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Daimler

OLG: Stuttgarter Richter muss Daimler-Verfahren abgeben

Nach VW hat sich auch der Autobauer Daimler mit seiner Ablehnung des Stuttgarter „Diesel-Richters“ durchgesetzt. Das Oberlandesgericht erklärte einen entsprechenden Antrag des Konzerns, der den Juristen für befangen hält, am Donnerstag zumindest in einem Verfahren für begründet. Damit dürfe der Richter dort nicht mehr tätig sein, teilte das OLG mit. Daimler hatte den Richter in einer ganzen Reihe von Verfahren mit dem Vorwurf der Befangenheit abgelehnt.

 Demonstration der IG Metall gegen die Stellenabbaupläne von ZF

Heikles Aussieben der Belegschaft

Bei Airbus fallen allein in Deutschland vermutlich 5100 Stellen weg, bei der Commerzbank geraten derzeit gerüchteweise rund 10 000 Arbeitsplätze in Gefahr, beim Autozulieferer ZF sind es 7500. Fast täglich laufen neue Schreckensnachrichten von bevorstehenden Entlassungen über den Ticker. Fast alle Branchen sind mehr oder weniger betroffen.

Die Zahlen wirken zusammengenommen gigantisch, und noch ist trotz aller Konjunkturförderung unsicher, wann und wie die vielen freigesetzten Mitarbeiter wieder Jobs finden.

Volkswagen

VW und BMW mit deutlichem Absatzminus

Die Corona-Pandemie hat den US-Automarkt im zweiten Quartal kräftig ausgebremst - das bekamen auch Volkswagen und BMW zu spüren.

In den drei Monaten bis Ende Juni wurden nur 69.933 Neuwagen mit dem VW-Logo verkauft, wie das Unternehmen am US-Hauptsitz in Herndon, Virginia, mitteilte. Das entspricht einem dicken Absatzminus von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im ersten Halbjahr 2020 verzeichnete VW einen Verkaufsrückgang um 22 Prozent.

Das bestehende Gewerbegebiet Donau-Hegau vorne – unter anderem mit der Firma Knoblauch – und die Erweiterungsfläche mit dem Wald

Zu groß: Stadt spricht sich gegen Immendinger Gewerbegebiet aus

Die Gemeinde Immendingen will ihren Flächennutzungsplan ändern und im Umfeld der Daimler-Teststrecke ein weiteres Gewerbegebiet anlegen. Geplante Größe: 27,5 Hektar. Die Fläche schließt unmittelbar an das bestehende Areal „Donau-Hegau“ an, gegenüber dem Daimler-Testgelände. Sollte es verwirklicht werden, muss die Gemeinde Wald im Umfang von umgerechnet 40 Fußballfeldern roden.

Weil das Vorhaben im Flächennutzungsplan ausgewiesen und von regionaler Bedeutung ist, werden im Verfahren auch die Nachbarn angehört – also auch die Stadt ...

Martin Daum

Daimler Trucks will mit Brennstoffzellen durchstarten

Die Daimler Truck AG investiert am Standort Stuttgart in neue Anlagen für die Brennstoffzellenproduktion. Man gehe nun konsequent den Weg in Richtung Serienfertigung und leiste dabei auch über die Autoindustrie hinaus Pionierarbeit, sagte Daimler-Trucks-Chef Martin Daum am Dienstag in Stuttgart.

„Anders als beim klassischen Verbrennungsmotor wird es hier Maschinen und Anlagen geben, die so noch nicht existieren“, sagte Andreas Gorbach, der Leiter des eigens gegründeten Tochterunternehmens Daimler Truck Fuel Cell.

Hermann Thiele

Thiele zurück im Aufsichtsrat von Knorr-Bremse

Der Milliardär Heinz Hermann Thiele ist nach vier Jahren Pause wieder in den Aufsichtsrat des Bremsenspezialisten Knorr-Bremse eingezogen. Mit ihm wurden der ehemalige Airbus-Chef und heutige Lufthansa-Aufsichtsrat Tom Enders sowie Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer in das Kontrollgremium des Münchner M-DAX-Konzerns gewählt - wie erwartet, denn Thiele und seine Familie halten 65 Prozent der Anteile.

Vor zwei Wochen waren es sogar noch 70 Prozent.

Meiste Kurzarbeit in Metall- und Elektro-Industrie

Kurzarbeit durch die Corona-Krise hat vor allem Regionen mit einem hohen Anteil von Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie sowie Urlaubsgebiete in Deutschland getroffen. Das hat eine Analyse für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ergeben. Betroffen ist daher auch und gerade der Südwesten: Während die Quote angezeigter Kurzarbeit beispielsweise in der Universitätsstadt Freiburg bei unter 25 Prozent liegt, beträgt sie im Kreis Böblingen (mit dem Daimler-Standort Sindelfingen) fast 46 Prozent.

Autostandort

Viel Kurzarbeit an Autostandorten und in Tourismusregionen

Kurzarbeit im Zuge der Corona-Krise hat vor allem Regionen mit einem hohen Anteil der Autobranche und anderen Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie sowie Urlaubsgebiete getroffen. Das hat eine Analyse für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ergeben.

Vergleichsweise wenig Kurzarbeit sei dagegen in Städten mit starken Chemie- und Pharmaunternehmen angezeigt worden.

Die bundesweit höchste Quote bei den Kurzarbeitsanzeigen hat es demnach mit 56,0 Prozent am VW-Standort Emden gegeben.

Die Baustelle für das neue Klärbecken der Kläranlage.

In Spaichingen wird es langsam eng

Das größte Spaichinger Bauprojekt findet derzeit etwas abseits statt. Neben der Bahnlinie nach Aldingen baut die Stadt die Kläranlage aus. Andere Projekte wie der Ausbau der Hauptstraße oder das Neubaugebiet Heidengraben stehen eher im Fokus. Fakt ist: In Spaichingen wird viel gebaut. Die Stadt wird immer größer. Es leben hier nicht nur ständig mehr Menschen, sie brauchen auch immer mehr Platz.

Wo in Spaichingen im letzten Jahr überall angebaut und ausgebaut worden ist und wo noch neues entsteht, das erklärt Bauamtsleiter Gerold ...

Klaus Knese ist einer der Chefs des traditionsreichen Familienunternehmens Baumeister-Knese mit Sitz in Ulm.

Die Reisebus-Region steckt in Nöten

Je 400 000 bis 500 000 Euro haben einst die acht schicken Reisebusse von Familie Knese gekostet. Sieben davon sind nun wegen der Corona-Krise abgemeldet. Dabei, so Klaus Knese, einer der Chefs des Ulmer Busunternehmens Baumeister-Knese, müsse jeder Bus als Faustregel mindestens 15 Tage pro Monat eingesetzt werden, um die immensen Investitionskosten wieder reinzuholen. Corona macht aber einen dicken Strich durch die Rechnung. „Unsere Verluste gehen in die Millionen“, sagt Knese.