Suchergebnis

Spatz

Vogelschützer sichern Spatz & Co. Stadtreviere

Ein Sonntagmorgen in Berlin-Steglitz: Naturschützer stehen vor einer Schule und beobachten Spatzen und Mauersegler. „Die Bedingungen sind ideal. Unterm Dach gibt es Nistkästen für Mauersegler.

Und hinter den ungenutzten Rolläden können Spatzen und Meisen brüten“, erläutert Andrea Schulz von der „Arbeitsgruppe Gebäudebrüter“ des Naturschutzbundes (Nabu).

An anderen Häusern der Stadt stehe es mitunter deutlich schlechter um die Artgenossen.

Zwergschwäne

Ornithologen: „Zwergschwäne 2017 fast ohne Bruterfolg“

Der vom Aussterben bedrohte Zwergschwan hat im vergangenen Jahr fast keinen Bruterfolg gehabt. Eine bundesweite Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan im Dezember 2017 ergab einen Anteil von 4,2 Prozent Jungvögeln, wie der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mitteilte.

„Das ist der mit Abstand geringste Jungvogelanteil, der seit 2011 ermittelt wurde.“ Bislang habe der Anteil zwischen 10,0 Prozent (2015) und 17,4 Prozent (2012) gelegen.

Vogel des Jahres 2014: „Lachvogel“ löst „Meckervogel“ ab

Berlin/Nürnberg (dpa) - Sein Ruf hört sich wie gellendes Gelächter an. Und zum Lachen hat der Grünspecht allen Grund: Er zählt zu den wenigen heimischen Brutvögeln, deren Bestände deutlich angewachsen sind.

„Es gibt in Deutschland derzeit etwa 42 000 Brutpaare und damit mehr als doppelt so viele wie vor zwanzig Jahren“, sagt der Vizepräsident des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) Helmut Opitz. Nabu und Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben den Grünspecht am Freitag zum Vogel des Jahres 2014 gekürt.

Naturphänomen: Tundra-Vögel erobern im Winter Deutschland

Berlin/Senftenberg (dpa) - Eine ungewöhnliche Vogelinvasion ist in diesem Winter im Osten und Süden Deutschlands zu erleben.

Aus der russischen Tundra sowie aus dem nördlichen Skandinavien haben nach Angaben des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten in Münster Zehntausende Seidenschwänze Teile von Mitteleuropa erobert. In Regionen wie in der Lausitz wurden Schwärme von etwa 500 Tieren beobachtet.

Vogelkundlern zufolge ist dieses Phänomen nur selten zu erleben.

Nur noch halb so viele Vögel auf Feldern und Wiesen

Bonn (dpa) - Feldspatz, Kiebitz und Rebhuhn verschwinden von den Feldern: Auf Europas Äckern, Wiesen und Weiden leben nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren.

Diese alarmierende Zahl nannte am Dienstag das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn. Auf eine Art mit wachsendem Bestand kämen vier mit schrumpfendem, zitierten die Experten aus einer Untersuchung von 37 Vogelarten in der Europäischen Union.

Die letzten Jahre hätten keine Erholung gebracht.

Gartenammer

Situation bedrohter Vögel hat sich verschlechtert

Bonn (dpa) - Gefahr für Grauspecht und Brachpieper: Die Situation einiger bedrohter Vogelarten hat sich in Deutschland noch weiter verschlechtert. Das geht aus dem Statusbericht „Vögel in Deutschland 2009“ hervor, den das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn vorgestellt hat.

Vor allem Feldvögel und Bodenbrüter befänden sich „weiter auf dem absteigenden Ast“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre nahmen bei 27 von 64 häufigen Brutvogelarten die Bestände ab - beim Vorjahresbericht waren es noch ...

Wiesenweihe

Situation bedrohter Vögel noch schlechter

Bonn (dpa) - Gefahr für Grauspecht und Brachpieper: Die Situation einiger bedrohter Vogelarten hat sich in Deutschland noch weiter verschlechtert. Das geht aus dem Statusbericht „Vögel in Deutschland 2009“ hervor, den das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am Donnerstag in Bonn vorgestellt hat.

Vor allem Feldvögel und Bodenbrüter befänden sich „weiter auf dem absteigenden Ast“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre nahmen bei 27 von 64 häufigen Brutvogelarten die Bestände ab - beim Vorjahresbericht ...

Knapp die Hälfte der heimischen Vögel gefährdet

Knapp die Hälfte der 260 in Deutschland nachgewiesenen Vogelarten gilt als gefährdet. Wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Berlin mitteilte, sind nach der Roten Liste der Brutvögel 30 Arten vom Aussterben bedroht - so viele, wie seit 1991 nicht mehr.

Fast jede achte heimische Vogelart drohe damit aus Deutschland zu verschwinden. Besonders der Schreiadler kämpfe ums Überleben. 24 Vogelarten gelten der Roten Liste zufolge als stark gefährdet, 14 weitere als gefährdet.

Allerweltsvogel im Sinkflug: Immer weniger Spatzen

Eigentlich gibt es jede Menge von ihnen: Etwa fünfeinhalb bis elf Millionen Spatzenpaare flatterten zuletzt durch Deutschlands Lüfte. Genauer können es die Vogelkundler nicht abschätzen, aber jeder Wert dazwischen wäre statthaft.

Und trotzdem: Die Zahl der Haussperlinge, so lautet der korrekte Name des Spatzen, nimmt stetig ab. Gegen die Ursachen kann der einzelne Bürger nichts unternehmen. Mithelfen, einen weiteren Rückgang zu verhindern, kann er aber durchaus.