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Blutentnahme

Biathleten sollen im Blutdoping-Skandal nicht betroffen sein

Aus dem deutschen Biathlon-Team soll kein Sportler in den Blutdoping-Skandal um den mutmaßlichen Drahtzieher Mark S. aus Erfurt verwickelt sein. Dem Deutschen Skiverband liegen bisher keine dementsprechenden Erkenntnisse dazu vor.

„Von daher gehen wir nach wie vor davon aus, dass keiner unserer Athletinnen oder Athleten in die Dopingmachenschaften in Erfurt verstrickt ist“, sagte Stefan Schwarzbach, Vorstand Kommunikation im DSV, der Deutschen Presse-Agentur.

Stefan Schumacher

Schumacher zweifelt an Teilen von Hondo-Geständnis

Der frühere Radprofi Stefan Schumacher sieht das Dopinggeständnis des Ex-Rennfahrers Danilo Hondo kritisch.

Dessen Darstellung des Blutdopings beim Erfurter Sportarzt Mark S. „wird im Großen und Ganzen so stattgefunden haben“, sagte der geständige Doper Schumacher in der WDR-Sendung „Sport inside“. Schumacher zieht allerdings in Zweifel, dass Hondo den Rest seiner Karriere über nicht gedopt habe: „Was natürlich seine Vergangenheit im Team Telekom, im Team Gerolsteiner angeht - ich weiß nicht, wie ich mich da jetzt politisch korrekt ...

Alessandro Petacchi

Spur in Doping-Affäre führt zu Ex-Radstar Petacchi

Im Zuge der „Operation Aderlass“ stehen Italiens Ex-Sprintstar Alessandro Petacchi und drei weitere Radprofis im Verdacht, Kunden des angeblichen Blutdoping-Netzwerkes um den Erfurter Sportarzt Mark S. gewesen zu sein.

Wie der Weltverband UCI mitteilte, wurden auf Grundlage von Informationen der staatlichen Ermittlungsbehörden in Österreich neben Petacchi und der ebenfalls nicht mehr aktive Borut Bozic (Slowenien) auch Kristijan Durasek (Kroatien) und Kristijan Koren (Slowenien) suspendiert.

Danilo Hondo

Sörgel nach Hondo-Geständnis: „Erst der Anfang“

Für Dopingexperte Fritz Sörgel ist das Eigenblutdoping-Geständnis von Danilo Hondo höchstens ein Vorbote für die kommenden Monate.

„Natürlich ist es erst der Anfang im deutschen Sport. Wir haben bislang zwei Leute aus dem deutschen Sport. So wie Hondo das beschrieben hat, müssen wir auf jeden Fall noch mit weiteren Leuten rechnen“, sagte Sörgel der Deutschen Presse-Agentur. Der Nürnberger Pharmakologe geht davon aus, dass nach dem ehemaligen Radprofi Hondo „noch brisantere Fälle“ folgen dürften.

Danilo Hondo

Doping-Geständnis: Hondo könnte als Trainer gesperrt werden

Die Chancen des ehemaligen Rad-Profis Danilo Hondo auf ein neues Trainer-Engagement stehen für die nahe Zukunft wohl schlecht. Denn nach seinem Doping-Geständnis kann der 45-Jährige in den kommenden Jahren möglicherweise nicht mehr als Coach arbeiten.

„Die sportrechtliche Konsequenz wäre eine Regelsperre von zwei Jahren nach dem zum Tatzeitpunkt 2011 einschlägigen Anti-Doping-Regelwerk“, erklärte Lars Mortsiefer, Vorstand der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Früherer Rad-Profi Danilo Hondo gesteht Blutdoping

Der ehemalige Rad-Profi Danilo Hondo hat gestanden, beim Erfurter Sportmediziner Mark S. Blutdoping betrieben zu haben. Das sagte der 45-Jährige der ARD-Dopingredaktion in der „Sportschau“. Passiert sei das 2011. „Ich hatte diesen schwachen Moment“, sagte er. Hondo beendete 2014 seine Karriere nach 18 Jahren. Mark S. soll angeblich Drahtzieher eines mutmaßlichen Doping-Netzwerkes sein. Bekannt war bislang, dass insgesamt mindestens 21 Sportler aus acht Nationen Blutdoping bei ihm praktiziert haben sollen.

U23-Sieger

Vize-Weltmeister Kämna ohne Chance - Schweizer holt WM-Titel

Der vorjährige U23-Vize-Weltmeister Lennard Kämna fährt seiner einstigen Topform nach einer Serie von Krankheiten auch bei der WM weiter hinterher.

Wie im Zeitfahren zuvor am Montag (14.) hatte der 22 Jahre alte Radprofi aus Wedel auch am Freitag beim WM-Nachwuchsrennen in Innsbruck über 179,9 Kilometer mit der Medaillenvergabe nicht zu tun.

Der Team-Weltmeister von 2017 belegte Rang 23 mit 3:50 Minuten Rückstand zum neuen U23-Weltmeister Marc Hirschi aus der Schweiz.

Ex-Profi

Hondo neuer Schweizer Nationaltrainer

Der schon lange in der Schweiz lebende Ex- Radprofi Danilo Hondo ist neuer Schweizer Nationaltrainer für die Straßenmannschaft. Der 42-Jährige ersetzt den zurückgetretenen Trek-Segafredo-Teamchef Luca Guercilena.

Das teilte der Schweizer Verband Swiss Cycling mit. Der gebürtige Cottbuser Hondo, der seine Karriere 2014 beendete, hatte Guercilena bereits bei der WM in Katar im Oktober vertreten und war in den letzten Jahren U23-Nationaltrainer.

Danilo Hondo

Ex-Profi Hondo steigt beim Schweizer Radverband auf

Der ehemalige deutsche Profi Danilo Hondo steigt beim Schweizer Radsportverband auf. Der 43-Jährige wird nach Angaben von Swiss Cycling bei EM sowie WM als Sportlicher Leiter im Einsatz sein. Bei der WM wird er mit dem aktuellen Nationalcoach Luca Guecilena zusammenarbeiten.

Für den höchsten Trainerposten sei Hondo eine Option für die Zukunft, bestätigte der Schweizer Verband, „und wir sind in Diskussionen“. Mit einer Entscheidung und einer Bekanntgabe sei aber erst nach der WM zu rechnen, versicherte Sprecherin Selina Kueper am ...