. Blutdoping praktiziert zu haben.

Stefan Schumacher

Eine saubere Tour de France? - Doping-Experten skeptisch

Der letzte schwerwiegende Dopingfall bei der Tour de France liegt schon sieben Jahre zurück. Eine halbe Ewigkeit im Vergleich zu Zeiten, als die Skandale nahezu täglich das französische National-Heiligtum erschütterten. Alles sauber also inzwischen im Radsport? Mitnichten.

Das ist jedenfalls die Meinung von Experten wie Fritz Sörgel oder geständigen Dopingsündern wie Stefan Schumacher und Jörg Jaksche. Sie verweisen auf die Operation Aderlass bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld, die auch den Radsport erfasst hat.

Gesperrt

Radprofis Denifl und Preidler für vier Jahre gesperrt

Die österreichischen Radprofis Stefan Denifl und Georg Preidler sind wegen Dopings für vier Jahre gesperrt worden.

Das gab die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) bekannt. Die beiden Sportler sind durch die Razzien der „Operation Aderlass“ in Erfurt und bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld in Tirol in das Visier der Ermittler geraten. Beide waren seit dem 5. März suspendiert.

Laut den Mitteilungen der ÖADR soll Denifl von Juni 2014 bis Ende 2018 Eigenblutdoping betrieben haben, Preidler vom 1.

NADA-Vorstand

Blutdopingskandal noch größer? - „Sind noch nicht am Ende“

Schon 21 verdächtige Athleten aus fünf Sportarten - und die Dimensionen im Blutdopingskandal um den deutschen Arzt Mark S. sind womöglich noch weitaus größer.

„Da werden neue Erkenntnisse kommen. Ich will nicht ausschließen, dass sich der Kreis von 21 Sportlern deutlich erweitert. Wir sind guter Dinge, dass alles ans Tageslicht kommen wird“, sagte Lars Mortsiefer als Vorstand der Nationalen Anti-Doping-Agentur bei der Jahrespressekonferenz in Berlin.

Blutentnahme

Biathleten sollen im Blutdoping-Skandal nicht betroffen sein

Aus dem deutschen Biathlon-Team soll kein Sportler in den Blutdoping-Skandal um den mutmaßlichen Drahtzieher Mark S. aus Erfurt verwickelt sein. Dem Deutschen Skiverband liegen bisher keine dementsprechenden Erkenntnisse dazu vor.

„Von daher gehen wir nach wie vor davon aus, dass keiner unserer Athletinnen oder Athleten in die Dopingmachenschaften in Erfurt verstrickt ist“, sagte Stefan Schwarzbach, Vorstand Kommunikation im DSV, der Deutschen Presse-Agentur.