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BMW, Volkswagen & Co bremsen erneut den Dax

Auch am Donnerstag haben schwache Automobilaktien das Bild am deutschen Aktienmarkt geprägt. Mit ihren Verlusten verhinderten sie wie schon am Vortag, dass der Dax die Stagnation der vergangenen Tage beendet und wieder Kurs auf ein Rekordhoch nimmt.

Zum Ende des Handels verlor der deutsche Leitindex 0,02 Prozent auf 13.429,43 Punkte. Und vergrößerte damit den Rückstand zu den immer wieder auf Höchststände eilenden US-Börsen. Der MDax mittelgroßer Aktientitel stieg um 0,22 Prozent auf 28.

Roboter schweißen an einem Auto

Der Staat muss eingreifen, um der Autoindustrie zu helfen

Die Autoindustrie fordert von der Bundesregierung frisches Geld: Es sei Förderung in zweistelliger Milliardenhöhe nötig, um die Umstellung auf die Mobilität der Zukunft bewältigen zu können, sagt der Automobilverband VDA.

Die Großkonzerne und ihre Zulieferer zeigen sich hier schwach. Sie geben zu, den anstehenden Wandel nicht aus eigener Kraft zu schaffen.

Investitionen in Verbrenner statt ins Elektroauto Sie warnen vor einem Verlust der Konkurrenzfähigkeit, wenn der Staat nicht zahlt.

Mitarbeiter von MAN Truck & Bus bei der Arbeit

VW-Lkw-Tochter Traton verzeichnet weniger Bestellungen

Die Volkswagen-Tochter Traton hat angesichts des schwächeren Umfelds an den Lkw- und Busmärkten im vergangenen Jahr einen Auftragsrückgang verbucht. Im Jahresverlauf gingen 7 Prozent weniger Bestellungen ein als 2018, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Der Markt in Europa habe sich im Verlauf des zweiten Halbjahres weiter abgekühlt, hieß es. Auch Rivale Daimler kämpft vor allem in Europa mit schwächeren Märkten.

Im Verkauf lief es hingegen noch einmal besser.

Share Now soll schneller aus den roten Zahlen

Die Autobauer BMW und Daimler wollen von ihrem gemeinsamen Carsharing-Unternehmen Share Now allmählich Gewinne sehen. Share-Now-Chef Olivier Reppert sagte am Mittwoch in Berlin: „Unsere Zielsetzung ist klar: Wir wollen uns schneller in Richtung Profitabilität bewegen.“ Dass die 7200 Share-Now-Mietautos in Deutschland seit Dienstag über eine einzige App buchbar seien, sei ein Meilenstein. Und nach dem Rückzug aus Nordamerika, London, Brüssel und Florenz werde man sich ab März „auf 17 Kernstädte in Europa konzentrieren, die ein klares Potenzial ...

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Schwache Autobranche bremst Dax - Wall Street auf Rekordkurs

Schwache Automobilaktien haben sich zur Wochenmitte als Bremsklotz für den deutschen Aktienmarkt erwiesen. Der Leitindex Dax gab am Mittwoch um 0,18 Prozent auf 13.432,30 Punkte nach.

Damit koppelte sich der Dax von den US-Börsen ab, wo sich die Rekordjagd großer Aktienbarometer wie Dow Jones Industrial und S&P 500 munter fortsetzte. Der MDax mittelgroßer Aktientitel gab um 0,19 Prozent nach und schloss mit 28.407,22 Zählern.

Die Zölle für in die USA exportierte Waren aus China sollen trotz der am Mittwoch anstehenden ...

Daimler-Chef Ola Källenius auf der CES in Las Vegas vor dem Konzeptfahrzeug „Vision AVTR“: Die technischen Herausforderungen für

Daimlers neue Prioritäten

Daimler-Chef Ola Källenius richtet den Kurs des Autobauers angesichts knapperer Kassen neu aus und sortiert die Prioritäten neu. Eine Abkehr von Zukunftsprojekten wie der Entwicklung von Roboterautos oder neuen Mobilitätsdiensten sieht er darin aber nicht – auch wenn diese teilweise etwas zurückgestellt werden. „Selbstverständlich haben wir eine langfristige Innovations- und Technologiestrategie als auch Geschäftsstrategie“, sagte Källenius. „Parallel, als Teil der Transformation, müssen wir unsere Kostenstruktur verändern“, betonte er am ...

Deutsche Start-ups erleben Boom

Deutsche Start-ups boomen - und sind vom Ausland abhängig

Gründer in Deutschland erleben einen ungebrochenen Geldsegen. 2019 sammelten Start-ups so viel Kapital von Investoren ein wie nie zuvor und gelangten an üppige Summen für Geschäftsideen wie Mobilitätsdienste, Softwarelösungen und Finanz-Apps.

Vor allem internationale Investoren steckten viel Geld in hiesige Start-ups, wie eine neue Studie der Beratungsgesellschaft EY zeigt. Die Schattenseite: Deutsche Kapitalgeber spielten bei den großen Deals kaum eine Rolle.

Roman Zitzelsberger

IG-Metall-Chef: Firmen müssen umfassender weiterbilden

Baden-Württembergs IG-Metall-Chef Roman Zitzelsberger fordert von den Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie umfangreichere Weiterbildungsangebote für die Beschäftigten. „Die Firmen müssen ihre Weiterbildungsmaßnahmen stark ausbauen und dringend in die Breite der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter - vor allem in Fragen der Digitalisierung - investieren“, sagte Zitzelsberger der Deutschen Presse-Agentur.

Der Gewerkschafter beklagte, dass von den bisher angebotenen Qualifizierungsmaßnahmen „trotz aller Beteuerungen und ...

Roboter schweißen an einem Auto

Strukturwandel gefährdet Hunderttausende Jobs in Autobranche

Der schwierige Strukturwandel in der Autoindustrie mit dem Umstieg auf die Elektromobilität gefährdet nach der Analyse einer Expertenkommission hunderttausende Jobs in der Branche.

Wenn sich die Wettbewerbslage der deutschen Industrie bei der Elektromobilität in den kommenden Jahren nicht verbessere und der Importbedarf für Batteriezellen und Elektrofahrzeuge weiter steige, wäre ein „erheblicher Beschäftigungsrückgang“ bis 2030 zu erwarten, heißt es im Bericht einer Arbeitsgruppe der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission ...

Ola Källenius

Daimler-Chef: Sparprogramm keine Abkehr von Strategie

Daimler-Chef Ola Källenius richtet den Kurs des Autobauers angesichts knapperer Kassen neu aus und sortiert die Prioritäten neu. Eine Abkehr von Zukunftsprojekten wie etwa der Entwicklung von Roboterautos oder neuen Mobilitätsdiensten sieht er darin aber nicht - auch wenn diese teilweise etwas zurückgestellt werden. „Selbstverständlich haben wir eine langfristige Innovations- und Technologiestrategie als auch Geschäftsstrategie“, sagte Källenius der Deutschen Presse-Agentur.